Jon Lajoie gehört seit Genitalia(!) zu meinen Lieblingshelden aus dem großen weiten Internet. Und mit diesem "Werbehit" beweist er, dass er sein Handwerk in der Zwischenzeit nicht verlernt hat. 
Der Typ hat's einfach drauf stereotypischen Scheiß so zu übertreiben, dass es saudumm und hochintelligent zugleich ist.  Hoffe übrigens insgeheim, dass der Song tatsächlich irgendwann in irgendeiner random Werbung auftaucht.  
















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Ich weiß. Breaking Bad ist schon lange vorbei, und irgendwann muss man ja auch mal loslassen können. 
Aber das Breaking Bad'sche Tribute von Alexandre Gasulla ist so großartig und künstlerisch wertwoll zusammengeschnitten, dass euch das Wiedersehen von unseren alten Freunden gar nicht nicht gefallen kann. Und wenn doch, weiß ich auch nicht, was mit euch nicht stimmt.


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Ein fahrendes Konzert bei Sonnenschein. Wie cool ist das denn bitte?! So Dub FX, CAde, Talib Kweli und eine ganze Meute anderer Künstler, die ich leider nicht kenne, auf einer "Bus-Jamsession" beim SXSW vor einigen Wochen. Ich wär dann übrigens soweit für den Festivalsommer. Kann losgehen.  

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 Ich hab' gerade die Liste der Nominierten für den Webvideopreis ein bisschen durchgezappt. Ist 'ne ganze Menge Stuff dabei, den ich schon kenn' und teilweise sogar hierhin gehauen hab. Freu mich da besonders für die Videos von manniac, den Bohnen und von Sebastian Linda. Für die hab' ich faules Stück btw sogar gevotet. Wer cool ist, macht mir das sofort nach. Jetzt.
Abgesehen davon sind aber noch genug andere (für mich neue) Perlen bei.. Eine davon nennt sich Loose Drop - und stammt aus der Kategorie Action. Ein verdammt attraktiver Wakeboardskate-Kurzfilm von Aestivation Entertainment, der (oder zumindest den 2.) auf jeden Fall einen Preis verdient hat. Sex für die Augen - in SlowMo. Und mit Wasser.

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 Ist eigentlich schon ein halbes Jahr alt, musste aber hier nochmal dringend her, weil ich's grad so abfeier. Keys N Krates mit ihrem Clip zum sehr eingängigen Dum Dee Dum. Im Video wird der Song den Amish People präsentiert, die ja sonst fern abseits jeglicher Electro-Beats und Ipods leben. Zwar nur im Mockumentary-Style, aber trotzdem irgendwie ganz schön geil.


Lykke Li und A$ap Rocky mit ihrem offiziellen Video zu No Rest For The Wicked. Wahrscheinlich einer der Nummern, die euch schon aufregen, weil sie überall gespielt werden. Aber einer der schöneren, wie ich finde.


Gar nicht mein Musikgeschmack, aber das Video von Buraka Som Sistema zu ihrem Song Stoopid ist so bunt und so explosionsartig, dass man es auf jeden Fall mal gesehen haben sollte. Stammt übrigens vom Streetartkünstler VHILS.


 Goldfish. So heißt der Song bzw. das neue Video von Until The Ribbon Breaks, der auf der hierzulande bisher leider unerschienen EP The Other Ones drauf ist.


Herr von Grau haben sich leider getrennt und werden unter dem Namen auch nix mehr veröffentlichen. Find ich persönlich ja sehr schade, aber: zumindest Benny ist schon mit seinem neuen Projekt Lemur und dem Song Casino am Start. Auch von Kraatz wird's aber was geben. Mehr dazu hier.

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 Es gibt wenig Sachen, die nerviger sind als ein langsames Internet. Ich hör euch jetzt leise "FirstWorldProblems" murmeln, aber besser macht's das ja auch nicht. Lags bleiben trotzdem doof. Doch wie sähe es denn eigentlich aus, wenn es auch offline solche Lags geben würde und wir auch ohne www immer erst Sekunden später die Möglichkeit hätten zu reagieren? 
Die Antwort darauf bekommt ihr in einem kleinen Oculus Rift-Experiment eines schwedischen Internetproviders, der dem Leben von 4 Freiwilligen ein 1-sekündiges Delay verpasst hat. Mit der Virtual-Reality-Brille ausgestattet bekamen sie so ihre Alltagswelt bzw. ihre Umgebung immer erst verzögert mit. Und so schnell wird ein Internetproblem dann Realität. Freshe Idee.

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Snake war ja damals der Übershit. Auf nahezu jedem Handy (ja, so hieß das mal) drauf und war/ist ein echter Suchtmacher. Auch der Künstler Chris Carlton kennt den schlängelnden Spieleklassiker und hat ihn mittels malerischer Skills in die 3-dimensionale Welt verfrachtet. Naja. Zumindest macht die optische Illusion diesen Anschein. Dafür sieht es aber enorm cool aus. 

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 Boyhood ist noch nicht mal draußen, hat aber schon jetzt einen Rekord aufgestellt. Über 12 Jahre hinweg wurde das Ding gedreht - und das Besondere: die Schauspieler wurde nie ausgetauscht.
Im Film geht es um den langwierigen und manchmal gar nicht so leichten (ihr kennt das) Prozess zwischen Kindheit und Erwachsensein. Der Trailer selbst dreht viral gerade total frei. Das einzigartige Konzept klingt aber auch gar nicht mal so unspannend. 

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 Ihr vermisst doch sicherlich auch schon das Neomagazin und den Böhmi, oder? Um die 100 Jahre lange Sommerpause bis Oktober zumindest ein paar Minuten zu überbrücken, bekommt ihr jetzt was. 
Jan Böhmermann war nämlich für das Magazin Spießer in seiner alten Schule zu Gast und ist dort als Vetretungslehrer eingesprungen - und das sogar ganz lässig ohne Anzug. In der Schulstunde hat der sonstige Moderator den Kids the Magic of Labern näher gebracht - natürlich zu einem passenden Thema: 
"Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Kreativ- und Medienwirtschaft vor dem Hintergrund des historisch und gesellschaftlich bedingten Mangels an Swag.
Wer noch nicht genug vom Babo des deutschen Fernsehens hat, auf 3Sat gibt's noch einen netten Einblick hinter die Kulissen des Neomagazins aka Bauerfeind assistiert Jan Böhmermann. So - und jetzt weiter Sommerpause. Draußen ist nämlich auch schon wieder Wetter.

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Wenn ich an die Ducktales denke, hab ich nach Entenhausen immer direkt das ohrwurmlastige Intro der Zeichentrickserie wieder im Kopf. Ducktales - woo-hoo
Und genau den Song, den ihr wollt, bekommt ihr jetzt auch. Allerdings in der R'n'B-Version von Scott Bradlee & The Postmodern Jukebox feat. Karen Marie. Sitzt genauso gut im Ohr - und lässt euch gleichzeitig den Montagsalltag kurz vergessen während ihr in euren Kindheitsflashbacks chillt. Zumindest für 3 1/2 Minuten. 

Eigentlich ist Forrest Gump, der nebenbei bemerkt einer der besten Filme der Welt ist, ja von Robert Zemeckis. Das berühmte Original-Intro von ihm mit der umherfliegenden (vom Schicksal verwehten) Feder und der wunderbar passenden Musik von Alan Silvestri dürfte so ziemlich jeder schon mal genossen haben. 
Wie sähe nun aber das Intro aus, wenn Wes Anderson das Ding gedreht hätte? Nun. Genau werden wir das vielleicht nie erfahren. Der Videomacher Louis Paquet hat euch aber eine Version zusammengebastelt, die dem zumindest verblüffend nahe kommt. Well done. 

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Was der Postillon ist, muss ich wohl niemandem mehr erklären. Kennt ja inzwischen jeder. Zurecht auch, weil einfach wahnsinnig gut.  
Nun hat es der Satire-Nachrichten-Blog auch ins Fernsehen, zum NDR (und auf YouTube), geschafft. Gibt auch schon länger einige Folgen online zu sehen, hab ich bisher aber nicht so wirklich wahrgenommen. Und ihr vielleicht ja auch nicht.
Ist insgesamt schön trocken, nahezu glaubwürdig und im Prinzip gemacht wie eine tatsächliche Nachrichtensendung - oder wie eine seriöse Wochenshow (ach, damals). Insgeheim vermute ich übrigens, dass beim Postillon wahrscheinlich weniger gelogen wird als bei echten News-Formaten.
Find's in Schriftform zwar immer noch stärker, aber im Vergleich zum ganzen anderen Müll im TV auf jeden Fall mal ein Blick wert. Guter Fang, NDR.


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