Neben Sløborn, The Great, Betty und der zweiten Staffel The Boys ist eines meiner Serienhighlights 2020 bisher ein animierter Neandertaler und sein Dino-Brudi: Primal. Eine brutal animierte Steinzeit-Serie von Adult Swim, in der nahezu alle Konflikte - so wie es damals eben üblich war - mit Gewalt statt mit Worten gelöst werden.
Ist aber auch nicht einfach, wenn sowas wie eine Sprache noch gar nicht existiert oder du als Höhlenmensch schlicht noch zu dumm bist, um dich anders auszudrücken als ein Speerwurf. Ich dagegen, der einige Jahrtausende später in pandemischen Social-Media-Zeiten lebt, finde es ja sehr befriedigend endlich mal eine Serie zu sehen, in der alle ihre Fresse halten oder maximal laut schreien. Falls ihr das genau so passend fürs Jahr 2020 findet wie ich, hier die ersten 4 von 10 Folgen:
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Die Bundesregierung hat jetzt schon mal die Geschichte vorbereitet, die wir irgendwann mal unseren Enkeln erzählen können, wenn sie uns fragen, wie das damals denn so war - im Pandemie-Winter 2020. Und zumindest meiner einer kann sich mit einem wahnsinnig faulen Helden, der mit Mut und ohne Tatendrang ein Jahr allein zuhaus auf der Couch verbrachte ja gerae sehr gut identifizieren.
Aber mal im Ernst: Wer hätte gedacht, dass offizielle Pandemie-Infos einer Regierung so viel Humor haben können, obwohl sie aus Deutschland kommen. Dieses Jahr passieren wirklich die unglaublichsten Dinge.
Come on world! You know things are getting out of hand, when the German government turns to humour as a weapon against #covid19.
- Kai Kupferschmidt (@kakape) November 15, 2020
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Neulich habe ich ja einen Artikel darüber gelesen, dass Corona nicht nur Konzerte in Streams verbannt, sondern auch generell den Musik-Konsum von vielen Menschen ziemlich durcheinandergewürfelt hat. Am traurigsten fand ich dabei, dass es nicht nur in Clubs still geworden ist, sondern generell weniger Musik und stattdessen nun noch mehr Podcasts gehört werden, weil man sich durch redende Menschen im Ohr offenbar weniger einsam fühlt (same here, I guess).
Vielleicht liegt das aber auch ein wenig daran, dass unsere Internet-Bubbles alle akutell offenbar viel zu sehr mit dieser kaputten Welt beschäftigt sind, um uns neue Musik-Tipps in die Timeline zu spülen, weil es scheinbar immer irgendwas Wichtigeres gibt als das.
Manchmal tut es das aber eben nicht, jedenfalls nicht für mich. Und weil ich gerade wieder germerkt habe, wie systemrelevant es für mich doch ist, sich gelegentlich einfach mal stundenlang laut aufgedrehte gute Mucke reinzuballern, gebe ich euch neben meiner Quarantäne-Konzi-Playliste mal eine kleine Auswahl der Mini-Concert-Streams vom c/o pop xoxo, mit denen ich das so eben getan habe. Selfcare. So wichtig in diesen Zeiten. Selbst für die Ohren, die ja hin- und wieder auch mal eine Pandemie-Pause brauchen.
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Der orangeköpfige Möchtegern-Diktator aus den USA wurde mittels Zahlen und Demokratie doch noch besiegt. Und offenbar gibt es endlich einen Impfstoff, der die ganze Corona-Scheiße nächstes Jahr hoffentlich genau so von der Bildfläche verschwinden lässt wie Trump.
2020 hat mittlerweile scheinbar doch ein wenig Erbarmen mit uns und schenkt uns diese Woche sogar gleich zwei gute Gründe, auf die man glücklich, zufrieden und erleichtert anstoßen kann. Mit Abstand natürlich. Und maximal einer Person aus einem anderen Haushalt. Twittwoch #46.
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Ein musikalisches Abschiedsfuckyou aus Australien an den mit Abstand nervigsten Typen der letzten vier Jahre, der glücklicherweise endlich seinen Job verloren hat und für den sich in zwei Monaten hoffentlich niemand mehr interessiert.
Auf Nimmerwiedersehen, Donald. Wir werden dich niemals vermissen. Und hoffentlich schnell vergessen. Diesen letzten Song werfe ich dir als Rausschmeißer aber nochmal hinterher. Bitte pack danach endlich deine Koffer, nimm den Müll mit raus und verschwinde. Danke.
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Klimawandel, Pandemie, gigantische Explosionen. 2020 ist ein Jahr, in dem wir apokalyptische Szenarien scheinbar nicht mehr nur in Hollywoodstreifen bewundern dürfen und Menschen offenbar gerne Nudeln & Klopapier zuhause bunkern.
Inspiriert vom Global Seed Vault hat Oreo für den Fall der Fälle nun auch mal einen Vorrat angelegt. Damit wir - wenn tatsächmal irgendwann mal alles zusammenbrechen und die Welt untergehen sollte - zumindest immer noch einen Ort haben, an dem es Kekse gibt. Gut zu wissen. Hoffen wir mal, dass der Bunker nicht nur bombensicher, sondern auch krümelmonstersicher ist.
„Der Global Oreo Vault enthält dementsprechend nicht nur die Kekse, da man die ja nicht einfach einpflanzen und nachzüchten kann, sondern auch das Rezept. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme sind die Oreo-Packungen in Mylar eingewickelt, das Temperaturen von -80 Grad bis 300 Grad Fahrenheit aushalten kann und undurchlässig für chemische Reaktionen, Feuchtigkeit und Luft ist, sodass die Kekse über Jahre hinweg frisch und geschützt bleiben“, heißt es von Oreo in einem Statement. (BusinessPunk)
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Ein niemals enden wollender Montag, an dem gleichzeitig immer ein etwas zu ruhiger Sonntag ist. So ungefähr fühlt sich für mich ja 2020 an. Das Jahr, in dem Tage eigentlich keine Rolle mehr spielen, weil sie sich nur noch durch die Höhe der Infektionszahlen unterscheiden.
Ich würde jedenfalls echt gerne mal wieder einen entspannten Sonntag allein zuhaus machen, weil man sich die Nächte zuvor in Bars und Clubs ausgepowert hat - und nicht, weil man nicht weiß, was man sonst machen soll. Gucken wir mal, in welchem Jahr das wieder möglich sein wird.