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Ein chilliger HipHop-Mix von meinem Lieblingsungarn Suhov. Meine Hintergrundmusik für den heutigen Tag. Und falls ihr das Internet aus unerfindlichen Gründen verlassen musst, könnt ihr den einstündigen Song auch kostenlos im Runterladen kaufen und auf euer wasauchimmer ziehen.

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Großartige Webseitenspielerei unter dem Decknamen Dilladimension, bei dem ihr während einer interaktiven Irgendwas Songs vom Beatkönig J.Dilla zu hören kriegt (der übrigens morgen seinen 9. Todestag hat und vorgestern 41 geworden wäre, RIP)

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Die Red Bull Music Academy tourt gerade durch Tokyo und hat aktuell einige Events als Stream auf YouTube gestellt. Im Vordergrund stehen dabei natürlich Artists aus Japan (oder zumindest mit japanischem Hintergrund). Neben einiger Live-Sessions (bekommt ihr in Teil 2) diverser Producer sind das vor allem Vorlesungen, in denen die Künstler sich und ihre Musik vorstellen. Und eine davon hält glücklicherweise eine meiner Lieblingsproducerinnen: TOKiMONSTA
Okay, ich hätte mir auch lieber ein einstündiges DJ-Set von ihr gewünscht, aber das ist auch okay. Und in der 70-minütigen Unterrichtsstunde gibt's ja immerhin auch ein paar (wunderschöne!) Hörproben. Auch wenn das aufgrund der Länge wahrscheinlich nur was für Geeks (wie mich) ist.

Und wer von der japanischen Beatmakerin ein paar musikalische Eindrücke zur Überzeugung braucht, bitte schön:

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Die 808 (oder genauer: der TR-808 Rhythm Composer, erstmals 1981) ist ja bis heute total beliebt bei allen möglichen Produzenten dieser Welt und wird gelegentlich auch noch in aktuellen musikalischen Ergüssen verwendet. Dementsprechend wurde es wohl auch mal Zeit, der legendären Drum Machine etwas Aufmerksamkeit in Form einer Doku zu schenken. Und der erste Trailer für das Ding sieht schon mal recht vielversprechend aus. Vor allem die bunte Mischung aus u.a. Afrika Bambaata, David Guetta, Diplo, New Order, Lil' Jon, Goldie, Rick Rubin, Phil Collins & Damon Albarn klingt irgendwie interessant (glaub' ich). Will ich guck'n.   

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Ein erster langer Teaser aus der kommenden Beatmaker-Doku, dessen Trailer ich hier schon mal gebloggt hab' und auf die ich jetzt schon ziemlich heiß bin. Im Clip sieht man Jonwayne (1) und Ras G (2) bei ihrer Arbeit, jeweils in ihren eigenen DoItYourself-Studios daheim. Und ich freu mich schon drauf, TOKiMONSTA und Teebs beim Beatbasteln zuzuschauen. 
Wo und wie das Ding erscheint, konnt' ich grad nicht finden. Dafür aber irgendwas mit 27. Oktober, was aber nicht stimmen muss. Und noch ein paar Zeilen aus der Beschreibung vom The Wire Magazin:

"[Jack Law writes about Matthew Smith's Looking For The Perfect Beat and the musicians it shows at work: "What unites these producers, aside from geography, is their connection to the hugely influential club night Low End Theory, locus and incubator for the instrumental hiphop scene (or beat scene) that has produced artists such as Flying Lotus and Daedelus. Made in collaboration with Low End Theory’s founder and scene ‘godfather’ Daddy Kev, Looking For The Perfect Beat depicts the creative process behind the strain of music – experimental, jazzy, psychedelic and sample-heavy spins on hiphop – played at the legendary club night... The wellsprings that flow into Low End Theory’s central current are scattered all over the city. In numberless bedrooms, a varied crew of bohemian eccentrics jab away at samplers and MIDI keyboards, exhaling clouds of ganja smoke, bobbing their heads meditatively as their pet cats yawn stoically at their feet. The rise of the bedroom studio over the past decade or so is integral to the DIY ideals of the beat music community; the anything goes ethos of Low End Theory also means that anyone’s welcome."]"

(Direktlink zum Vid)
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Fantastischer und vollkommen verspulter LP-Snippet-Trailer zum kommenden Flying Lotus-Album You're Dead! (am 7. Oktober). Featuregäste sind u.a. Thundercat, Kendrick Lamar & Herbie Hancock. Ich will das!
Animations by Shintaro Kago

Die Tracklist (nach dem Klick):

01 Theme
02 Tesla [ft. Herbie Hancock]
03 Cold Dead
04 Fkn Dead
05 Never Catch Me [ft. Kendrick Lamar]
06 Dead Man's Tetris [ft. Snoop Dogg and Captain Murphy]
07 Turkey Dog Coma
08 Stirring
09 Coronus, the Terminator
10 Siren Song [ft. Angel Deradoorian]
11 Turtles
12 Ready Err Not
13 Eyes Above
14 Moment of Hesitation [ft. Herbie Hancock]
15 Descent Into Madness [ft. Thundercat]
16 The Boys Who Died in Their Sleep [ft. Captain Murphy]
17 Obligatory Cadence
18 Your Potential / The Beyond [ft. Niki Randa]
19 The Protest


(Direktlink zum Vid)
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Die ersten 3 Parts von Binkbeats-covert-Beats (mit-Instrumenten-und-Alltagsgegenständen) hab' ich euch schon mal gezeigt. Aktuell ist die 11. und (leider, leider) letzte Episode erschienen, in der er Atoms for Peace's Default nachspielt. 
Hab mir grad nochmal die ganze Reihe aufm Boiler Room-Kanal gegeben, und die hat mich wieder total umgehauen. Egal, ob mit Schlagzeug, Bass oder Piano - oder mit Fernseher, Kuhglocken und Sprungfeder. Der Typ kriegt aus einfach allem (verdammt!) gute Töne heraus. Da ist es eigentlich schade, dass es irgendwie gar nichts eigenes von dem holländischen Live-Musiker zu geben scheint (oder ich zu dumm bin, es zu finden). Ich bin nämlich jetzt Fan und brauche mehr (shut up and take my money!!!) 😉 

Alle Ausgaben der Beats Unraveled-Reihe in einer Playlist (bis auf hier #8 & #9). Konzertfeeling pur!
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(Die Namen der gecoverten "Beats" und die Links der Originalinterpreten nach dem Klick)
Cover-Liste von #1 - #11 (wäre auch ein prima Mixtape!)

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Beats finden schon lange nicht mehr nur im Hintergrund von Rap und Gesang statt, sondern haben sich längst zu einem eigenständigen Musikgenre rausgebildet. Und die Doku Looking for the perfect Beat steht nicht nur sinnbildlich für diese Behauptung, sondern könnte auch noch ziemlich ziemlich gut werden. 
Mit dabei sind u.a. Teebs, TOKiMONSTA, Daedelus, Jonwayne Thundercat, The Glaslamp Killer & Ras G. Ich freu mich (auf den 13.07.).

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 "Samplen ist was für diejenigen, die selbst kein Instrument spielen können", so lautet ein nerviger Satz, den mal irgendjemand sagte. Hinter der oft leichtfertig als Ideen-Klau bezeichneten Methode steckt aber auch viel Erfahrung in Sachen Musik.
Das fängt schon damit an, dass man erstmal wissen muss, wo man sein Sample überhaupt herbekommt. Und auch das anschließende Drüberlegen der Drums ist nicht "mal eben" gemacht, sondern frisst auch gerne mal enorm viel Zeit.

Auch die Dramadigs aus Bremen, die u.a. schon für Flo Mega und Eloquent produziert haben, bauen ihre Beats aus Samples. In einer kleinen charmanten Doku von Julia Haase spricht das Duo ganz locker darüber, wo sie nach ihren Schätzen graben - und erläutern anschließend ein wenig den Arbeitsprozess beim Musik aus Musik machen. Lasst euch inspirieren.

PS: Die Dramadigs basteln nicht nur schicke Beats, sondern rappen auch drauf. Demnächst soll übrigens ein neues Album folgen "Bei aller Liebe".
Vom alten Album kriegt ihr das hier:
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