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Arte dreht den Retro-Swag auf und kramt aus einem verstaubten Karton auf dem Dachboden die guten alten VHS-Tapes in einer Doku wieder raus. Wie vermutlich so ziemlich jeder in meinem Alter habe auch ich einen nicht gerade kleinen Teil meiner Kindheit mit Videokassetten verbracht, die man sich in den heute auch langsam aussterbenden Videotheken besorgt hat. Das analoge Netflix von damals. Ein Film über eine Zeit, in der man YouTube-Videos noch zurückspulen musste.

Eine ganze Generation, die mit Videokassetten groß geworden ist, schwelgt heute in VHS-Nostalgie. Doch nur wenigen ist bewusst, welche enormen gesellschaftlichen und politischen Folgen die Einführung dieser Technologie hatte. Von den 1970er bis zu den 1990er Jahren erzählt die Dokumentation die Geschichte des ersten wahrhaft demokratischen audiovisuellen Mediums.

Vor ein paar Monaten habe ich mein altes Kinderzimmer ausgeräumt und an die drölfzig alten VHS-Kassetten weggeworfen, weil ich einfach nicht wusste, wohin damit. Das war ein bisschen traurig (immerhin war auch der König der Löwen dabei). Aber man kann sie ja auch nicht mehr so wirklich verwenden. VHS ist längst tot. Dachte ich jedenfalls.
Tatsächlich wurden im Jahr 2015 aber immerhin noch 750.000 VHS-Rekorder verkauft. Diese Monat stellt die letzte Firma, die die Dinge "baut" ihre Produktion allerdings ein.
Nun ist sie also wirklich tot und nur noch in japanischen Läden soll es weiterhin leere Kassetten zu kaufen geben. RIP, VideoCassetteRecorder aka VCR. Auch wenn du als Stilmittel wohl zum Glück noch ein ganzes Weilchen weiterleben wirst.
Und zum Abschluss: eine immer wieder überspielte VHS-Kassette, die die Vergänglichkeit aller Dinge zeigt.

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Pink-S*x-Tape via
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Neues von Kid Simius aka dem Tour-DJ von Marteria / Marsi. Eine Grapefruit. Im 80's-Look. Und Weltall.

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Okay. Macht euch bereit. Jetzt kommt so richtig weirder Shice. Und er sieht aus wie ein mit VHS aufgenommenes YouTube-Video, kommt aber direkt vom Sundance (bzw von Daniel Moshel). Das ist dann aber auch wirklich schon alles, was ich dazu sagen kann - den Rest des Videotrips muss mein Gehirn noch verarbeiten.
PS: hier der erste Teil.


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Nein, keine Angst. Kein neuer Versuch von irgendeiner Firma, ein Hoverboard zu bauen, das kein Hoverboard ist. Dafür aber ein nostalgisch schön animierter Clip (von Garth Lee), in dem wir auf VHS beobachten können, wie so eine Fabrik denn zurück in der Zukunft aussehen könnte. Leider ein paar Monate zu spät für Marty McFly...

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Ich habe ja schon viele Videos im Netz gesehen. Aber das hier ist einzigartig.

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Ein LSD'eskes Fan-Made-Intro der Simpsons von Yoann Hervo. Auf VHS. Und erinnert ein wenig an das offizielle Intro von Don Hertzfeld - zumindest vom Weirdheitsgrad.

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Ein kleiner Tanzkurz, damit ihr beim nächsten Wochenende mal so richtig Eindruck schinden könnt im Club. Und zwar genau so wie der gute Eddie hier mit seinen stylischen Moves (oder sowas Ähnliches). Wenn ihr damit keine/n abschleppt, weiß ich auch nicht!

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Eigentlich bin ich nur wegen dem 90's-Vintage-Nintendo-Look vom Video drauf gestoßen. Nach 2-3 mal hören ist der Song (von Sayth) allerdings auch gar nicht so schlecht, wie er eigentlich ist. Nach dem fünften mal fand ich ihn sogar gut.
Und falls euch das Sample vom Beat bekannt vorkommt, habt ihr als Kind wahrscheinlich auch unzählige Stunden Pokémon auf eurem Gameboy gespielt (die Serie und alles drumherum war kacke, aber das Spiel war der Held meiner Kindheit). Apropos Rap und Pokémon. Wie nennt man einen Pokémon, das nicht rappen kann? Richtig. Hurenson. Sayth ist allerdings das Gegenteil davon. Er flowt wie ein smoother Aquastrahl.


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Ich hab nicht so wirklich eine Ahnung, wieso, aber: trashiger Electro, irgendwas mit Pumpen, ausgebeulte Leggings, heiße Moves, Kätzchen, WTFs und (natürlich) Burgersaft. Und das alles serviert in einem schicken Retro-VHS-Look, der aus einer Zeit vor dem Internet stammt (ja, die gab es wirklich mal).
Ein Mix aus total scheiße und seltsam cool und kommt von dem Regie-Duo Keith Hamm & Jordan Sharon aka den Couins.

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