Ein neues Video von Alexander Lehmann (der Typ mit dem fantastischen Überwachungsvideo), das gerade bei der aktuellen re:publica Premiere feierte. Diesmal dreht sich alles darum, dass ein freies, faires und bezahlbares Internet unbezahlbar ist. Und das unterschreibe ich in jedem Fall auch. Denn das Internet ist ja irgendwie auch mein halbes Leben. 
In seinem schick animierten Video räumt Alexander die immer gleichen Argumente der Netzneutralität-Gegner gekonnt aus dem weg und zeigt euch, wie auch ihr aktiv werden könnt. Nämlich unter folgendem Link: savetheinternet.eu

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Und zwar genau so wie die neue Online-Filmschule von den Erfolgs-YouTubern von RocketJump. Die sind zwar bisher nur bekannt für ihre VideoGameHighschool, legen aber schuletechnisch jetzt nochmal einen drauf. 
Der Plan ist: eine kostenlose (nein, es gibt diesmal wirklich keinen Haken) Filmschule auf ihrer Webseite anzubieten. Mit Tipps, Tricks und etlichen laserstarken Aftereffects, die ihr in kleinen Videotutorials erlernen könnt. Und diese unfassbar gute Idee bewerben sie nun mit diesem nochmal unfassbar besseren Trailer. Film ab!

Christoph Fuchs (Institut für Germanistik an der Universität Potsdam) beschäftigt sich mit der Theorie von Graffiti aus wissenschaftlicher Sicht. Sein Vortrag mit dem Titel "3 Gründe, warum du Graffiti machst" handelt von der Motivation der Sprüher, die hier u.a. mit gewollter Eroberung des öffentlichen Raums und einer Männlichkeitsverwirklichung erklärt wird. Ich zitiere: "Statt Sperma werden jetzt Farbe und Buchstaben vergossen". Also keine Angst, so trocken wie in der Uni ist es gar nicht. 
Und wie es sich für einen richtigen Vortrag gehört, gibt's natürlich auch Bilders zum Aufpeppen dazu: insgesamt sogar 95 an der Zahl. 

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Über das Leben an sich könnte man ja ewig philosophieren. Über den Tod auch. Und beides ist irgendwie kompliziert. Laut Kurzgesagt (die besten Erklärbären des Neulands) gibt es aber ohnehin kaum einen Unterschied zwischen den beiden Zuständen. Das stimmt natürlich nicht. Aber irgendwie dann doch. Je nach Definition. 
Und wenn euch das jetzt schon wieder zu kompliziert wird (mir auf jeden Fall), solltet ihr einfach auf play klicken. Als Belohnung bekommt ihr neben Life & Death auch noch ein paar lebendige Animationen dazu.   

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Okay, es ist nicht wirklich im Skaterlook, aber dennoch fresh visualisiert. Und ihr könnt zwischendurch sogar einige Facst übers Skaten lernen Ohne, dass ihr es merkt. Und genau das wollt ihr doch alle insgeheim. Lernen, ohne dass ihr lernt. Zumindest die Geschichte des Skatens (von Antonio Vicentini).  

(Direktlink)
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Die ersten Episoden hatte ich ja schon verbloggst (hier & hier). Inzwischen gibt es 11 neue kleine Philosophiepixels. Neben Super Mario und Kapitalismus sind diesmal u.a. Kant & Socrates mit am Start.

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Eine 5-teilige Serie (von Ahoy) über Geschichte und Bedeutung von Grafik in Videospielen (von Pong damals, bis zu Call of Duty heute). Dabei geht es von technisch-nerdigen Details bis hin zu Farbe, Licht & Ästhetik  Der Akzent des Sprechers ist auf die Dauer ein wenig anstrengend, ist aber dennoch recht verständlich alles, weil visuell schick untermalt. Mit Grafiken - natürlich. 
Und ich finde zwar immer noch nicht, dass Grafik-Porno das Wichtigste an 'nem Spiel ist, aber ganz ohne sieht ja auch doof aus (bzw. sieht es dann eben gar nicht aus). Und das will ja keiner.

Part 2 bis Part 5 (und hier via Playlist):

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 Ich hab vorgestern während eines Gesprächs über Rosetta & Co(met), die Marsmission und Elijah Wood (der spielt hier & jetzt aber ausnahmsweise mal keine Rolle) gemerkt, wie schlecht ich eigentlich Entfernungen und Größenordnungen im All (und eigentlich auch sonst) einschätzen kann. 
Das Bild (größer klicken und kurz warten, weil 27MB) von Roberto Ziche verdeutlichte mir allerdings nochmal sehr schön, wie die ganze Sache mit unserem Sonnensystem denn so aussieht. Auf dem könnt ihr euch von links nach rechts und von oben nach unten (rechte Schrift = Entfernungen) einen Eindruck über Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun verschaffen. Rechts neben dem blauen Neptun kann man übrigens mit Müh und Not noch die Zwergplaneten (die eigentlich keine oder keine mehr sind, irgendwie) PlutoHaumeaMakemake und Eris erkennen.

PS: Mickey-Mouse-Pro-Tipp: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel (ursprünglich mal neun Planeten). Für die Reihenfolge und so.
PS2: Nein, ich werde kein Space-Blog. Das ist nur eine Rosetta-Phase..

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Niko Hüls (Backspin) und Falk Schacht (MixeryRawDeluxe & irgendwann hoffentlich noch 'ne eigene Show!) haben sich beim Reeperbahn-Festival getroffen, um ein bisschen über die Ursprünge von Hip-Hop zu plaudern. Aufhänger war das frisch erschienene Graphic Novel Hip Hop Family Tree - Die frühen Jahre des Hip Hop, das Falk mit ins Deutsche übersetzt hat. Und ich kann mich sogar erinnern, dass ich eigentlich dahin wollte, hab's aber dann irgendwie verplant.
Umso besser, dass die knapp 60-minütige Geschichtsstunde über Hip-Hop aka Comiclesung (in der es u.a. um sein Geburtsdatum, die Zulu Nation, den allerersten Rap-Song, das erste Battle, Religion & den Weihnachtsmann geht) nun online ist. Heftiger Scheiß!

























(Direktlinks:
Wie hat Hip-Hop angefangen? (Part 1/3)
Stromausfall in New York - Lichtblick für Hip-Hop (Part 2/3)
Das erste Rap-Battle der Welt (Part 3/3)
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Alles, was ihr über Rosetta, Philae und die geplante Landung auf 67P/C-G (am 12. November) wissen müsst. Und das als niedlicher Comic direkt von der European Space Agency (ESA). Klingonisch, ist aber so.

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Die ersten 9 Episoden des 8-bittigen Philosophiecrashkurses hab' ich euch hier ja schon vorgestellt. Nun gibt es zwei neue Ausgaben, in denen es um Heidegger's Dasein und über den Zusammenhang von Donkey Kong und Camus geht.

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B(e)reit was dazuzulernen? Hier bekommt ihr den passenden (Lern)Stoff: die Geschichte von Mary Jane.

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