In dem kleinen 37-Mann starken Dörfchen Nagoro, auf einer japanischen Insel, steppt nicht gerade der Bär. Die dort aufgewachsene Ayano Tsukimi hat jedoch inzwischen über 350 neue Bewohner herangeholt. Allesamt jedoch aus Stoff, denn die Frau ist Puppenmacherin. In der von Fritz Schumann gemachten Doku spricht sie über sich, den Tod und ihre seltsamen Puppen
Ihre Werke stellt sie mittlerweile im ganzen Dorf so hin, dass es aussieht, als würden dort echte Menschen leben. Und inzwischen kommen sogar die ersten Touristen, um sich den Puppenort anzusehen. . Das nennt man dann wohl Kunst. Oder Verarbeitung von Einsamkeit. Aber das ist ja im Grunde genommen dasselbe. 


PS: English Version
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 Ich mag es ja eigentlich nicht, wenn Fußballmenschen sich bekriegen. Aber die Nummer hier ist schon ganz schön cool. 1:0 für die Fans vom FC Kopenhagen und ihre kreative Choreographie.

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 Eigentlich würde man ja meinen, dass dieser Stab never ever durch die kurvige Öffnung dort passt (that's what she said). Aber dieser Clip vom YouTuber Shadow (aus einem Museum in Valencia) beweist wieder mal, dass nichts unmöglich ist.
Manchmal muss man eben etwas unkonventioneller denken, dann kriegt man den richtigen Dreh auch raus. So, und jetzt bin ich auch wieder raus aus dem Durch-Internetclips-mittelmäßige-Parabeln-aufs-Leben-finden-Modus und dreh mir 'ne Kippe. Oder irgendwas anderes. Hauptsache drehen. Und Hauptsache richtig.


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 The Drinkable Book. Wenn das erstmal so hört, versteht man ja erstmal nichts. Eigentlich ist es aber ganz einfach. Das Buch besteht nämlich aus Seiten, die man als Filter verwenden kann, um "Dreckwasser" trinkbar zu machen. Denn, in vielen Ländern müssen Menschen "schlechtes" Wasser trinken, weil sie sonst eben überhaupt nichts haben. 
Der Clou bei dem Buch ist, dass auf den Filtern geschrieben steht, wie man diese Säuberungsgeschichte genau macht - und ja, auch in der Landessprache. Eine Seite reicht dabei ca. 30 Tage lang aus, um einen einzigen Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Das ganze Buch sogar an die 4 Jahre.
In der Theorie klingt das alles ziemlich genial, wie das dann tatsächlich angenommen wird, weiß man nicht. Ist aber mit Sicherheit sinnvoller, als Bibeln hinzuschicken.     

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 Ein kleines süßes Animationsfilmchen von Kyu-bum Lee aus dem Jahre 2010. Geiz ist eben nicht immer geil. Und Karma trinkt keine Lemonade. Oder so ähnlich.

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 Ja, er nervt mich sonst auch sehr oft. Und ja, er kommt auch hier wieder nicht sonderlich sympathisch rüber und übertreibt hier und da mal.
Aber, was man Sascha Lobo bei seiner Rede auf der gerade laufenden re:publica lassen muss, ist, dass er hier sehr viel kluge Sachen sagt, die wir uns alle vielleicht öfter hinter die Ohren schreiben sollten.
Mit vielen Details will ich euch da gar nicht belästigen, schließlich habt ihr einen 1-stündigen Vortrag vor euch und ich weiß ja, wie wenig Zeit ihr alle immer habt.
Nur so viel: Der Mann mit roten Ding auf dem Kopf rollt den mittlerweile ziemlich untergegangen Überwachungsskandal Überwachungsangriff nochmal im Detail auf und schlägt mit harten Kampfansagen zurück. Teilweise nervt das dann wieder, aber es lohnt sich trotzdem ihm mal zuzuhören. 


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Ist schon ein paar Tage draußen, wollt sie euch aber nicht vorenthalten: das übliche Best-Of der Nicht-Fail-Clips im Mai von langweiledich.net & wihel. Bis auf die Fußballdinger, die mich persönlich jetzt nicht so anturnen, auch wieder gewohnt stark.

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Vienna waits for you ist eine Horror-Komödie von Dominik Hartl über ein kleines Appartment mit großen und vor allem bösen Überraschungen.
Aus dem österreichischen Kurzfilm lassen sich 4 Dinge ziehen, die auch ihr bei der nächsten Wohnungssuche beachten solltet: 1. Vermieter sind immer Schweine. 2. Lest euch deshalb den gottverdammten Mietvertrag durch. 3. Zieht nicht nach Wien. Und der 4. und wichtigste Punkt: Achtet darauf, dass euer Vormieter keine Tischdeckchen hinterlassen hat. 

Plus Making Of der Horror-Wohnung und ihren Auswirkungen.

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 Ja, okay - im Grunde genommen haargenau wie der erste Clip von Jonas Ginter, bei dem er auch 6 GoPros so zusammengezaubert hat, dass die Welt noch viel kleiner aussieht, als sie sonst schon ist. 
Diesmal bekommt ihr allerdings neben einem Krokodil (Werbung ist doof, aber sei mal verziehen) einen regelrechten Rundumblick vom noch mal kleineren Berlin. Und um die Sache endgültig abzurunden, gibt's auch noch passende Mucke (Claptone - Wrong).

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 HISHE steht für How It Should Have Ended und ist ein YouTube-Kanal, der wie der Name schon sagt, Alternativ-Enden von jedem erdenklichen aktuellen Krimskrams erstellt. Das ist manchmal ganz witzig - und manchmal nicht. Die Version vom Lego-Movie gehört für mich zur ersteren Gruppe. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich auch einfach gern mehr vom Original-Film gesehen hätte. Wie dem auch sei, Batman rules!!!11

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 Strange, but true - die illustrierte Geschichte des größten Pechvogels der Welt, der am Ende zum Glückspilz wurde. Ich würde bei meinem nächsten Flug dennoch mal checken, ob nicht ein Frane Selak an Bord ist.  

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