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Lofi-Radios mit GIFs gibts im Netz mittlerweile öfter als Sand am Meer, aber ein lofi.cafe zum dumit integriertem GIF-Radio zum durchklicken hatte ich hier auch noch nicht. Und währenddessen frage ich mich, ob es eigentlich außerhalb des Internetz schon ein Lofi-Café mit den üblichen Bewegtbildern an den Wänden gibt, weil ich jetzt ganz gerne gemütlich da drin chillen und einen Kakao zu meinen Beats bestellen würde.

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Nachdem ich die 90er die letzten Wochen komplett durchgegrindet habe, gehe ich mit der Zeit und springe 10 Jahre weiter in die 2000ers. Denn tatsächlich ist mir beim rumneunzigern ja aufgefallen, dass sehr viele Songs, die ich spontan als 90s eingeordnet hätte, gar keine 90s, sondern eigentlich eben 2000er sind.
Wahrscheinlich liegt das auch aber ein bisschen daran, dass es MTV in Deutschand erst ab 1997 gab und meine Hadcore-MTV-Phase erst mit den 2000ern begann, die mitte des Jahrzehnts dann von einer Erfindung namens "YouTube" abgelöst wurde (Video killed the Radiostar, Internet killed the Videostar). Fast alle Musikvideos - egal aus welcher Zeit - habe ich also eigentlich erst in den 2000ern gesehen und gesuchtet.
Naja, whatever. Ich reise jetzt jedenfalls durchs Millenial-Jahrzehnt und aktuell sind das meine 10 Jahres-Hits fürs Wochenende, in das ich mich hiermit auch verabschiede und euch gleichzeitig ein selbiges schönes wünsche, weil mir gerade danach ist (hier auch nochmal als Spotify-Playlist für die bessere Audioquali bzw. eure Ohren).

2000: Teddybears - Rock 'n' Roll Highschool
2001: Röyksopp - Eple
2002: RJD2 - Ghostwriter
2003: One-T + Cool-T - The Magic Key
2004: Korn - Word Up!
2005: Gorillaz - DARE
2006: Ratatat - Wildcat
2007: Simian Mobile Disco - I Believe
2008: Pop Levi - Dita Dimoné
2009: The Asteroids Galaxy Tour - The Golden Age

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Die Sugababes waren in den 2000ern ja einer der ganz großen Nummern auf MTV & Co. und für mich immer sowas wie die cooleren Spice Girls. Für meine Teenie-Ohren klangen die damals jedenfalls irgendwie "undergroundiger", obwohl sie das natürlich nicht waren und sogar einige richtige Welt-Hits hatten.
Neben dem Klassiker "Overload" ist einer dieser kleinen Hits ja "Freak Like Me", der eigentlich ein gut recycleter Cover-Mix aus einem 70er- und einem 90er-Hit ist, was ich ehrlich gesagt erst heute, also fast 20 Jahre danach herausgefunden habe. Und so sehr ich die MashUp-Version früher ja mochte, mag ich die beiden Originale gerade sogar noch ein bisschen mehr. Remix-Culture aus dem Jahr 2002.

Tubeway Army (1977) + Adina Howard (1995) = Sugababes (2002)

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Elektronische Klänge gibt es ja schon seit den 30ern, damals noch sehr experimentell, aber erst ab ca. den 70's würde ich einige Songs ja auch wirklich als Electro-Musik einordnen. Und das hab' ich in einer kleinen 70's-Playliste mal getan. Mit dabei sind u.a. Space, die Oldschool-Version von Daft Punk und Jean-Michel Jarre, die französische Electro-Ikone. Retro-Future-Sounds aus der Space-Disco.

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...weiterlesen "10 Elektronische Hits aus den abgespaceten 70’s ✨"

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Salvatore Ganacci gibt es jetzt auch als Anime-Bösewicht im Slavatore-Ganacci-Universum, Yello machen nach über 30 Jahren immer noch gute elektronische Rentner-Sounds, Poppy spielt für euch Poppy im Candyland und Ginger Root klingt wie ein Meme aus den 70ern klingen würde.
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...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: Salvatore Ganacci, Yello, Poppy & Ginger Root"

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Manchmal entdeckt man ja Songs aus seiner good old Kindheit erst wieder, wenn man Jahre später zufällig mal irgendwo draufklickt. Das ist mir die letzten Tage jedenfalls relativ häufig passiert (u.a. hier, hier, hier, hier und nun hier), wahrscheinlich auch weil mein YouTube-Algorithmus aussieht wie eine Zeitmaschine, seitdem ich diese 90er-Playliste gebastelt habe.
Bei diesem Klassiker aus dem Jahr 1997 kannte ich aber nicht mal den Interpreten, sondern hatte nur noch dieses "Gang Gagang Gangangang" irgendwo tief in den unendlichen Weiten meines kleinen Hirns abgespeichert. Bis jetzt jedenfalls - denn Blue Boy aus Schottland it is. Und ironischerweise heißt der Song, an den ich mich völlig flashgebackt erinner: Remember Me. Neu ist für mich allerdings diese kleine Geschichte hinter dem wirklich großartigen Sample, das diesen mit ganz wenig ganz viel Vibes erzeugenden Smash-Hit von damals nochmal besser macht, finde ich:

Blue Boy is a pseudonym for the Scottish DJ, Alexis 'Lex' Blackmore. The single Remember Me peaked at #8 in the UK Singles Chart in February 1997. The single also went to number two on the American dance chart.
The track is built around two samples from the 1973 live version of "Woman of the Ghetto", a 1969 soul song by Marlena Shaw, originally recorded for her album The Spice of Life. Near the end is the line: "Remember me? I'm the one who had your babies", in reference to African-American maids raising white children for little pay.

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Vielleicht bin ich ein bisschen gestört oder durchs Pandemiejahr etwas dünnhäutiger geworden, aber bei "Fick-deine-Mutter-Rap seit 20 Jahren" habe ich ja ein kleines Tränchen vergossen. Schon schön, wenn nicht alle mit der Zeit veröden, sondern manche einfach gefühlt für immer das machen, was ihnen Spaß macht. Wir können ja schließlich nicht alle langweilige Vermögens- und Steuerberater werden.
Ich fühle das alles jedenfalls mehr, als ich es wahrscheinlich sollte, was vielleicht auch an diesem sehr saftigen Beat der Drunken Masters liegt. So einigen Leuten mit Stock, Baum oder sogar Wald im Arsch würde etwas mehr von diesem K.I.Z.-Modus zumindest ab und zu aber sicher ganz gut tun. Denn was für erwachsen werden, alter - werdet ihr doch lieber mal wieder kindisch. 🙃

Ist das noch Pubertät oder schon Midlife Crisis?

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Eine weitere Song-Perle aus der unpeinlichen und tatsächlich künstlerisch wertvollen Ecke der 90er-Hits, die es jetzt auch neu hochgeladen in 4K gibt (naja, eigentlich ist es kein 4K, aber eine bessere Version hat das Internet nicht). Und das lohnt sich auch bei dieser damals gecoverten Jazz-Hymne von Björk, die ja gefühlt sowas wie die isländische Billie Eilish der 90er war. Denn der Regisseur vom durchaus pompös inszenierten Musikvideo zu It's Oh So Quiet hieß immerhin Spike Jonze (u.a. Being John Malkovich).