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Bedrückend, dass sich in dem halben Jahr, seitdem dieser empowernde Chor online ist, eigentlich nichts geändert hat und man immer noch völlig machtlos diese ganze Scheiße ertragen muss, von der man eigentlich gehofft hat, dass sie möglichst schnell endet. Der Song, der hier gesungen wird heißt übrigens Chervona Kalyna, handelt von einem runterhängenden Beeren-Strauch, der dringend gegossen werden muss und ist sowas wie das Bella Ciao der Ukraine. In den Kommentaren des Videos findet man ausschließlich Liebe - und zwar aus allen Ländern. 💙💛

Eliza is a 21 year old Ukrainian singer. She had to flee her home country when Russia invaded Ukraine in 2014 and has been living and studying in Lithuania since 2015. When Russia started the war on February 24th, her family’s home was destroyed by Russian occupants for the second time in their life. Eliza’s mother and brother stayed in Ukraine to defend their homeland. Eliza is safe in Lithuania, sending the message for her family and for her country to stay strong.

https://razomforukraine.org
https://www.comebackalive.in.ua
https://blue-yellow.lt/en

...weiterlesen "#StandWithUkraine️"

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2022 ist gerade so mies geworden, dass selbst 2020 dagegen wie ein gutes Jahr wirkt und ich weiß auch gar nicht, ob ich überhaupt noch in der Lage dazu bin, schon wieder eine historische Mega-Katastrophe zu verarbeiten. Und dabei ist es ja offensichtlich schon ein Privileg, das, was in der Ukraine passiert nur doomscrollend via Twitter mitzubekommen und nicht selbst erleben zu müssen.
Nach zwei elendig langen Pandemie-Jahren fällt es mir aber einfach noch schwerer zu fassen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Krieg wirklich für eine gute Idee halten. Ich pendle jedenfalls zwischen tiefem Weltschmerz und völliger Verdrängung. Und nebenbei ist mir eingefallen, was ich denn so als letztes aus dem Land mit der blaugelben Flagge gehört habe und mochte - es war dieser mbMn zu Unrecht nicht erstplatzierte ESC-Song der Ukraine aus dem letzten Jahr: GO_A – Shum. Das klebe ich mir samt Akustik-Version gerne hier hin, da der ESC eines der gegenteiligsten Dinge von Krieg ist, die ich kenne. Und ich mag das Gegenteil von Krieg.
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Der aktuelle Star am ukrainischen Rap-Himmel: Alyona Alyona. Eine auf'm Dorf aufgwachsene Kindergärtnerin mit viel Selbsbewusstsein, Humor und Power, die angeblich weniger über Autos und Goldketten und dafür mehr Umweltprobleme, Bodyshaming und Mobbing rappt. Klingt gut. Und zwar anscheinend nicht nur für mich, sondern auch fürs Reeperbahn-Festival, bei dem sie bereits den Anchor Award als beste neue Künstlerin eingesackt hat. Hier die Begründung der Jury: Fuck Stereotypes.

In a word: wow. Massive, dynamic drive put to dark, pumping beats. Alyona alyona is already a role model in Ukraine - and she’s only in her late 20s. Her videos, in which she proudly dances as the queen of the street in front of the housing projects of her hometown Baryshivka, or stages herself as a fairytale matriarch in a dystopian world, have millions of viewers.

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...weiterlesen "Ukrain Rap-Star: Alyona Alyona"

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In der Ukraine geht es gerade richtig zur Sache, wie wir alle wissen. Die bisherigen Bilder (z.B. auf YouTube) lassen in etwa erahnen, wie hart dort gegen Unterdrückung gekämpft wird. Im Video oben seht ihr allerdings einen sehr ruhigen und friedlichen Moment der dortigen Unruhen. In diesem spielt einer der Aktivisten trotz Krisenzustands und klirrender Kälte ein Stück auf dem Klavier.

In dem Sinne: Alles Gute in die Ukraine - und auf das bald wieder eine ähnliche Harmonie wie in diesem Clip herrscht (inklusive Freiheit).

via webtapete