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Während Corona weiter fröhlich vor sich hinmutiert, scheint Deutschland sich zwischen Wahlkampf und Wissenschaftsleugnung langsam in USA2020 zu verwandeln. Im Duell um die Kanlzerinschaft tritt nun eine auf Pro7 talkende junge ACAB gegen einen sich regelmäßig im öffentlich-rechtlichen Rundfunk blamierenden Armin an.
Und derweil warten wir alle weiter, dass unsere Regierung wieder so lange diskutiert, bis wieder jede harte Lockdown-Regel abgeschwächt ist und wir uns wieder in dem halbgaren Mist befinden, den wir schon seit etlichen Monaten machen, obwohl wir längst wissen, dass sich dadurch alles nur hinauszögert. Twittwoch #16.

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https://twitter.com/horsthundbrodt/status/1383153486859280386

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Eigentlich mag ich gut inszenierte True-Crime-Stories ja gar nicht so, weil Hypes von echten Serien-Killern zu generieren, schon sehr fragwürdig ist. Aber wenn wie in dem Fall das Internet die Spurensuche übernimmt und in die Detective-Rolle schlüpft, bin sogar ich angefixt. Schließlich sind auch die Stars des WorldWidWebs dabei: kleine süße Kätzchen. Und es ist sowohl beeindruckend als auch ein bisschen gruselig, was das Netz mit vereinten Kräften und Stalking-Skills alles leisten kann, um jemanden erfolgreich zu jagen.
Am Ende bleibt der schlechte Hannibal-Lecter-Klon, der alles dafür getan hat, um ein großer Star zu werden und dann seine eigene Netflix-Doku bekommen hat, aber genau der Grund, weshalb ich mich beim schauen solcher Geschichten immer etwas unwohl bzw. selbst ertappt fühl.

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Schon praktisch, dass man gegen Corona ja immer immun ist, sobald man arbeitet. Zumindest laut der deutschen Pandemiepolitik bisher. Die Wissenschaft dagegen hat schon längst herausgefunden, dass neben Schulen auch Büros das größte Ansteckungsrisiko haben (was eigentlich ziemlich logisch ist, weil sich dort jeweils täglich viele Menschen über mehrere Stunden treffen).
Genau so, wie sie herausgefunden hat, dass die Wirtschaft für ein paar Wochen weitesgehend dicht zu machen der Wirtschaft am Ende am meisten bringt. Und ich glaube, dass das auch daran liegt, dass es einfach ein dystopischer Arschlochmove ist, Menschen nur noch einzig und allein das Arbeiten zu erlauben, aber alles andere zu verbieten. Das muss man mbMn noch nicht mal wissenschaftlich betrachten, um es nicht nachvollziehen zu können.

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Nura hat der Polizei ein schönes Lied geschrieben und performt beim ehemaligen POL1Z1STENS0HN ein besseres Musikvideo als das eigentliche Musikvideo. Goldy.mp3 rappt in den Wald und er rappt zurück. Die $ONO$ CLIQ isst gern irgendwas mit Pommes. Die Lazy Lizzard Gang hört auf die Wissenschaft. Mine spricht den Elefant im Raum musikalisch an. Lostboi Lino wär gern Millionär, aber irgendwie auch nicht. Und Fatoni & Edgar Wasser haben sich sehr gern.
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Ich fände ja eigentlich ganz witzig, wenn die CDU sich jetzt so lange darüber streitet, wer aus der Partei denn Kanzler werden darf, bis dann einfach Annalena Charlotte Alma Baerbock gewählt wird (wenn sie denn Kandidatin der Grünen wird, was ich jetzt aber einfach mal prophezeie). So einige Stimmen könnte sie jedenfalls allein schon wegen ihrer Initialen bekommen, die Wahlplakate eigentlich überflüssig machen. Ihr Name steht nämlich ohnehin schon so ziemlich überall. ;o)

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Michael J. Ryan von der WHO hat mal gesagt, dass "not to move" der größte Fehler in einem Virus-Outbreak wäre und es besonders auf schnelle(!) und konsequente Entscheidungen ankommt. Nun, ziemlich genau das Gegenteil davon macht Deutschland seit etlichen Wochen und Monaten. Ein Resultat davon ist eine heutige Infektionszahl von fast 30.000 (ausgeschrieben: dreißigfuckingtausend). Und ich wäre mittlerweile ja dafür, die Regierung komplett in den Lockdown zu schicken und stattdessen dem NoCovid-Science-Team mit u.a. Elvira Rosert und Melanie Brinkmann das Ruder im Pandemie-Wellengang zu überlassen.
Ich möchte nämlich nicht mit diesem dummen Virus leben (jedenfalls nicht, bevor alle immun sind und dieser kleine Bastard wirklich nur eine harmlose Grippe wird). Ich möchte mit einer Regierung leben, die klug genug ist, auf die Wissenschaft zu hören.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler plädieren für einen Kurswechsel: Das Ziel der Pandemiebekämpfung muss "No Covid" lauten. Die Expert*innen sprechen sich dafür aus, sogenannte "grüne Zonen" einzuführen, und zwar in Deutschland, in Europa und schrittweise überall auf der Welt. Zu den Autor*innen zählen die Virologin Melanie Brinkmann, der Physiker Michael Meyer-Hermann, Ifo-Chef Clemens Fuest und IFSH-Wissenschaftlerin Elvira Rosert. (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, 19. Januar 2021)

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...weiterlesen "How to end the neverending Shitshow: Elvira Rosert über die „NoCovid“-Strategie"

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Deutschland zieht nach einem halben Jahr Halb-Lockdown endlich die Notbremse, also naja, nicht richtig und sie muss erst nochmal ausdisktutiert und beschlossen werden, aber irgendwann soll sie vielleicht kommen und dann wird bestimmt alles gut (oder auch nicht).
Ab Inzidenzwert 100 wünsche ich mir manchmal insgeheim, dass die schlimmsten Alpträume von Coronaleugnern wahr werden: Merkel-Diktatur, Karl Lauterbach als Gesundheitsminister und Drosten als einziger wissenschaftlicher Berater. Stattdessen warte ich aber weiter darauf, dass überhaupt mal irgendwas passiert. Das wäre ja schon mal was. Twittwoch #15.

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Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass alle sich gerade die gute alte Zeit ohne Corona zurückwünschen und deswegen in Erinnerung schwelgend durch die Vergangenheit reisen oder ob mein YouTube-Algorithmus einfach in den 80ern kleben geblieben ist, weil ich Synthies so sehr mag. Aber in den letzten Monaten treffen meine Ohren auf sehr sehr viele 80s-Sounds aus den 2020ern.
In dem Fall waren das backflashige Songs von nand, Tightill & Goldy, Raket One, Tropikel Ltd. & futurebae, orbit, Fritzi Ernst und Edwin Rosen. Anscheinend macht nicht nur Corona neue deutsche Welle. Viel Spaß mit diesen Töne spuckenden Zeitmaschinen-Trips.

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...weiterlesen "80er-Mucke aus den 2020ern"