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Corona-Serie: DRINNEN – Im Internet sind alle gleich


Das ging schnell: erst kürzlich hab ich mit 'ner Freundin darüber gesprochen, dass auch Filme und Serien demnächst wohl anders aussehen werden, weil ja auch die sich bei der Produktion von was auch immer den aktuellen Bedingungen anpassen müssen, um weiter Content abliefern zu können und wir deshalb vermutlich bald auch da nur noch Menschen in Home-Offices aus der allgegenwärtigen Bildschirm-Perspektive bewundern dürfen.
Nun - diese neue ZDF-Serie ist so ziemlich genau das: DRINNEN - Im Internet sind alle gleich. Und ich glaube zwar, dass uns diese Facecam-Optik samt Emoji?Überdosis noch irgendwann ganz schön hart nerven wird, mag aber dennoch diesen notgedrungen kreativen Umgang mit der Krise und, dass man hier sogar so weit mitgedacht hat, dass man täglich nur eine neue Folge produziert, um auf die sich irgendwie ständig ändernde Lage reagieren bzw. sie on the fly einbauen zu können. Macht irgendwie auch Sinn, in filmisch-dystopischen Zeiten wie diesen einfach die Realität den Job des Drehbuchschreibers übernehmen zu lassen.

Die 35-jährige Charlotte (Lavinia Wilson) wollte ihr Leben umkrempeln, und zwar so richtig. Mit ihrem Job in der Werbeagentur hadert sie schon lange und mit ihrer Familie läuft es auch nicht rund. Wie sehr es in ihr brodelt, weiß allerdings nur ihre beste Freundin. Und vielleicht ist das ganz gut so, denn plötzlich kommt die Pandemie und alles wird anders. Eigentlich wollte Charlotte einfach nur raus. Raus aus dem Job, raus aus der Ehe, aber jetzt muss sie erstmal inne halten und bleibt DRINNEN.

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