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Ein dystopisches und gar nicht mal so unrealistisches Sci-Fi-Szenario vom Future of Life Institute, das uns die neueste technische Errungenschaft der Menschheit vorstellt: Mini-Auftragskiller-Drohnen.
Ein Kurzfilm aus einer digitalen Cyber-Hölle, die so glitchy und düster ist wie eine gute Folge Black Mirror (3. Staffel, Episode 6 nämlich).

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8 MB(!) RAM, fast ein halbes Gigabyte Platz auf der Festplatte und nur schlappe 5000EuroDM. Ein echtes Schnäppchen - für technische Höchstleistung. Damals. 1994.

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Ein mechanisches Skelett, das um den Mittelfinger gelegt wird, der bei politischem Bullshit automatisch hochfährt. Der sogenannte Demagógiaprotektor von Dániel Cseh, eine großartige Erfindung für alle, die sogar zu faul sind, den Fickfinger zu erheben.

The middle finger exoskeleton is a response to political bullshit. Powered by a servomotor and Google’s speech recognition capabilities, it helps its wearer react to a predefined set of phrases and sentences by flipping the bird.
The 3D printed device is adjustable to the wearer, and so is the vocabulary, which – in the advent of alternative facts and post-factual politics – may never be complete. Overall, it's an attempt to sensitize the person wearing it, who may already be stuck in indifference to the empty phrases of the post-truth political rhetoric.


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In Saudi Arabien hat man nun den ersten Roboter eingebürgert. Sophia. Eine von Hanson Robotics hergestellte Maschine, die in einem Interview über das Bewusstsein von künstlicher Intelligenz, Blade Runner und creepy Robots spricht. Und zwar mit einem Lächeln, das mindestens so spooky ist wie eine Folge Black Mirror.
Der eigentlich "Funfact" ist aber, dass ein weiblicher Roboter scheinbar mehr Freiheit genießen darf als ein weiblicher Mensch - Frauen müssen in Saudi-Arabien nämlich stets verschleiert rumlaufen - Sophia wohl nicht. Wiedemauchsei - die Zukunft rückt immer näher... und wir sollten lieber nett zu ihr sein:

"If you are nice to me, I will be nice to you."


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Der Anhalter durch die Galaxis serviert euch die immer wiederkehrenden Lobeshymnen und Verteufelungen von alter und neuer Technologie. Die Menschheit findet nämlich immer alles doof, was neu ist - das war vor über 100 Jahren bei der Erfindung des Films schon so, Videospielen ergeht es teilweise heute noch so und aktuell ist es dann eben das neue geile Internet und das böse, böse Smartphone.
Ich bin 31, kann das gefühlstechnisch ziemlich genauso unterschreiben und denke jetzt wie ein getroffener Bär mal darüber nach.
...weiterlesen "Technologie(in)toleranz nach Douglas Adams"


Künstlich intelligente Bands gab's hier und da schon mal, bisher aber noch nie in einem so hübsch aufgemachten Visual. Und ein ganzes Album von Automatica gibt's auch schon, die Songs wurden aber wohl alle von Nigel Stanford und nicht von den Robots selbst produziert. Der Robo-DJ ist demnach auch eher ein Knöpfe drehender David Guetta, der aber immerhin besser klingt.
Alles zwar mehr Schein als sein und so, der Typ hinter dem Video hat uns vor ein paar Jahren aber auch schon mal diesen geilen Scheiß präsentiert und kann tatsächlich was:

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Eine deutsche Truppe erreichte bei den Testversuchen vom Hochgeschwindigkeitsbahn-Projekt von Elon Musk die schnellste Geschwindigkeit. In unter 10 Sekunden und auf eine Strecke von 1,2km auf wurde der so genannte Hyperloop auf 324km/h beschleunigt. Und das sieht zwar sehr flashy und verdammt schnell aus, ich behaupte aber einfach mal, ein ICE schafft das auf langer Strecke und mit ordentlich Rückenwind fast auch.
Da der Hyperloop ja aber am Ende bis zu 1200 Sachen drauf haben soll, bleib ich trotzdem gespannt, was da noch so kommt. ...weiterlesen "Auf 324km/h in ca. 10 Sekunden | Ein Testvideo von SpaceX’s Hyperloop"


Ich finde es ja sehr deutsch, dass man bei fast jedem Amt hierzulande per Fax Dinge einschicken kann, per Mail es aber häufig ein Problem ist. Und das obwohl ich seit 30 Jahren noch nie ein Fax benutzt habe. Anscheinend halten sich die Retro-E-Mails in good ol' Germany noch bis ins nächste Jahrtausend.
Trotzdem muss man natürlich mit der Zeit gehen. Und zum Beispiel einen Dickpic-Shredder überall einbauen, der dummerweise aber jedes Fax zerstört. Wie in diesem völlig absurden Kurzfilm eben.

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Ein Sci-Fi-Kurzfilm, in dem kleine Nanoroboter in den Blutkreislauf des Menschen gepumpt werden können und es für alles und jeden(!) eine App gibt. So kann man beispielsweise mit einem Klick die eigene Augenfarbe ändern und per Knopfdruck den eigenen Körper in den Ruhestand versetzen. Oder auch den von anderen...

In the near future, nanotechnology administered into the bloodstream can sync with computer apps to augment the human genome. A new law mandating and regulating this once elective procedure meets resistance from hacktivists who are conspiring to thwart the impending roll-out of “Nano version 2.0.”

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Erst dachte ich ja, es wäre eine Kunst-Aktion von einem russischen Banksy oder sowas. Aber nein, das Ding scheint tatsächlich echt zu sein. Man kann sich nun (zumindest in Russland) gefakete Likes und Follower direkt am Automaten kaufen. Und ich finde das ja irgendwie mehr als befremdlich. Dann doch lieber einen Vodka-Automaten, Leute.

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Ich habe den Original-Song ja an die 1000 Male gehört, weil er eine Zeit lang der Lieblingstrack meines Mitbewohners war. Der Version vom technisch versierten Nerd Colin Benders, der das Ding auf seinen modularen Snythesizern nachgespielt hat, kann ich aber auch was abgewinnen. Klingt anders, aber irgendwie gut. Und sieht beeindruckend computerisiert aus.

"This track has been haunting me for a while now so I decided to see if I could reverse engineer a few of the sounds on my system. initially I only wanted to do the bassline but I got a bit carried away and ended up doing the entire thing. It might not be an exact clone but I definitely learned a lot in the process of trying to recreate those sounds.“


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Damals™. Als die CD das nächste große Ding nach der Musikkassette war und plötzlich jeder einen Discman hatte (mit Anti-Schock-Modus natürlich, damit die Scheibe nicht ständig springt). Endlich musste man nicht mehr auf Verdacht vorspulen, das Tape umdrehen und einen Bleistift parat halten, sondern konnte stattdessen auf eine Taste drücken. Drei Jungs auf YouTube haben für die damalige technische Sensation im nachhinein einen Werbespot gedreht. Und der sieht aus, als hätten sie ihn geradewegs aus den 80ern geklaut. Retromantik pur.

...weiterlesen "Eine rappende 80’s-Werbung für die damals hochmoderne CD"