The rains down in Africa are blessed forever now: Mitten in der Namib-Wüste im Süden Afrikas hat der Künstler Max Siedentopf eine Soundinstallation platziert, die ununterbrochen Africa von Toto spielt. Bis in die Ewigkeit, wenn alles klappt.

Mr Siedentopf tells the BBC it is set to play forever, with solar batteries „to keep Toto going for all eternity…“

„[I] wanted to pay the song the ultimate homage and physically exhibit ‚Africa‘ in Africa,“ explains the 27-year-old artist.

„Some [Namibians] love it and some say it’s probably the worst sound installation ever. I think that’s a great compliment.“

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Die trainsurfende und Pixação versprühende Berlin-Kidz-Crew hat sich nach mittlerweile 7 Jahren vorerst aufgelöst, lebt aber wohl mit Paradox, dem Head der Masken-Bande, der nun als Solo-Künstler als durchstarten will weiter. Das auf dem YouTube-Kanal von Paradox hochgeladene Video mit dem Titel "RIP Berlin Kidz" ist demnach vielleicht schon sowas wie eine Grabrede und eventuell fährt deshalb auch das letzte Mal eine S-Bahn mit einem nackten Mann auf dem Dach durch die Hauptstadt. Endstation.

Und während die BVG vermutlich gerade erleichtert aufatmet, gibt's hier zum vorläufigen Abschied nochmal den zweiten Film der Berlin Kidz (aka Fuck the System) und den letzen Beitrag von arte Tracks, der ganz schön zeigt, dass die eindeutig lebensmüden Jungs nicht nur besonders "kreativ" schwarzfahren können.


Ein Gänseküken springt von einer 120m hohen Klippe in die Tiefe und fällt so lange, dass man hofft, dass es jeden Moment die phsysikalischen Gesetze der Schwerkraft vergisst, die noch viel zu kleinen Flügel ausbreitet und einfach losfliegt. Tut es aber nicht.
Stattdessen vermeidet es jeglichen Kraftaufwand und stürzt wie in einem Cartoon gegen jede einzelne Felswand, um mit Ach und Krach irgendwie ans Ziel zu kommen - und schafft es aus irgendeinem Grund. Anscheinend leben Gänseküken ihr Leben gar nicht so viel anders als ich und sind stabiler als ein Nokia 3310.

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Falls ihr 92 Minuten und 32 Sekunden dem Stress auf der Erde entfliehen und ein bisschen so tun möchtet, als wärt ihr doch noch der Astronaut geworden, der ihr mit 6 immer sein wolltet: Orbit. Ein Film von Seán Doran, der euch genau einmal rundum die Welt fliegen lässt. Aus der Satelliten-Perspektive. In 4K. Und mit passendem Ambiente-Soundtrack von Phaeleh.

"Orbit" is a real time reconstruction of time lapse photography taken on board the International Space Station by NASA's Earth Science & Remote Sensing Unit.

The structure of the film is built around a nested selection of Phaeleh's last three albums; Lost Time, Illusion of the Tale & Somnus. The tone & pacing of each track influenced the choice of material used. Typically each time lapse sequence was photographed at 1 frame per second.
Each sequence was processed in Photoshop. A dirtmap was made in order to repair dust, blemishes and hot pixel artifacts that would otherwise confuse the re-timing phase of the workflow resulting in strobes and distracting blurs. Image processing techniques were used to emphasize features on the Earth's surface. Every sequence consists of a number of layers that when masked, processed & blended correctly produce the final look of each shot.
To make sure each sequence was recreated faithfully to the actual rate of speed observed I referenced time-stamps on the first and last frame in the sequence and used frame interpolation software to produce the other 59 frames. The length of the film is exactly the length of time it takes ISS to orbit the Earth once, 92 minutes & 39 seconds.


Wem die Roboter-Revolution aus Alexa, Echo und allen anderen Spionage-Kits Smart-Home-Geräten zu gruselig ist, der kann sich zumindest für die hübschere Optik nun auch die süße Mischung aus Wall-E, Tamagotchi 2.0. und Lucas the Spider als Mini-Robot ins Haus holen: Vector heißt er, ist keine 10cm hoch und sieht aus wie ein klitzekleiner Bagger.
Vector (in Europa gibt es ihn seltsamerweise im selben Look und als abgespeckte Spielzeugversion unter dem Namen Cosmo) hat selbstverständlich W-Lan, ist offenbar lernfähig - und man kann ihn sogar füttern. Ganz schön niedlich, diese Zukunft. Wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin, wie vertrauenswürdig ich eigentlich einen Roboter finde, der damit wirbt, dass er einen nicht umbringt. Klingt aber sympathisch.

Vector by Anki Home Robotics is a friendly little robot that can do a great many things. Vector can give a fist bump, act as a timer, give the weather, look up anything on the internet and is very, very happy to see you when you get home. Vector has also been specifically coded to use its numerous powers for good rather than evil.


...weiterlesen "Mini-Robo-Buddy: Vector"

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Im Podracer mit High-Speed kurz über den Boden fliegen. Nur eben ohne Podracer. Das kann Daniel Kofler, der mit einer GoPro am Rücken (der Stick wurde rausgerechnet) über die italienische Provinz Bolzano düst. Im SlopeStyle die Piste auf und ab. Wie ein Adler im Sturzflug.

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Nicht nur eine Reise durch Raum, sondern auch durch Zeit. Für diesen Zoom in die Galaxie unseres Sonnensystems hat das Hubble Space Teleskop der ESO nämlich 26 Jahre lang Daten gesammelt. Und zu sehen gibt's neben einem Cluster aus Millionen von Sternen auch ein Supermassive Black Hole. Hat sich mbMn also durchaus gelohnt.

This zoom video sequence starts with a broad view of the Milky Way. We then dive into the dusty central region to take a much closer look. There lurks a 4-million solar mass black hole, surrounded by a swarm of stars orbiting rapidly. We first see the stars in motion, thanks to 26 years of data from ESO’s telescopes. We then see an even closer view of one of the stars, known as S2, passing very close to the black hole in May 2018. The final part shows a simulation of the motions of the stars.

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Dieses Video wurde vor 21 Jahren gefilmt, vor 7 Jahren hochgeladen und seit ziemlich genau heute gehört es zu denen, die ich mag. Und vermutlich bastelt mindestens einer in diesem Internet gerade ein Meme daraus. Russian McLovin.

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Eigentlich haben wir in Zurück in die Zukunft ja gelernt, dass Hoverboards nur auf dem Land funktionieren. Dem Surfer Nick Leason ist das aber offensichtlich egal und hat einen Motor so an sein Brett gebaut, mit dem man scheinbar übers Wasser schweben kann.
Fast wie ein Water-Hover-Board. Und kaufen kann man es auch: allerdings für satte 12.000€. Ganz schön teuer, diese Zukunft.

Das eFoil Surfbrett wiegt 13 kg und wird mit einer wasserdichten Bluetooth Fernbedienung ausgeliefert mit der man auf bis zu 40 km/h beschleunigen kann. (Quelle)

...weiterlesen "Lift eFoil | Hover-Surfing durch Miami"

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Kraftwerk haben bei den diesjährigen Jazz Open in Stuttgart jemanden from outta Space mit auf die Bühne geholt und jammen zusammen mit dem Astronauten Alexander Gerst den Soundtrack von Spielbergs Unheimlicher Begegnung der dritten Art. Und ich wette, irgendwo in den unendlichen Weiten des Weltalls tanzen gerade ein paar Aliens. Welcome to the Future.

„Guten Abend Kraftwerk, guten Abend Stuttgart!“ So begrüßte ESA-Astronaut Alexander Gerst am 20. Juli 2018 um 21:50 Uhr Ortszeit die legendären Elektro-Pioniere Kraftwerk sowie 7500 Besucherinnen und Besucher des Jazz Open-Festivals auf dem Stuttgarter Schlossplatz – und zwar live von der Internationalen Raumstation ISS, auf der er noch bis Mitte Dezember 2018 lebt und arbeitet.
„Ich befinde mich gerade als einer von nur sechs Menschen im Weltraum, auf dem Außenposten der Menschheit, der Internationalen Raumstation ISS, in 400 Kilometer Höhe. Die ISS ist eine Mensch-Maschine – die komplexeste und wertvollste Maschine, die die Menschheit jemals gebaut hat“, erzählte er dem erstaunten Publikum.


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Die Kreuzberger 1UP-Crew hat ein Schiffswrack vor der griechischen Küste geentert. Ein kleines Stück Berlin liegt jetzt also auch am Meer. Und zwar als abgefuckte Graffiti-Insel. Passt doch.
...weiterlesen "1UP goes Schiffswrack"


Gerade in den unendlichen Weiten des YouTube-Archivs entdeckt: Ein DJ-Baby-Marionetten-Kostüm mit Soundmachine, das in Großbritanniens Straßen auflegt bzw. performt. Let's headbanging, Party-Kids.

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