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Die Red Bull Music Academy tourt gerade durch Tokyo und hat aktuell einige Events als Stream auf YouTube gestellt. Im Vordergrund stehen dabei natürlich Artists aus Japan (oder zumindest mit japanischem Hintergrund). Neben einiger Live-Sessions (bekommt ihr in Teil 2) diverser Producer sind das vor allem Vorlesungen, in denen die Künstler sich und ihre Musik vorstellen. Und eine davon hält glücklicherweise eine meiner Lieblingsproducerinnen: TOKiMONSTA
Okay, ich hätte mir auch lieber ein einstündiges DJ-Set von ihr gewünscht, aber das ist auch okay. Und in der 70-minütigen Unterrichtsstunde gibt's ja immerhin auch ein paar (wunderschöne!) Hörproben. Auch wenn das aufgrund der Länge wahrscheinlich nur was für Geeks (wie mich) ist.

Und wer von der japanischen Beatmakerin ein paar musikalische Eindrücke zur Überzeugung braucht, bitte schön:

Ich weiß gar nicht, wie viele Stunden (oder eher Tage und Wochen) ich in meinem Leben schon mit Nils, Budi, Simon, Eddy & Co von den Rocket Beans (bzw. GameOne) verbracht habe, es waren aber definitiv mehr als genug, um mich als treuer Fan zu outen. Vor allem der YouTube-Kanal der Jungs (& manchmal auch Mädels) hat mir in den letzten 2 Jahren sehr, sehr, sehr oft die Langeweile verkurzweiligt. Und wenn's nach mir ginge, wäre das (siehe hier & da), was die da auf ihrem Kanälchen machen, genau das, was eigentlich im Fernsehen laufen müsste (zumindest auf 'nem Jugenddingens wie ZDFNeo oder so).
Da das Fernsehen aber offensichtlich zu blöd und zu ängstlich ist, neues freshes Zeug aus D-Land (wenigstens) zu probieren, wird daraus wohl nix. Lieber macht man dort mit dem Unsinn weiter, der schon immer funktioniert (und bringt die 100. Castingshow, bei der man eigentlich nur das Farbdesign und die Promifressen ausgetauscht hat). 
Aber gut, auf YouTube läuft das mittlerweile gar nicht mal so anders. Auch da orientiert man sich inzwischen immer öfter an dem, was schon mal geklappt hat, anstatt etwas Innovatives zu wagen. Und auch da hat man Angst, "andere" Formate zu testen, weil die dann möglicherweise ein bisschen weniger Geld bzw. weniger Abonnenten bedeuten könnten. Und da die Raketenbohnen bisher immer die Ausnahme dieser Regel waren (und ich auch sehr guter Dinge bin, dass das so bleibt), und auch des öfteren hier schon von mir verbloggselt wurden sind, kriegen die auch von mir ihren #SupportRocketBeans.
Auch wenn ich glaube weiß, dass gute Inhalte (gut sind und) sich am Ende sowieso immer durchsetzen. Manchmal dauert es eben nur scheiße lange.    


Eine sehr schöne (und ca. 100-minütige!) Diskussion über das Thema Schwulenfeindlichkeit im Rap bzw. speziell im deutschen Hip-Hop. Mit dabei sind Nico Hüls (Backspin), Falk Schacht, Tobi Schlegl (Aspekte) und Fler.

Das ist sozusagen das Nachwort zum Rap-Beitrag aus der ZDF-Sendung aspekte vomvergangenen März. Und mal vorweg, ich finde es extrem awesome, dass mal genau so ein ausführlicher Nachtrag zu einer Fernsehsendung (wenn auch indirekt) geliefert wird. Dafür wurde das Internet (für "Erwachsene") nämlich eigentlich gemacht, wette ich! Ich will auf jeden Fall bitte und gerne mehr von solchen Stammtischgesprächen. Und wenn wir schon dabei sind: gebt dem Falk endlich mal 'ne Sendung im TV! 😉

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Eine unverfälschte und über 20 Jahre alte Tonaufnahme, auf der Charles Bukowski bei Bierchen und Kippe in gemütlicher Runde über seine Werke und sich selbst plaudert. Und dazu wunderbar und leicht dirty (im positiven Sinne) animiert von Drew Christie

In 1993, candid conversations between Charles Bukowski, his wife, and his producer took place in Bukowski’s home during the recording session for his classic Run With the Hunted.

(Direktlink zum Vid)
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Von Disslike hab ich euch ja schon einige Fölgchen hier hingehauen (mit Böhmi oder mit VisaVie) und deswegen sag' ich dazu jetzt  auch mal nix. Nun ist auf jeden Fall endlich der Mann da, der mit Hater-Kommentaren wahrscheinlich am allerallerbesten von allen umgehen kann. Und genau das beweist er hier auch.
Die Rede ist natürlich vom neu bei Selfmade-Records gesignten und heute auf dem Spektrum-Festival () auftretenden Karate Andi. Richtig Genkster und so. 

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Tim & Eric's Billion Dollar Movie ist einer der besten und gleichzeitig einer der schlechtesten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen hab. Wenn man sich auf total alberne Scheiße einlässt, ist der aber echt krass witzig.
Einen kleinen Einblick darinn bekommt man in diesem einen von vielen Interviews zur damaligen Premiere, bei dem ich ein paar mal noch lauter gelacht hab als beim Film. Großartig!   

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 Auf KEXP, dem YouTube-Kanal zum gleichnamigen Radiosender aus Seattle könnt ihr euch (jeweils 20 Minuten oder so) Live-Konzerte diverser Bands reinziehen. 
Zwischendurch werden die zwar immer durch ein kurzes Interview mit den jeweiligen Artists unterbrochen, der ein oder andere mag sich ja aber vielleicht auch für mehr interessieren als nur die reine Performance. Und wenn nicht, gibt's ja immer noch den tollen Trick mit dem Vorspulen.
Für den für mich unverständlichen Fall, dass ihr keinen Bock auf SOHN (so gut!) haben solltet, gibt's auf KEXP auch noch 'ne ganze Menge anderer Auftritte. Ich kenn' davon zwar nicht so wirkliche viel Zeugs, aber wie wär's denn mit DaughterShigeto oder vielleicht The XX ? Die geb' ich mir jedenfalls. Danach.

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Eben noch hat John Oliver die FIFA verbal zerfetzt, jetzt sitzt er dem vielleicht klügsten Menschen der Welt, Stephen Hawking, gegenüber. Viel könnt ihr aus dem 4-Augen-Gepspräch über Sinn und Unsinn zwar nicht lernen, dafür werden aber eine Vielzahl guter Gags verschossen, die man sich theoretisch auch mal merken könnte. 
Wenn man sich Mühe gibt, kann man ja eh aus allem was rausziehen. Ich zum Beispiel habe aus dem 7 1/2 Minuten Interview gelernt, dass Stephen Hawking 'n sehr coolen Humor hat - und deshalb zurecht in einigen Simpsons-Episoden auftaucht.

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Day of the Tentacle gehört zu den großartigsten Spielen aus meiner Jugend. Und auch eines der wenigen, die ich sogar später nochmal durchgezockt habe. Ist aber jetzt bestimmt auch schon wieder 5-6 Jahre her. 
Auch Tim Schafer, einer der(!) Figuren von Lucas Arts und einer der damaligen Hauptverantwortlichen für das Design von Day of the Tentacle, hat diesen Klassiker lange nicht mehr angerührt. Neben seinem aktuellen crowdgefundeten Broken Age, hat er aber die Zeit gefunden und sich noch einmal an das Zeitreise-Abenteuer von Bernhard & Co herangewagt. 
In einer Art Let's Play erzählt er nebenbei triviale und durchaus interessante Stories zur Entstehungsgeschichte einzelner Spielszenen. Da kriegt man doch glatt selber nochmal Bock, das zweitbeste Adventuregame (nach Monkey Island 3, auch von Lucas Arts) der Welt durchzuspielen.
Und wer selber aktiv werden und das tun will -> hier gibt's ScummVM (Emulator, auf dem ihr auch Monkey Island 1 & 2 anhauen könnt) und hier gibt's Day of the Tentacle. Beides für kein Geld - und beides legal. Ich wünsch dann mal viel Glück und Ausdauer beim Rumrätseln. Vielleicht seid ihr ja sogar geduldiger und klüger als ich und schafft es ganz ohne Komplettlösung.

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 Disslike ist sowas wie die deutsche Version von Jimmy Kimmel's Mean Tweets. Nur gibt es hier statt einem Tweet und mehreren Prominenten, nur einen (mehr oder weniger) Prominenten und dafür mehrere Tweets. 
Leider inkonsequenterweise nicht nur von disslikenden Hatern, aber 80% davon immerhin. Der Unterhaltungsfaktor hängt halt einzig und allein von der Reaktion des jeweiligen Promis ab. 
Als einer der wenigen Frauen im deutschen testosterongeschwängerten Rapgeschehen, die dazu noch gut aussieht, hat auch Visa Vie sicherlich schon den ein oder anderen vor pubertärer Dummheit triefenden Kommentar abbekommen. Perfekt also für eine Runde Disslike von HyperboleTV. Und genauso perfekt, und vor allem unterhaltsam, gekontert, Visa. Sympathisch³.  

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Ach geil. Der gute Falk und der ebenso gute Staiger, eine Stunde lang auf AggroTV. No homo (pro Homo), aber da könnt' ich glatt kommen.
Diesmal wird Staiger in seiner eigenen Sendung Dies & Das selbst interviewt. Grund ist sein frisch erschienenes Buch Die Hoffnung ist ein Hundesohn, dessen Story sich gar nicht mal so übel anhört. Geht um ein alternatives fiktives Deutschland, indem Kohl noch an der Macht ist und wir zu einer Diktatur mutiert sind. Ist sehr politisch, sind aber halt trotzdem ein Haufen persönlicher Eindrücke aus dem Leben des Royal-Bunker-Gründers und jetzigen Buch-Autors bei. So erinnern einige Figuren schon ein bisschen an bekannte Gestalten aus dem HipHop-Universum. Welche verrat' ich aber nicht. Achja, Sex kommt auch vor.

Ich finde übrigens, dass Falk (der Mixery-Raw-Deluxe-Haudegen) ein eigenes Interviewformat im TV braucht. Ganz dringend. 8 Milliarden mal sympathischer als jedes Lanz-Gespräch. Und informativer zudem auch.

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