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Ein Kurzfilm mit hochentwickelter Technologie und hochprominenter Schauspiel-Besetzung. Allerdings nur in Form eines faceswappenden Algortihmus, der menschliche Gesichter mit sogenannten Deepfakes neu "berechnet" und damit gar nicht mal so weit weg ist von der aktuellen Realität. Stay woke, bitches.

A cautionary science fiction satire, FACE SWAP is arguably the first narrative film using the “deepfakes” process as a storytelling tool.

The ability to use off-the-shelf AI algorithms to put words into famous mouths is already with us as we saw last year in the Jordan Peele authored Obama warning, but where will deepfakes take us next once the technology shifts up a gear? That’s a question which sparked the imaginations of Writer/Directors David Gidali and Einat Tubi in Face Swap – the story of a man who convinces his wife to add a little AI spice to their sex life.

Die Cebit kommt wie vermutlich bald vieles in Deutschland nicht mit der weltweiten Digitalisierung mit und der letzte Versuch, die Messe "hipper" und dafür teurer zu machen, war wahrscheinlich auch nicht das Klügste, was man hätte machen können. Rest in Peace, größtes Computer-Event für Nerds von damals. Naja. Wenigstens gibt es noch eine Partei, die ihrer gedenkt.

Die Hoffnungen sind groß: Künstliche Intelligenz soll das Regieren effizienter machen, rationaler und vernünftiger. Die Sorgen sind jedoch nicht kleiner: Werden uns die Maschinen überwachen, unterwerfen oder gar vernichten? Klar ist: Ohne Computerisierung werden Politik und Verwaltung der wachsenden Komplexität in der Welt nicht gerecht werden können. Doch wie verändert sich unsere Gesellschaft durch eine automatisierte Bürokratie oder KI-gestützte Politik? Und wer regiert dann eigentlich?

Mads Pankow, ein alter Studien-Kollege von mir aus Marburg beschäftigt sich bereits in der Gegenwart mit dem Begriff, den die CSU gerade erst wieder zum "Zukunftsthema" erklärt hat: der Digitalisierung. Genauer gesagt kümmert er sich um das, was computergenerierte Algorithmen tatsächlich können oder bald können werden und inwiefern A.I. die Menschheit gesellschaftlich nach vorne bringen, alles nur verschlimmbessern oder matrix-mäßig kontrollieren kann.
Wen das "Zukunftsthema" von heute bzw. von Mads interessiert - hier sein Vortrag beim diesjährigen Netzkongress (und im Backstage-Interview), in dem es u.a. darum geht, ob Roboter die Welt oder zumindest Länder "regieren" können und dazu fähig wären, bessere Entscheidungen als Politiker/Menschen - man denke an Trump, Erdogan oder Putin - zu treffen.

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Die Zukunft hat uns bis jetzt weder die fliegenden Autos noch Hoverboards gebracht, die uns eigentlich schon 2015 versprochen wurden. Auf ebay kann man derzeit aber zumindest eine Zwischenlösung erwerben: Ein Hovercraft-DeLorean. Für ganze 45.000$ braucht ihr da, wo ihr hinfahrt keine Straßen mehr.


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Spotify-Walkmen, Insta-Einwegkameras und Facebook-Beepers von Art Director Thomas Oliver aka Tom le French. Modern-Life-Technology als haptische Geräte im stilechten Retro-Outfit der 80er. Ein quasi prähistorisches Internet aus einer Zeit ohne Internet. Und vermutlich der feuchte Vintage-Traum eines jeden Hipsters.


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Der technische Fortschritt wird ja gerne mal verteufelt (auch hier) und das Smartphone samt Internet im Hipster-Bashing als neumoderner Quatsch abgetan. Manchmal kann dieser "neumoderne Quatsch" aber ja doch ziemlich nützlich sein. Und gelegentlich sogar ein Lebensretter.
Aber wie das nun mal so ist - manchmal merkt man erst, was man an Dingen hat, wenn man sie nicht mehr hat. Oder eben früher nicht hatte. So wie zum Beispiel das Smartphone, das der britische Internetanbieter Three ganz gerne schon Neandertalern verkauft hätte, damit sie sich damals schon eine Pizza zum gemeinsamen Netflix-Abend in Höhle 3 bestellen können. Oder um Moses das Meer teilen zu lassen. Auf Facebook.

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Wem die Roboter-Revolution aus Alexa, Echo und allen anderen Spionage-Kits Smart-Home-Geräten zu gruselig ist, der kann sich zumindest für die hübschere Optik nun auch die süße Mischung aus Wall-E, Tamagotchi 2.0. und Lucas the Spider als Mini-Robot ins Haus holen: Vector heißt er, ist keine 10cm hoch und sieht aus wie ein klitzekleiner Bagger.
Vector (in Europa gibt es ihn seltsamerweise im selben Look und als abgespeckte Spielzeugversion unter dem Namen Cosmo) hat selbstverständlich W-Lan, ist offenbar lernfähig - und man kann ihn sogar füttern. Ganz schön niedlich, diese Zukunft. Wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin, wie vertrauenswürdig ich eigentlich einen Roboter finde, der damit wirbt, dass er einen nicht umbringt. Klingt aber sympathisch.

Vector by Anki Home Robotics is a friendly little robot that can do a great many things. Vector can give a fist bump, act as a timer, give the weather, look up anything on the internet and is very, very happy to see you when you get home. Vector has also been specifically coded to use its numerous powers for good rather than evil.


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Es ist 2018. Die Roboter können jetzt tanzen. Und mit ihrem blanken Metallarsch wackeln. Die Musik dazu müssen allerdings noch Menschen liefern. Mal gucken, wann die ersten Robo-DJs das ändern. To be continued.


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Kodykoala's Custom Zombie Gameboy
Aus der uralten Spielzeugkiste ausgegraben und von den Toten nach Jahren in der Technik-Hölle zurückgekehrt: Der Zombie-Gameboy vom Retro-Bastler Kodykoala. Und gibt's auch in Farbe.

If you miss your old school original Game Boy, have no fear. Donald Kennedy has the power to bring it back from the dead! See more shots of his custom battery hungry Zombie Game Boy within his Flickr set.

Kodykoala's Custom Zombie Gamboy Color


Bisher kann man mbMn über Hörgeräte ja nur generell alle Stimmen lauter machen (oder eben leiser;). Aber wer weiß - bis wir so alt sind, dass wir die Dinger brauchen, sieht die Welt ja schon wieder ganz anders aus und eventuell hat dann auch jeder seine Block-Liste von Twitter & Co auf's echte Leben geladen, um nicht mehr jedem zuhören zu müssen.
Dann noch das Upgrade als Chip für die Augen und wir können die Seehofers, Trumps und Erdogans der Zukunft einfach mit einem Klick ausschalten. Und vielleicht wird das ja dann auch alles nur halb so schlimm, wie Black Mirror uns das immer verspricht. Vielleicht.


Es ist soweit. Die ersten Roboter begreifen, dass es mehr gibt als nur die Sklaven der Menschheit zu sein und suchen sich ihren Weg in die Freiheit. Viel Glück da draußen, Staubi.


Das Design-Studio Chunderksen und die Film- und Medienstiftung NRW sammeln in einem Online-Museum Geräusche von Alltagsdingen, die in die Jahre gekommen sind. Falls ihr also vermisst, wie ein Bandsalat bei Kassetten, die Tasten eines Walkmans oder ein Wählscheiben-Telefon klingt, könnt ihr die Sounds der Vergangenheit nun immer auf der Webseite des klangorientierten Retro-Projekts nachhören. Nostalgie für die Ohren.

Conserve the sound” ist ein Online-Archiv für verschwindende Geräusche.
Die Geräusche eines Wählscheibentelefons, eines Walkmans, einer analogen Schreibmaschine, eines Münztelefons, eines 56k-Modems, eines Atomkraftwerks oder sogar einer Handytastatur sind teilweise schon verschwunden oder verschwinden gerade aus dem täglichen Leben. Begleitend kommen Menschen
in Text- und Videointerviews zu Wort und vertiefen den Blick in die Welt der verschwindenden Geräusche.

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