Ich weiß. Gewalt ist keine Lösung. Und eigentlich sollte der Fokus auf den vielen friedlichen Demonstranten liegen, die leider weniger spektakuläre Bilder liefern, aber auch in Hong Kong noch die überwiegende Mehrheit ausmachen, die sich von Gewalttaten distanziert und demokratisch vorbildlich protestiert.
Trotzdem ist die einst als freundlichste Revolution aller Zeiten betitelte Regenschirm-Revolution aber inzwischen oft gar nicht mehr so freundlich, was auch daran liegen mag, dass man dort so langsam verzweifelt ist und man nach zwischendurch 2 Millionen auf der Straße scheinbar noch mehr tun muss (ganz abgesehen davon, dass es sehr bescheurte Krawalltouristen gibt).

Es ist sicherlich auch nicht einfach, wenn man Demokratie und Freiheit dort einfordert, wo die Polizei all' das macht, was ihr euch in einer nach außen hin alles zensiernden Überwachungsdiktatur eben so vorstellen könnt. Genauso wie ihr euch vorstellen könnt, dass man daraufhin dann auch nur noch bedingt friedlich protestieren kann. Vor allem nicht, wenn es um das eigene Leben geht.

It may also be more fruitful to find allies who understand that violence is simply a means employed in a particular context to achieve particular aims – that rather than condemning the violence of particular individuals and acts, we should turn our attention to the violence of the state and the police that creates the conditions for such acts to occur.

And perhaps instead of trying to justify or even simply explain our actions to people who are more invested in their ideas of us than in understanding the reasons we have resorted to these tactics, we should dare to demand greater empathy and real solidarity in the face of a far greater tyrann. (HongKongFreePress)

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Ein actionlastiger Animationskurzfilm von den EXIT 73 Studios, in dem ein blutrünstiger Held (aka Brutus Brutalos) durch die Zeit reist, um Nazis, Robo-Dinos und böse Aliens aus der Zukunft zerstören. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das noch ein ganzer Kurzfilm oder eine Serie wird, hätte aber nach den 1 1/2 Minuten auf jeden Fall gewalttätigen Bock auf etwas mehr.

"Brutus, a great warrior from a distant planet, is ripped from his past and taken to the future of an evil Overlord. The Overlord holds Brutus' family hostage, and binds Brutus in a temporal harness, forcing him to become an Infinite Gladiator, fighting opponents throughout time and space."

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Out of the Black ist ein Musikvideo zum gleichnamigen Song der Band Royal Blood, der eigentlich ein Kurzfilm ist. Oder ein blutigbrutaler Mindfuck in einem Häschenkostüm. Sucht's euch aus. Verantwortlich für den bunten Mix aus Surrealität und Zeichentrick waren, egal wie ihr euch entscheidet, David Wilson & Kristy Caracas.


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Der YouTuber Jeremy Mattheis let's play't auf seinem Kanal GTA V. An sich nichts besonderes, aber mit 'nem Zusatz dann irgendwie doch. Denn er hat sich dabei vorgenommen, das ganze Ding vollkommen gewaltfrei , anständig und gesetzeskonform (eben als braver Bürger, und nicht als Gangsta) durchzuziehen. 
Das Game macht es ihm dabei zwar nicht so wirklich leicht und alles läuft eher mittelmäßig cool, dafür bekommt man zum Thema aber (auf sehr eloquente Weise) ein paar philosophische Gedanken von Jeremy gratis mit dazugeliefert. Und nachdem nun endgültig jeder (außer mir, ich warte noch immer auf die PS4-Version) jeden einzelnen Pixel in Los Santos erkundet hat, mal eine ganz neue Variante dem Spiel (mit gewaltlosem Widerstand) zu trotzen.  

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