Für gewöhnlich kann diese Zuschauer-Quiz-Fragen im Fernsehen sogar ein 6-jähriger Affe im Schlaf beantworten. Hier ist die Antwort für mich allerdings nicht ganz so eindeutig. Besonders am Wochenende.


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Okay, wer von euch war letztens so besoffen im Club, dass ihm sein Winterreifen aus der Hosentasche gefallen ist? Und wer hat das Nachtleben gemalt, um sich am nächsten Tag daran zu erinnern - und dann seine Staffelei im Suff vergessen?

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Eine langsame und ruhige Doku über die Entstehungsprozesse von schneller und hektischer Musik, die eben so in Clubs läuft. Und ein bisschen wie die Reportage von letztens über die Technokultur von 1993. Nur halt auf die Jetztzeit gemünzt. Und mit scheinbar künstlerisch wertvollem Anspruch. Klingt ganz gut, finde ich. Nicht nur wegen der Mischung aus Heinrich Heine (siehe Titel) und Techno.

Immer wieder springt der Film, plötzlich, scheinbar willkürlich, vom Open-Air-Rave zum Sofa, vom Studio zum Kellerclub, vom Konzertsaal auf die Obstwiese und in die Großraumdisco – wie eine Plattennadel, die aus der Rille hüpft. Der Film imitiert weniger die Clubnacht, als dass er sie analysierend umkreist. Distanz ist das oberste Gebot dieser Analyse. Kein Erzähltext, kaum eine Interviewfrage, nicht mal die Namen der Protagonisten oder Clubs werden eingeblendet. Es geht schlicht um das, was im Club passiert. (Quelle: ZEIT)

...weiterlesen "Doku-Trailer: Denk ich an Deutschland in der Nacht | Die Kultur der Clubmucke"

Es ist Freitagabend, neben mir steht eine halbleere halbvolle Flasche Wein, alles riecht nach Rauch und der Aschenbecher quillt schon wieder über. Nein, ich bin nicht in einer Bar, sondern hänge zuhause. Und vermutlich wird's heut auch dabei bleiben. Morgen könnte das Ganze aber dann auch schon wieder so aussehen wie im Kurzfilm von Mitchell Crawford. 
Mal schauen, was das Samstag so bringt (bitte keinen Regen, danke).


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Der Hobbybastler DanDasMann hat eine Disco-to-Go als eine Art tragbaren Rucksack gehandwerkselt, die aus 1000 Watt, 12 Lasern, 4 Diskokugeln, 2 Nebel- und einer Seifenblasenmaschine besteht. Jeglichen Clubeintritt kann er sich von nun an sparen. Denn jetzt er ist selber einer. Let's partay!

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Das Crack Magazine hat eine ziemlich shicke Doku über die undergroundige Clubszene (und vor allem dessen DJs) von Amsterdam gedreht. Ach, Amsterdam. War ich ja auch schon oft. Von der Musik dort hab' ich allerdings immer nur wenig mitbekommen. Vielleicht war ich aber auch einfach in den falschen Läden, z.B. in allen Coffeeshops, die es gibt (roken is dodelijk).
Es scheint da aber doch so einige Sachen zu geben, die man in meiner zweitliebsten Stadt noch so abchecken sollte. I'll be bäck, Ämsterdäm.

"We headed to Amsterdam to explore the incredible underground dance music scene in the city With new clubs and festivals popping up daily and relaxed laws allowing clubs to stay open late the Dutch city is a haven for clubbers Clubs like De School and Melkweg keep the city ticking whilst Red Light Radio and Rush Hour provide a platform for homegrown talent A host of local figureheads guided us around the evolving musical landscape of Amsterdam for our latest Destination documentary."

 

Tracklist vom Video:
Young Marco - The Best I Could Do
Golesworthy - Glass 
Cal Swingler - Ush Ush 
Golesworthy - Ruby Roe 
Juju & Jordash - Whippersnapper 
Tom Trago - Brutal Romance 
MFO - Anti Social Plan 
Young Marco - Psychotic Particle 
Young Marco - Biology Theme 


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Ich habe den guten Hudson Mohawke ja schon vor ein paar Wochen live auf dem Spektrum-Festival bewundern dürfen. Und ich hab dank einer großen Flasche Rum zwar nicht mehr alles haargenau im Kopf, weiß aber auf jeden Fall noch gut, dass der Mann tatsächlich was kann (siehe höre Chimes!)
Bei seinem aktuellen Auftritt im Boiler Room sind neben dem schottischen DJ/Producer übrigens auch noch der ganzschönaltgewordene Busta Rhymes und Captain Murphy (aka Flying Lotus' rappendes Alter-Ego) am Start.

PS: Ab Minute 3 geht's los.

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 Ich weiß nicht warum, aber ich feier Jamie XX ja gerade total ab. Und irgendwie liegt es eigentlich nur an auch im Set vorhandenen Sleep Sound (und danach inzwischen auch ein bisschen an All Under One Roof). Seine Sounds ausm Boiler Room in London sind mir ja zwischendurch ein bisschen zu RnB-irgendwas-housig, aber dafür sind auch einige hörenswerte Dinger bei. 
Und da ich gerade aus Amsterdam komm und dort deutlich Schlimmeres gewohnt war, geht das auch echt klar. Insgesamt ist das dann ja auch schon 'ne gar nicht so schlechte Mischung. Außerdem macht die Open-Air-Location total Bock auf Sommer, tanzen, gute Laune und überhaupt. Das Auge hört ja bekanntlich auch mit und so.

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Hab ich beim Durchstöbern von Künstlern diverser Festivals (especially in Hamburgo) entdeckt: Tourist. Anschließend hab ich mir dann diese kleine Live-Show von ihm im Boiler Room reingezogen und fands gar nicht übel. 
Ist jetzt nicht unbedingt  superneu, aber dafür 'n richtig gutes Set, um schön laut in den Samstagabend zu starten.

Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie es Montag früh um 6 im berühmten Berghain aussieht, hab ich hier genau das Richtige für euch.
Ich persönlich war ja noch nie drin, aber die Crew vom Berlin Mitte Institut, die diese Video hier für euch online gestellt haben, kennen sich da ganz bestimmt viel besser aus. 
Interessante Assoziation, oder? So hab ich's mir ungefähr auch vorgestellt. Jedenfalls um die Uhrzeit.
via drlima


Ihr hättet gerne ein gutes DJ Set für den heutigen abend ohne auch nur einen Cent zu bezahlen? Dann hab ich da was für euch: Robot fuckin' Koch live im Boiler Room Berlin. 
Ist schon einige Wochen her, erinner mich aber das live gesehen zu haben & fand's sehr sehr nice. Von daher: gebt euch!