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Böhmermann bringt gute Satire zurück in eine Satire-Show und hat die humorvollen Corona-Spots der Bundesregierung so geflippt, dass einem das Lachen nun im Halse stecken bleibt, weil man stattdessen nur noch kotzen könnte.
Dennoch schön, dass das Magazin Royale offenbar erneut zu gewohnter Stärke zurückgefunden hat und wieder so hart trifft, dass es wehtut. Funfact: Inoffiziell ist das übrigens ein hervorragendes Satire-Battle zwischen TeamJan und TeamJoko&Klaas.

https://leavenoonebehind2020.org/

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„So - wie es war - so wird es nie wieder sеin“

AnnenMayKantereit haben die auftrittslose Zwangspause in und zwischen den Lockdowns genutzt, um ein melancholisches Album über dieses seltsame, einsame und abgefuckte Jahr 2020 zu machen. Pandemie-Blues für die dunkelnasskalte Stimmung im kontaktlosen Corona-November.

So. Es ist fertig. Unser drittes Album. Es heißt „Zwölf“. Es ist ein Album aus dem Lockdown.

Ein Album, das unter Schock entstanden ist. Für uns hat es immer drei Teile gehabt – den düsteren Beginn, das Aufatmen danach und die süß-bittere Wahrheit zum Schluss. Wir wünschen uns, dass dieses Album am Stück gehört wird. Die Reihenfolge der Lieder hat für uns Bedeutung, und wer so großzügig ist sich das Album auch in dieser Reihenfolge anzuhören hat einen gepolsterten Sitzplatz in der Mehrzweckhalle unserer Herzen.

Hoffentlich bis bald. Hoffentlich.
Severin, Christopher, Henning.

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Die Bundesregierung empfiehlt in einer Pandemie allen, ein nichts tuender Held zu sein, hat aber offenbar vergessen, dass Deutsche leider keinen Humor besitzen. Der Corona-November im Lockdown Light drückt immer noch allen aufs Masken tragende Gemüt. Und Holland startet mit einem Krankenäuser entlastenden Knallerverbot die diesjährige Böllerdiskussion. Twittwoch #47.

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https://twitter.com/MeggSchicksi/status/1328032533339119619

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...weiterlesen "Twittwoch #47"

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2020 hat bekanntlich so ziemlich alle unsere Pläne über den scheiß Haufen geworfen und lässt vermutlich jeden von uns hin- und wieder komplett ratlos zurück. Auch Robyn Schall Comic aus New York hatte sich für dieses Jahr so einige Dinge vorgenommen und könnte eigentlich nur noch heulen, wenn sie sich stattdessen nicht ein weiteres Glas Wein einschenken würde, um sich darüber aus purer Verzweiflung feuchtfröhlich zu beömmeln. Dieses Jahr überlebt man scheinbar nur noch ironisch.


Wisst ihr noch, als John Oliver 2016 in die Luft gejagt hat, weil es damals das furchtbarste Jahr war, das wir alle bis dato kannten? Nun - er hat es wieder getan. Diesmal allerdings mit sehr viel mehr Sprengkraft, um sicher zu gehen, dass vom exponentiell gewachsenen und deswegen noch sehr viel größeren Haufen Scheiße namens 2020 wirklich nichts mehr übrig bleibt. Ein Staffelfinale mit einem durchaus befriedigenden Gefühl zwischen Rache und Genugtuung.

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via 2020vertreib

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Gut, dass wir in einer Pandemie ausgezeichnete und mit Expertenwissen ausgestattete Virologen wie Prof. Dr. Drosten besitzen, die uns durch ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse schon im Frühjahr beraten und warnen konnten. Schlecht, dass wir scheinbar nicht alle richtig zugehört haben (dabei gab und gibt es doch immer noch extra einen Podcast dafür). Tja. Hätten wir wohl besser mal. Aber ihr kennt ja das alte Sprichwort: Hätte, hätte, Infektionskette.

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https://twitter.com/laraermer/status/1328048137232117760
Wenn die Clubs zu haben, muss man eben selber die Clubbanger spielen. Und ich hätte diese kleine Pandemie-Hymne gerne mit einem noch fetteren Beat und in geilerer Quali, damit er Corona richtig wegbasst. In dem Sinne: Bleibt daheim und artsy, Leute.


Nachdem ich im ersten Lockdown im März alte Beats von mir in einem hochgeladenen Mixtape verabschiedet habe, hatte ich mir eigentlich vorgenommen in den darauf folgenden 7 Monaten wieder mehr Mucke zu machen, weil ich die viele Zeit zuhause endlich mal sinnvoll nutzen wollte.
Nun. Bis einschließlich Oktober habe ich erstmal genau gar nichts gemacht. In den letzten zwei Wochen hab' ich mich aber doch wieder viel mit Musik beschäftigt und unter anderem darüber nachgedacht, dass Corona anscheinend auch die täglichen Hörgewohnheiten bzw. sogar den Musikgeschmack einiger Menschen verändert hat.
Dann musste ich auf einmal irgendwie an enya denken, weil ihr Song "Only Times" damals sowas wie eine Trauerhymne für 9/11 war und ihre elbengleiche Stimme für mich seitdem immer nach einem epochalen Trümmerhaufen klang, womit wir dann auch wieder im Jahr 2020 wären. Auch wenn ich nicht so richtig weiß, welcher der ganzen Corona-Songs denn jetzt eigentlich der Soundtrack dieser Pandemie ist und ob ein Lied, bei dem wir alle zusammen weinen gerade wirklich das wäre, was wir jetzt brauchen. Eher nicht.
Hängengeblieben bin ich dann jedenfalls trotzdem bei enya und hab mich mittlerweile endlich musikalisch etwas aufgerafft, indem ich einfach mal ganz frech 2 Songs der irischen Sängerin gesampled bzw. ein bisschen aufgepeppt habe (bitte verklagt mich nicht, liebe Labelchefs von enya). Und keine Sorge - so traurig klingen die alle gar nicht:

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