Elektronische Klänge gibt es ja schon seit den 30ern, damals noch sehr experimentell, aber erst ab ca. den 70's würde ich einige Songs ja auch wirklich als Electro-Musik einordnen. Und das hab' ich in einer kleinen 70's-Playliste mal getan. Mit dabei sind u.a. Space, die Oldschool-Version von Daft Punk und Jean-Michel Jarre, die französische Electro-Ikone. Retro-Future-Sounds aus der Space-Disco.
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Salvatore Ganacci gibt es jetzt auch als Anime-Bösewicht im Slavatore-Ganacci-Universum, Yello machen nach über 30 Jahren immer noch gute elektronische Rentner-Sounds, Poppy spielt für euch Poppy im Candyland und Ginger Root klingt wie ein Meme aus den 70ern klingen würde.
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Manchmal entdeckt man ja Songs aus seiner good old Kindheit erst wieder, wenn man Jahre später zufällig mal irgendwo draufklickt. Das ist mir die letzten Tage jedenfalls relativ häufig passiert (u.a. hier, hier, hier, hier und nun hier), wahrscheinlich auch weil mein YouTube-Algorithmus aussieht wie eine Zeitmaschine, seitdem ich diese 90er-Playliste gebastelt habe.
Bei diesem Klassiker aus dem Jahr 1997 kannte ich aber nicht mal den Interpreten, sondern hatte nur noch dieses "Gang Gagang Gangangang" irgendwo tief in den unendlichen Weiten meines kleinen Hirns abgespeichert. Bis jetzt jedenfalls - denn Blue Boy aus Schottland it is. Und ironischerweise heißt der Song, an den ich mich völlig flashgebackt erinner: Remember Me. Neu ist für mich allerdings diese kleine Geschichte hinter dem wirklich großartigen Sample, das diesen mit ganz wenig ganz viel Vibes erzeugenden Smash-Hit von damals nochmal besser macht, finde ich:
Blue Boy is a pseudonym for the Scottish DJ, Alexis 'Lex' Blackmore. The single Remember Me peaked at #8 in the UK Singles Chart in February 1997. The single also went to number two on the American dance chart.
The track is built around two samples from the 1973 live version of "Woman of the Ghetto", a 1969 soul song by Marlena Shaw, originally recorded for her album The Spice of Life. Near the end is the line: "Remember me? I'm the one who had your babies", in reference to African-American maids raising white children for little pay.
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Vielleicht bin ich ein bisschen gestört oder durchs Pandemiejahr etwas dünnhäutiger geworden, aber bei "Fick-deine-Mutter-Rap seit 20 Jahren" habe ich ja ein kleines Tränchen vergossen. Schon schön, wenn nicht alle mit der Zeit veröden, sondern manche einfach gefühlt für immer das machen, was ihnen Spaß macht. Wir können ja schließlich nicht alle langweilige Vermögens- und Steuerberater werden.
Ich fühle das alles jedenfalls mehr, als ich es wahrscheinlich sollte, was vielleicht auch an diesem sehr saftigen Beat der Drunken Masters liegt. So einigen Leuten mit Stock, Baum oder sogar Wald im Arsch würde etwas mehr von diesem K.I.Z.-Modus zumindest ab und zu aber sicher ganz gut tun. Denn was für erwachsen werden, alter - werdet ihr doch lieber mal wieder kindisch. 🙃
Eine weitere Song-Perle aus der unpeinlichen und tatsächlich künstlerisch wertvollen Ecke der 90er-Hits, die es jetzt auch neu hochgeladen in 4K gibt (naja, eigentlich ist es kein 4K, aber eine bessere Version hat das Internet nicht). Und das lohnt sich auch bei dieser damals gecoverten Jazz-Hymne von Björk, die ja gefühlt sowas wie die isländische Billie Eilish der 90er war. Denn der Regisseur vom durchaus pompös inszenierten Musikvideo zu It's Oh So Quiethieß immerhin Spike Jonze (u.a. Being John Malkovich).
Schöner, sehr sommerlich gechillter und heute noch gut hörbarer Klassiker, den ich gerade wieder entdeckt und gleich noch zu meiner 90's-Playliste geaddet habe. Der brasilianische Trip-Hop-Song aus dem Jahr 1997: Underwater Love (der Titel auf Youtube ist falsch, das Video aber richtig).
After the rain comes sun
After the sun comes rain, again
Slow Magic trommelt seine guten alten Hits auf einer sommerlich grünen Wiese, Manson X versorgt euch mit düsteren Burial-Sounds aus dem vergangenen Lockdown-Winter und BHZ geben euch eine doitschrappende Akustik-Session über den Dächern der Hauptstadt.
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Meute & Ätna haben sich zusammen getan, um eine Hymne für alle Weirdos zu komponieren, Schmyt kippt musikalisch weiter nach, Salvatore Ganacci hat einen Technosong für Stiefgroßmütterchen gebaut, Bartek erzählt euch was über die da oben, Skuff Barbie soulrappt für ihre BFFs und Perra Imunda ficken dein Leben.
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