
Der Nachfolger vom inzwischen leider beendeten Aufwachen-Podcast, der jede Woche alle wichtigen TV-Nachrichten für euch schaut, damit ihr das nicht machen müsst, um dann das Best-Of mit euch durchzubingen und alles in 3 bis 4 Stunden zusammenfassend zusammenfassend zu bequatschen: Der Alias-Fernsehpodcast hält euch up to date, was News über Politik & Co angeht. Und das ist gerade in Zeiten sehr praktisch, wo so viel passiert, dass man alleine kaum noch mit dem ganzen Nachrichten-Overkill hinterher kommt.
Kategorie: Fernsehen-Streaming
Dokus: Loveparade – Als die Liebe tanzen lernte & die Verhandlung
In diesem Jahr schwelgen alle in Erinnerungen an gute alte Festivals aus vergangenen Zeiten und ich musste zwischendurch öfter mal an die Loveparade denken, die wohl das "Paradebeispiel" dafür war, wie schön und leider auch wie gefährlich feiernde Menschenmassen sein können. Passend dazu gibt es in diesen festivallosen Zeiten sowohl in der ARD als auch bei arte Dokus über die größte Techno-OpenAir-Party der 90er, die aufgrund eines katastrophalen und tödlichen Jahres nicht mehr existiert. 2020 lässt grüßen.
Die Loveparade hat eine ganze Generation geprägt. Die Bilder gingen um die Welt. 1999 tanzten anderthalb Millionen Menschen auf der Straße des 17. Juni - die größte Party aller Zeiten. So etwas ging nur in Berlin, der Stadt der Freiheit und Freiräume. Der Film erzählt die Geschichte des Berliner "Techno-Woodstocks".
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Die Sesamstraße hat mich radikalisiert
Die Sesamstraße hat eine Sondersendung rausgebracht, in der u.a. Elmo-Daddy dem kleinen Elmo erklärt, dass es auf der Welt so genannten "Rassismus" gibt und warum Menschen dagegen protestieren. Und so schnell kann's gehen: Elmo findet die Welt außerhalb der Sesamstraße offenbar ziemlich unfair und hat bereits #TeamJustice gejoint:
Die Quarantäne-Show mit Florian Schroeder
Die Quarantäne-Show mit Florian Schroeder. Eines der wenigen Bildschirme-sprechen-in-einem-Bildschirm-Formate, die ich bis jetzt immer noch beinah täglich verfolge, weil die Gästeauswahl verdammt gut und die jeweiligen Gespräche über das allgegenwärtige, aber auch ganz andere Themen durchaus tiefgründig sind, weil der eigentliche Kabarettist aber auch als Talk-Host wunderbar funktioniert (und von mir aus den täglichen Lanz ersetzen könnte). Sehr informativ, sehr philosophisch, aber auch sehr unterhaltsam. Und wenn es nicht schon im Fernsehen ausgestrahlt wird, sollte es eigentlich genau dort auch laufen. Gut, dass es so oder so das Internet gibt.
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Helge Schneider – Forever at Home
Eigentlich hatte sich der ein oder andere beim gestrigen #FreeESC ein Comeback von Stefan Raab erhofft. Stattdessen performte aber eine andere große Entertainment-Legende, die der neuen Show einen deutschen Sinatra-Moment schenkte - und den passenden Song zur Pandemie: Helge Schneider - Forever at Home. Für mich der heimliche Gewinner des gestrigen Abends (gerade, weil es laut eigenem Statemnt wohl vorerst sein letzter Auftritte war).
Männerwelten
Schade zwar, dass solche Dinge selbst im Jahr 2020 noch gesagt werden müssen, aber trotzdem gut, dass die Prime-Time eines großen Senders dafür genutzt wird, um immer noch wichtige Themen in einem dazu noch klasse gemachten Beitrag anzusprechen und damit dann eine hoffentlich nicht nur in meiner Bubble ausgelöste Debatte zu starten. Das sollten wir viel öfter mal tun, wenn das - so wie zumindest ich das bisher mitbekommen habe - so gut klappt (in sämtlichen Medien, aber vor allem auch auf Twitter sieht man das sehr gut, wo die Diskussion in viele weiterführende Richtungen geht).
Und auch wenn mir persönlich bspw. immer noch eine Late-Night-Show mit weiblichem Host fehlt - Fernsehen kann anscheinend doch noch relevant sein und sich gesellschaftlich positionieren, wenn es denn will - und man die richtigen Leute machen lässt. Schön.
Fast die Hälfte aller Frauen in Deutschland wurde schon einmal sexuell belästigt.
Auch in den aktuellen Krisenzeiten dürfen andere wichtige Themen nicht untergehen.
Hier könnt ihr die 15 Minuten LIVE, die Joko und Klaas in der Show "Joko und Klaas gegen ProSieben" gewonnen haben, noch einmal sehen.

After Corona Club

Die Bars bleiben zu. Der Festivalsommer ist gelaufen. DJ-Sets gibt's nur noch per Stream. Distanz statt Tanz. Und dennoch hat Journalistin und Panorama-Gesicht Anja Reschke gerade einen neuen Club aufgemacht: Der After Corona Club, in dem - wie der Name schon sagt - die After-Party nach der wahrscheinlich noch lange andauernden Pandemie-Welle geplant wird. Und zwar mit vielen klugen Köpfen, wie u.a. Zukunftsforscher Harald Welzer, Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert und Klima-Experte Mojib Latif.
Falls ihr also noch mehr Stimmen abseits der Virologen-Podcast-Bubble hören wollt, die über das "Danach" diskutieren (und ihr mit Gert Scobel, Slavoj Žižek und Maja Göpel noch nicht genug Philosophen, Gesellschaftskritiker, Klimaforscherinnen und Transformationsforscherinnen gehört habt), seid ihr hier genau richtig. Eintritt ist kostenlos (bzw. habt ihr ja schon GEZahlt). Drinks gibt's hoffentlich bei euch in der Küche. Hier die ganze Playliste mit allen Talks.
Was macht die Corona-Krise mit uns? Mit unserer Gesellschaft? Mit unserer Welt? Noch stecken wir mittendrin - aber viele fragen sich inzwischen: Wie sieht die Zeit nach Corona aus? Für Prognosen, Visionen, Einschätzungen und auch Forderungen gibt es den After Corona Club - den Debattierclub unserer Zeit: Anja Reschke spricht mit Fachleuten aus Psychologie und Wirtschaft, Soziologie und Politik, Wissenschaft und Medizin.
Corona-Serie: DRINNEN – Im Internet sind alle gleich

Das ging schnell: erst kürzlich hab ich mit 'ner Freundin darüber gesprochen, dass auch Filme und Serien demnächst wohl anders aussehen werden, weil ja auch die sich bei der Produktion von was auch immer den aktuellen Bedingungen anpassen müssen, um weiter Content abliefern zu können und wir deshalb vermutlich bald auch da nur noch Menschen in Home-Offices aus der allgegenwärtigen Bildschirm-Perspektive bewundern dürfen.
Nun - diese neue ZDF-Serie ist so ziemlich genau das: DRINNEN - Im Internet sind alle gleich. Und ich glaube zwar, dass uns diese Facecam-Optik samt Emoji?Überdosis noch irgendwann ganz schön hart nerven wird, mag aber dennoch diesen notgedrungen kreativen Umgang mit der Krise und, dass man hier sogar so weit mitgedacht hat, dass man täglich nur eine neue Folge produziert, um auf die sich irgendwie ständig ändernde Lage reagieren bzw. sie on the fly einbauen zu können. Macht irgendwie auch Sinn, in filmisch-dystopischen Zeiten wie diesen einfach die Realität den Job des Drehbuchschreibers übernehmen zu lassen.
Die 35-jährige Charlotte (Lavinia Wilson) wollte ihr Leben umkrempeln, und zwar so richtig. Mit ihrem Job in der Werbeagentur hadert sie schon lange und mit ihrer Familie läuft es auch nicht rund. Wie sehr es in ihr brodelt, weiß allerdings nur ihre beste Freundin. Und vielleicht ist das ganz gut so, denn plötzlich kommt die Pandemie und alles wird anders. Eigentlich wollte Charlotte einfach nur raus. Raus aus dem Job, raus aus der Ehe, aber jetzt muss sie erstmal inne halten und bleibt DRINNEN.
