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Es heißt Mindesthaltbarkeitsdatum und nicht Wegwerfdatum - und genau deshalb verschenkt der Rewe der Familie Hauke (in Bad Brückenau, Bayern) die Produkte, die nach jenem Tag auf der Verpackung offiziell nicht mehr in den Verkauf dürfen: Sie sind noch essbar.
Und ich finde ja, wir sollten gesetzlich regeln, dass Supermärkte generell das Wegschmeißen von Essen vermeiden müssten. Wenn nicht als Spende für die Kunden, dann vielleicht wenigstens als Tierfutter oder für die Komposthaufen in der Landwirtschaft.

11 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgen Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte jedes Jahr in Deutschland!
Mit unserem Food-Share-Regal wollen wir etwas dagegen tun. Jeder darf sich bedienen, jeder darf selbst entscheiden wieviel er mitnehmen möchte. Und das ganz ohne Kosten – und ohne schlechtes Gewissen.
Dabei geht es nicht um die Versorgung der Bedürftigen. Das ist weiter die Aufgabe der Tafeln, die wir ebenso Tatkräftig unterstützen. Es geht nur darum mit Lebensmitteln respektvoll umzugehen und nicht sinnlos in die Tonne zu werfen.
Für die meisten Verbraucher ist es ein ungeschriebenes Gesetz: Hat das Lebensmittel das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten, darf man es nicht mehr essen. Manche zweifeln schon, wenn Sie den Joghurt am selben Tag essen, an dem er „abläuft“.
Ein Trugschluss: Denn das MHD bedeutet nicht, bis zu diesem Datum muss der Joghurt oder das Müsli unbedingt verbraucht werden, lediglich garantiert der Hersteller den einwandfreien Genuss seines Produkts bis zu diesem Tag.

Helfen Sie uns, damit wir gemeinsam die Welt ein Stück besser machen.

Sebastian Hauke

Geschäftsführender Gesellschafter REWE Hauke oHG

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Der zweite Film der Berlin Kidz ist in voller Länge auf YouTube aufgetaucht (vermutlich bleibt er da auch nicht lange). ist inzwischen offline - dafür gibt's aber den fantastischen Soundtrack (samt Video) und einen ersten von 13 Parts des Films, der wohl bis Ende des Jahres auf YouTube landen soll. Eine ganze Stunde voller Train-Surfing- und Sprühdosen-Action der durchgeknallten Adrenalin-Junkies, die dieses Mal u.a. eine Radtour machen, ein paar Fußballtricks vorführen und das Service-Personal grüßen - wie immer auf(!) fahrenden S-Bahnen (oder wahlweise auch auf Bussen).
...weiterlesen "Full Film: Berlin Kidz 2 – Fuck the System | Eine Stunde Train-Surfing, Graffiti-Action & Pixação"

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Eine etwas inszenierte Verfolgungsjagd auf den Dächern Hong Kongs von der Storror-Parkour-Gang, die vor einem angeblichen Wachmann fliehen. Die Stunts der crazy Dudes sind allerdings alle echt - und wie immer nicht zur Nachahmung empfohlen, Kinders.

via


Endlich mal eine II. Episode, die die Welt gebrauchen kann: Natalie Portman hat nach ihrem Viral-Smash-Hit von damals einen neuen Diss-Track gegen alles und jeden bei SNL nachgelegt. Und er ist im Gegensatz zu vielen anderen Fortsetzungen sogar noch besser als das mittlerweile 12 Jahre alte Original (siehe/höre unten).
Mit "freundlichen" Grüßen an alle Star-Wars-Prequels-Hater wie mich, denen das Maul von Prinzessin Amidala persönlich gestopft wird. Mit Jar-Jar-Binks 17 Pimmeln.
Not a bad Sequel Natalie Portman - SNL Rap Episode II ...weiterlesen "Not a bad Sequel: Natalie Portman – Rap Episode II"

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Parkour-Sportler Michi Leber machte es letzten Sommer den Berlin Kidz gleich, stieg nicht ein, sondern auf die S-Bahn und surfte auf den Dächern Berlins durch die Stadt (und hat sich trotzdem ein Ticket gekauft - sehr löblich). Mit Rauchbomben in der Hand. Und einer Drohne, die die luftige Fahrt bis zur Greifswalder Straße in 4K begleitet hat.
Die professionellen Aufnahmen der nichtsdestotrotz verbotenen Aktion sind aber selbstverständlich nur rein zufällig und auf keinen Fall durch den Surfer selbst (oder seine Kollegen) entstanden oder geplant worden. Natürlich nicht. Nun. Dann spreche ich mein Lob  wenigstens für die grandiose Songauswahl aus. Zwinkersmiley.

The footage was sent to us anonymously and not filmed by Michi Leber and / or his team. Please do not attempt to duplicate, re-create, or perform the same mission, as personal injury, death or property damage may result.


Die taz hat ein bisschen mit den Berlin Kidz geplaudert und sie ein wenig zu ihren Fachgebieten befragt: Kunst, Brecheisen und das Surfen von S-Bahnen. Den neuesten Film der "total durchgeknallten" Berliner-Graffiti-Crew könnt ihr auf Vimeo für 6€ gucken.
Den dazugehörigen Trailer und ihren legendären Picknick-Ausflug auf dem Dach der S7 gibt's hier drunter nochmal. Und nicht vergessen, was die Berlin Kidz euch beigebracht haben, liebe Nicht-Berlin-Kidz: nicht zuhause nachmachen.


Der französische Profi-Skier Candide Thovex hat mal wieder das gemacht, was er am besten kann. Skifahren. Und zwar überall - nur eben nicht da, wo Schnee liegt. Über die chinesische Mauer bis in den Dschungel. Ein wahnsinniger, ästhetischer und schneeloser Schlitter-Trip um die halbe Welt.

via webtaptenskiing

In Melbourne kann man anscheinend ganz legal schwarzfahren. Zumindest mit der Tram im Stadtzentrum. Und wer sich jetzt fragt, wieso das dort geht, kriegt hier die Antwort der Australier: Es spart Geld.

"Es fahren Zehntausende Pkws weniger durch das Stadtzentrum, Straßen halten länger, Unfälle sind seltener, die positiven Auswirkungen auf die Luft sind immens. Dazu kommt, dass man keine Fahrkartenkontrolleure bezahlen muss, die Zahl der kostspieligen Strafverfahren gegen Schwarzfahrer ist gegen Null gegangen - und die Zahl der Touristen angestiegen."

Quelle

PS: Das Gif kommt nicht aus Melbourne, sah aber einfach zu gut aus, um es hier nicht hinzukleben.

Die Emanzipation der Frau hat im deutschsprachigen Raum den nächsten Schritt gemacht: Auch Mädels malen inzwischen Züge. Und zwar in der Züricher Graffiti-Crew KCBR, die sich mit ihren Clips im Internet (und im schweizer Bahnverkehr) bereits einen Namen gemacht hat.
Ihr berühmtestes Video ist von einem Kanal namens Hans Müller und hat mehr als 2 Mio. Klicks. Der Kanal mit dem frisch erschienen Video der Girls-Crew schimpft sich Heidi Müller. Und auch sonst gibt's eine schöne weibliche Note mit der Spraydose:

Zum Start brechen die KCBR-Girls in einen Zug ein, gönnen sich ein gemütliches Dinner inklusive Wein im Bordrestaurant und lackieren sich lady-like die Nägel bevor sie Trains bomben. Und neben passenden "Schriftzügen" wie 2 Girls 1 Can gibt's nicht nur Wholecars, sondern sogar einen Wholetrain. Kann Frau so machen im Jahr 2018.
...weiterlesen "Für Gleichberechtigung unter Graffiti-Trains: KCBR – Live Life Like Girls (Video)"


Ein handgemachte Pizza in verdammt leckerer Der-Käse-zerläuft-wie-das-Wasser-in-meinem-Mund-Optik, die ihr um den Hals tragen könnt. Als Margherita oder wahlweise auch mit Salami. Für eure Freunde, eure Gang oder welche Menschen auch immer ihr so sehr mögt, dass ihr mit ihnen sogar eure Pizza teilen würdet. Gerade auf der leidigen Geschenkesuche bei amazon entdeckt.


Während ihr heute Schokolade aus euren geöffneten Türchen rausholt, zünden sich in Kanada gerade einige Leute einen Joint an. Dort gibt's nämlich mittlerweile einen Adventskalender, der mit knapp 26 Gramm Marihuana gefüllt ist und umgerechnet etwa 140€ kostet.
Ein ziemlich guter Kurs also. Und genau deshalb können die sich dort auch vor Bestellungen grad gar nicht mehr retten. Erwartet wurden nicht mal 100 Verkäufe, mittlerweile sind es über 3000. Und ich hätte ja ehrlich gesagt auch gerne einen. Mary Jane meets Merry Christmas.

In Kanada ist Marihuana derzeit nur für die medizinische Nutzung etwa durch Schmerzpatienten freigegeben. Ab Juli soll auch der private Konsum erlaubt sein. Fedler räumte ein, dass der Cannabis-Adventkalender nach derzeit geltendem Recht illegal sei. Die Polizei habe aber bisher keine Einwände erhoben. Und angesichts des Erfolgs des Adventkalenders plant Fedler nun bereits ähnliche Marihuana-Produkte zum Valentinstag und zu Ostern. (Quelle: Der Standart)

via Potrebellen


Wie geil wäre es eigentlich, wenn wir wie Jesus Wasser in Wein verwandeln könnten? Nun. Ziemlich geil wahrscheinlich. Vor allem für unser Portemonnaie. Mit dem Vocktail-Glas (Virtual Cocktail) könnt ihr jetzt genau das tun und sogar nicht nur Wein, sondern jeden Cocktail eurer Wahl herbeizaubern.
Okay. Die Sache hat natürlich wie immer einen Haken. Denn euer hoffentlich stark alkoholisiertes Getränk wird euch nur simuliert - mit Leuchtfarben, einer Duftpumpe und einem am Glas befässtigten Clip, den ihr mit eurer Zunge berührt. Die täuschen euch dann was auch immer ihr euch wünscht vor und sagen eurem Gehirn, das ihr gerade einen White Russian, einen Sex on the Beach oder einen Caipirinha in euch reinkippt.
Besoffen werdet ihr dadurch zwar leider nicht, aber hey, dafür könnt ihr euch nun billigen Fusel kaufen, der dann schmeckt wie ein edler Tropfen. Und mit genug Alk intus seid ihr dann bestimmt auch Jesus.

Similar to the concept of a cocktail or mocktail, we present Vocktail (a.k.a. Virtual Cocktail) – an interactive drinking utensil that digitally simulates multisensory flavor experiences. The Vocktail system utilizes three common sensory modalities, taste, smell, and visual (color), to create virtual flavors and augment the existing flavors of a beverage. The system is coupled with a mobile application that enables users to create customized virtual flavor sensations by configuring each of the stimuli via Bluetooth.

Vocktail Ein Glas, das Wasser in jeden Cocktail eurer Wahl verwandelt
via