Die Zukunft hat uns bis jetzt weder die fliegenden Autos noch Hoverboards gebracht, die uns eigentlich schon 2015 versprochen wurden. Auf ebay kann man derzeit aber zumindest eine Zwischenlösung erwerben: Ein Hovercraft-DeLorean. Für ganze 45.000$ braucht ihr da, wo ihr hinfahrt keine Straßen mehr.


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Die Zukunft sah ja früher noch ganz anders aus. Zum Beispiel als im Jahr 1972 eine ZDF-Doku über die Welt von morgen lief, in der uns Hochfrequenzöfen, drahtlose Hausschaltplulte und eine 25-Stunden-Arbeitswoche vorausgesagt wurden. Ich warte immer noch auf Letzteres.


Bisher kann man mbMn über Hörgeräte ja nur generell alle Stimmen lauter machen (oder eben leiser;). Aber wer weiß - bis wir so alt sind, dass wir die Dinger brauchen, sieht die Welt ja schon wieder ganz anders aus und eventuell hat dann auch jeder seine Block-Liste von Twitter & Co auf's echte Leben geladen, um nicht mehr jedem zuhören zu müssen.
Dann noch das Upgrade als Chip für die Augen und wir können die Seehofers, Trumps und Erdogans der Zukunft einfach mit einem Klick ausschalten. Und vielleicht wird das ja dann auch alles nur halb so schlimm, wie Black Mirror uns das immer verspricht. Vielleicht.

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Eine punktgenaue Zukunftsprognose aus dem Jahr 1999: It will be a Pain in the Ass.

The acronym also can stand for Pain In The Ass, which it is equally likely to be, because having all that connectivity is going to destroy what's left of everyone's privacy.

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Eine "Tier"-Doku aus der Zukunft, in der ihr eine Herde von Boston Dynamics Robots in freier Wildbahn beobachten könnt, die auf dem baldigen Wasteland der Erde nach NahrungsStromquellen sucht. Planet Earth goes Black Mirror.

Nicolas King (a.k.a. “NIXOLAS“) teamed up with fellow artists Vojislav Milanovic, Ramtin Ahmadi, and Nawaz Ahmed to create an amusing animated Planet Earth parody.


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Die frühere deutsche Schoko-Fabrik "Hildebrand" (Erfinder der "Scho-Ka-Kola") hat vor über 100 Jahren auf das damals noch unfassbar weit weg liegende Millenium geschaut und ihre schrägen Visionen auf Postkarten abgedruckt. Ein futuristischer Ausblick aus der Retroperspektive auf eine für uns bereits vergangene Zukunft.
Und neben tatsächlich jetzt existierenden Dingen wie Live-Streams und Überwachungskameras haben sich Menschen im Jahr 1900 anscheinend auch vorgestellt, dass wir heutzutage mit kleinen Ballons über dem Kopf übers Wasser spazieren.
Als vom Regen gezeichneter Hamburger finde ich aber ja das Konzept der überdachten Stadt mit Abstand am spannendsten und prangere hiermit an, dass das immer noch nicht existiert (hätte ich ja lieber gehabt als das mindestens genauso teure Elbvieh).




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Stellt euch mal eine Zukunft vor, in der die Nostalgie-Welle der 80er auf ihrem Zenit steht, Virtuelle Brillen längst da sind und alle nur noch in einem Szenario aus Popkultur abhängen. So wie in Ready Player One. Ach, Moment. Müsst ihr euch ja gar nicht vorstellen. Denn gibt es ja alles schon, sogar die erste Version von Oasis - sie heißt nur anders: VRChat. Und ich freu' mich ja jetzt schon auf die Zukunft bzw. auf den 30. März, an dem der Film endlich rauskommt.
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Die von Ceros haben sich die Mühe gemacht und zu 15 Erfindungen aus Black Mirror die realen Pendants rausgesucht, die es entweder wirklich schon gibt oder gerade tatsächlich entwickelt werden. Und herausgekommen ist ein Katalog mit lauter Sci-Fi-Shit, der zwar immer noch Science, aber keine Fiction mehr ist. Hoffen wir mal trotzdem, dass unsere Zukunft gewordene Gegenwart nicht so spooky wird wie in der Serie - auch wenn sie es teilweise jetzt schon ist.

Hier die Liste mit den entsprechenden Links:


Ein dystopisches und gar nicht mal so unrealistisches Sci-Fi-Szenario vom Future of Life Institute, das uns die neueste technische Errungenschaft der Menschheit vorstellt: Mini-Auftragskiller-Drohnen.
Ein Kurzfilm aus einer digitalen Cyber-Hölle, die so glitchy und düster ist wie eine gute Folge Black Mirror (3. Staffel, Episode 6 nämlich).

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Richard David Precht war in der NDR Talkshow zu Gast und wagte einen durchaus realistischen Blick in die Zukunft, in der der Begriff Arbeit neu definiert werden muss. Und "die Frauen, Sklaven und Ausländer der Zukunft werden Computer und Roboter sein."
Für den gesellschaftlichen Umbruch müsse die innere Motivation, etwas zu tun, das man auch schon ohne Bezahlung gern tun würde wieder gefördert werden. Und ich stimme dem bedingungslos zu. Wie ein Grundeinkommen.

Als Bonus bekommt ihr einen weitere Zukunfsperspektive von Snicklink, die im Grunde fast dasselbe sagt, aber nochmal positive Vibes per Video mit dazu abliefert. Ein bisschen übertriebener Optimismus kann schließlich nicht schaden. Auch in Zukunft nicht.


In Saudi Arabien hat man nun den ersten Roboter eingebürgert. Sophia. Eine von Hanson Robotics hergestellte Maschine, die in einem Interview über das Bewusstsein von künstlicher Intelligenz, Blade Runner und creepy Robots spricht. Und zwar mit einem Lächeln, das mindestens so spooky ist wie eine Folge Black Mirror.
Der eigentlich "Funfact" ist aber, dass ein weiblicher Roboter scheinbar mehr Freiheit genießen darf als ein weiblicher Mensch - Frauen müssen in Saudi-Arabien nämlich stets verschleiert rumlaufen - Sophia wohl nicht. Wiedemauchsei - die Zukunft rückt immer näher... und wir sollten lieber nett zu ihr sein:

"If you are nice to me, I will be nice to you."


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In Dubai hat diese Woche der erste Robocop seinen Dienst angetreten und wir sind der Welt von Sci-Fi-Filmen mal wieder einen Schritt näher gerückt. Bis 2030 sollen dann auch komplette Polizeistationen mit Roboter-Polizisten ausgestattet werden, die aber hoffentlich nie auf Streife gehen werden. Hoffentlich.

"Der von der spanischen Firma PAL Robotics gebaute Robocop hört auf den Namen REEM, wiegt 100 Kilo und ist etwa 1,70 Meter groß, wie engadget berichtet. REEM verfügt über einen menschenähnlichen Oberkörper, bewegt sich aber auf Rädern statt Beinen fort. Auf Streife wird REEM nicht gehen. Bei dem Androiden handelt es sich eher um einen Kundendienstmitarbeiter. Über einen Touchscreen, der in den Oberkörper des Roboters eingelassen ist, können Menschen Dokumente einreichen, Verbrechen melden oder ihre Strafzettel bezahlen. Auch auf Sprechbefehle soll REEM in Zukunft reagieren." (Quelle: futurezone)

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