Die NASA hat einen filmischen Trailer veröffentlicht, in der William "Captain Kirk" Shatner die nächste Mondlandung samt erster Frau und Basisbau im All fürs Jahr 2024 ankündigt. Das Deep Space Gateway der Mission Artemis soll aber auch für einen bemannten Marsflug genutzt werden - angeblich schon im Jahr 2030.
Erstmal wird aber der Erdtrabant besiedelt. Und unsere Generation bekommt nun also auch ihre eigene Mondlandung, die einer der größten Live-Events in der Geschichte werden könnte. Ich bin dabei - vermutlich mit Popcorn in der Hand vor irgendeinem Bildschirm klebend. 👩‍🚀🚀🌚

via

"Cold, dark and empty. This is how the universe will spend most of it's life."

Remix-Artist und Videokünstler Melodysheep ist in die Zukunft der Zukunft gereist und zeigt euch, wie nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft unser Universum aussieht, wenn man bis in die Unendlichkeit vorspult. Innerhalb von nur einer Minute sind wir alle vergessen, alles wird zu einem alles aufressendem schwarzen Loch und der Tod dauert länger als das Leben. Falls ihr euch heute also noch nicht in der Bedeutungslosigkeit des Daseins verloren habt - here we go.

How's it all gonna end? This experience takes us on a journey to the end of time, trillions of years into the future, to discover what the fate of our planet and our universe may ultimately be.

We start in 2019 and travel exponentially through time, witnessing the future of Earth, the death of the sun, the end of all stars, proton decay, zombie galaxies, possible future civilizations, exploding black holes, the effects of dark energy, alternate universes, the final fate of the cosmos - to name a few.

This is a picture of the future as painted by modern science - a picture that will surely evolve over time as we dig for more clues to how our story will unfold. Much of the science is very recent - and new puzzle pieces are still waiting to be found.

To me, this overhead view of time gives a profound perspective - that we are living inside the hot flash of the Big Bang, the perfect moment to soak in the sights and sounds of a universe in its glory days, before it all fades away. Although the end will eventually come, we have a practical infinity of time to play with if we play our cards right. The future may look bleak, but we have enormous potential as a species.

Featuring the voices of David Attenborough, Craig Childs, Brian Cox, Neil deGrasse Tyson, Michelle Thaller, Lawrence Krauss, Michio Kaku, Mike Rowe, Phil Plait, Janna Levin, Stephen Hawking, Sean Carroll, Alex Filippenko, and Martin Rees.


via


Dieser Moment, wenn Politiker fordern, dass Kinder lieber mal die Klappe halten und alles Profis überlassen sollen und die Profis dann fordern, dass Politiker verdammt nochmal das machen sollen, was die Kinder ihnen sagen:
Mittlerweile unterstützen mehr als 14.000 Wissenschaftler die Protest-Bewegung der Kids, am Freitag demonstrieren alle zusammen und zu den FridaysForFuture kommen nun auch Scientists4Future dazu. Eine öffentliche Stellungnahme gab's auch in einer 45-minütigen Bundespressekonferenz. Und ich sag's mal so: Dem Kapitalismus wird nicht unbedingt gefallen, was sie sagen. Mir gefällt wiederum genau das.

Zurzeit demonstrieren regelmäßig viele junge Menschen für Klimaschutz und den Er­halt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Als Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler erklären wir auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse: Diese Anliegen sind berechtigt und gut begründet. Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus.
Nur wenn wir rasch und konsequent handeln, können wir die Erderwärmung begrenzen, das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten aufhalten, die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren und eine lebenswerte Zukunft für derzeit lebende und kommende Generationen gewinnen. Genau das möchten die jungen Menschen von „Fridays for Future/Klimastreik“ erreichen. Ihnen gebührt unsere Achtung und unsere volle Unterstützung. (scientists4future)

Die Hoffnungen sind groß: Künstliche Intelligenz soll das Regieren effizienter machen, rationaler und vernünftiger. Die Sorgen sind jedoch nicht kleiner: Werden uns die Maschinen überwachen, unterwerfen oder gar vernichten? Klar ist: Ohne Computerisierung werden Politik und Verwaltung der wachsenden Komplexität in der Welt nicht gerecht werden können. Doch wie verändert sich unsere Gesellschaft durch eine automatisierte Bürokratie oder KI-gestützte Politik? Und wer regiert dann eigentlich?

Mads Pankow, ein alter Studien-Kollege von mir aus Marburg beschäftigt sich bereits in der Gegenwart mit dem Begriff, den die CSU gerade erst wieder zum "Zukunftsthema" erklärt hat: der Digitalisierung. Genauer gesagt kümmert er sich um das, was computergenerierte Algorithmen tatsächlich können oder bald können werden und inwiefern A.I. die Menschheit gesellschaftlich nach vorne bringen, alles nur verschlimmbessern oder matrix-mäßig kontrollieren kann.
Wen das "Zukunftsthema" von heute bzw. von Mads interessiert - hier sein Vortrag beim diesjährigen Netzkongress (und im Backstage-Interview), in dem es u.a. darum geht, ob Roboter die Welt oder zumindest Länder "regieren" können und dazu fähig wären, bessere Entscheidungen als Politiker/Menschen - man denke an Trump, Erdogan oder Putin - zu treffen.

...weiterlesen "Mads Pankow: Regiert von Algorithmen – Die Zukunft robotisierter Politik"


Eigentlich könnte man ja denken, dass es nach drölfhundert Roboter-Dystopie-Stories nicht unbedingt die klügste Idee ist, eine künstliche Intelligenz absichtlich zu 'nem Psychopathen zu machen. Wissenschaftler vom MIT haben es aber trotzdem gewagt und mit freundlichen Grüßen an Alfred Hitchcock eine AI namens Norman erschaffen, die in jedem Rohrschachtest nur Tod & Verderben statt Blumen & Hochzeitskuchen sieht.
Klingt im ersten Moment nach Science gone too far und dem ersten potenziellen Robo-Serien-Killer, ist aber im Endeffekt eher sowas wie ein artificial Tumblr-User. Und er wurde tatsächlich entwickelt, um "freie" Entwicklungen von KIs besser einschätzen zu können und die Welt etwas sicherer zu machen. Ich bin ja trotzdem gerade ein bisschen froh, dass Skynet noch nicht existiert.

Norman is an AI that is trained to perform image captioning; a popular deep learning method of generating a textual description of an image. We trained Norman on image captions...dedicated to...the reality of death. Then, we compared Norman's responses with a standard image captioning neural network (trained on MSCOCO dataset) on Rorschach inkblots; a test that is used to detect underlying thought disorders.


via


Eigentlich sollte ja ein Rapper den gerade eben verliehenen Nobelpreis für Physik bekommen. Denn - sie denken, sie hätten die Gravitationswellen entdeckt - dabei hat Fatoni nur ohne zu pegeln in das Mikrofon reingerappt. ;o)

PS: Damit ihr nicht dumm sterben müsst - hier der Einstein des deutschen Fernsehens über das, was ihr wissen wollt: ...weiterlesen "Nobelpreis für Physik: Sie denken, sie hätten die Gravitationswellen entdeckt"

.

Die AfD hält es ja für Propaganda, dass Menschen irgendeine Schuld am Klimawandel haben. Viele Parteimitglieder leugnen den Wandel sogar ganz, halten erneuerbare Energien für unsinnig und sehen auch in Atomkraftwerken so gar kein Problem. Und Frau Kepetry verteidigt diesen "Glauben" sogar jedes Mal damit, dass sie ja irgendwann mal Chemekrin gewesen sei und sich deswegen schließlich auskenne (wer hat dieser Frau eigentlich den Dr.-Titel verliehen?). 
Nun. Ich lasse da lieber mal jemanden sprechen, der sich damit tatsächlich auskennt. Harald Lesch, seines Zeichens Doktor und Professor der Astrophysik, Hochschullehrer für Naturphilosophie und Fernsehmoderator/wissenschaftler/jorunalist. Eigentlich ist es aber auch egal, wer er ist. Denn er nimmt den ganzen Quatsch ganz schlicht mit nicht zu diskutierbaren Fakten auseinander.
Und ich spoiler einfach mal: diese Partei - die Flüchtlingsfrage hin oder her - manipuliert und verdreht Tatsachen so, wie es ihr beliebt. Okay, wussten wir jetzt auch schon vorher. Hier habt ihr aber sowas wie den wissenschaftlichen Beweis dafür. Oder wie Jesse Pinkman sagen würde: Science, bitch - science!

via


Ist eine fliegende Katze auf einem Synthesizer im Weltall. Sagt zumindest eine Hochschule (Science, bitch!). Hier findet ihr noch mehr wissenschaftlich fundierte Erkentnisse: http://www.catsonsynthesizersinspace.com/.


Charles Darwin puncht euch mit einer evolutionären Kombo, Isaac Newton setzt Gravitation ein, Stephen Hawking programmiert euch ins schwarze Loch und Albert Einstein lässt euch mit einem Schlag relativ(itätstheorie) alt aussehen. Die wissenschaftliche Erklärung dafür: Science Combat. Ein gif'd Projekt vom brasilianischen Künstler Diego Sanches
Um die Namen von großen Wissenschaftlern und ihren dazugehörigen Theorien zu lernen, braucht man heutzutage nicht unbedingt ein Buch. Pixel-Beat'em'Up-Gifs können das viel besser (nicht mathematisch bewiesen). Und wenn alles gut läuft, wird daraus demnächst sogar ein Game - heureka!

Update: es ist fertig (fast) - hier die erste Flash-Version!




via


Genau genommen ist der Sci-Fi-Kurzfilm "Wanderers" von Erik Wernquist (der übrigens für den Crazy Frog verantwortlich war, ein fettes "Buh!" dafür) sogar 2 3/4 Stunden kürzer als Nolan's aktueller Kinostreifen. Und eigentlich hat er auch nur insofern was mit dem Film zu tun, als dass auch hier die Menschheit nach einem neuen Zuhause (einer neuen Erde) sucht. 
Storytechnisch passiert da zwar vergleichsweise wenig - und auch Wurmlöcher sucht man vergeblich - dafür kürzt ihr zeittechnisch aber so viel ab, dass Wanderers vielleicht ja doch sowas wie ein Wurmloch durch Interstellar ist. Oder zumindest durch dessen Story (oder so ähnlich). Aber Timetravelei hin oder her, visuell kann das Ding auf jeden Fall easy schwerelos mithalten. Spacecookies für die Augen.

"Wanderers is a vision of humanity's expansion into the Solar System, based on scientific ideas and concepts of what our future in space might look like, if it ever happens. The locations depicted in the film are digital recreations of actual places in the Solar System, built from real photos and map data where available. Without any apparent story, other than what you may fill in by yourself, the idea of the film is primarily to show a glimpse of the fantastic and beautiful nature that surrounds us on our neighboring worlds - and above all, how it might appear to us if we were there."





Eine 6-minütige Physik-Stunde, in der mit der Optik von Sounds herumexperimentiert wird. Genauer: visualisierte Audiofrequenzen. Und mit am Start sind u.a. ein rubensch'es Flammenrohr, nicht-newton'sche Flüssigkeit, der Schwebewasser-Kamera-Effekt (keine Ahnung, wie der richtig heißt) und eine Tesla-Spule. Wenn ihr mehr Fakten dazu wollt, könnt ihr das hier im Making-Of nachlesen (auch mit Bilders und Videos).
Erstmal solltet ihr euch aber dieses doch sehr flashige Musikvideo samt gar nicht mal üblem Song (von Nigel Stanford) geben. Nur für rein wissenschaftliche Zwecke, versteht sich.


Über die ganze Aktion aka die Landung auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko (oder 67P/Churyumov–Gerasimenko, oder mein Favorit: 67P/C-G) hatte ich ja schon im Zusammenhang zweier Kurzfilme (Ambition und einem erklärbärigen Cartoon) gebloggselt. 
Und jetzt, wo man heute (nach 10-jähriger Reise durchs All) dieses ja schon irgendwie eindrucksvolle Ereignis sogar live von der ESA streamen kann, kommt es mir schon ein wenig wie ein kleiner historischer Moment vor, den wir da erleben. Zwar nicht unbedingt so bedeutend und groß wie die Mondlandung, die damals ja auch live im Fernsehen lief. Aber ein minimales (mikroskopisches) bisschen vielleicht schon.
Und wen das dennoch so gar nicht abholt, der kann bis dato den gar nicht mal so schlechten Musikgeschmack (jazzy Jazz) der ESA antesten, der momentan im Space-Stream läuft.

(Bild via Ambition)
via