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Musik gegen und gegen Corona und kleine miese Tüpen: Die Orsons gehen nicht auf Party, 3Plusss rappt über Aluhutträger, die Antilopengang zerlegt Oli Pocher, Liser & Zirkel gehen nie wieder raus und Steasy trägt Maske wie Sido.
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...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: Die Orsons, 3Plusss, Antilopengang, Liser & Steasy"

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Bodo Wartke hat in den letzten Wochen so oft Corona-Podcasts mit Virologen gehört, er kann mittlerweile ein Lied davon singen. Es heißt - wie sollte es auch anders sein: Christian Drosten. Und der mittlerweile für seine wissenschaftliche Kommunikation und Nerd-Analysen zurecht(!) geehrte Professor der Charité mag zwar den Personenkult um ihn herum so gar nicht, musste laut eigenen Aussagen in der letzten Podcast-Folge aber durchaus schmunzeln bei dem Song. Demnach ist die neue Virologen-Hymne auch aus wissenschaftlicher Sicht zum "lachen", was fürs Immunsystem ja auch nicht unbedingt schlecht sein soll. ;o)


Woodkid hat erneut ein oscarreifes Musikvideo veröffentlicht, das den menschengemachten Klimawandel samt der Ressourcen-Ausschlachtung unseres Planeten durch gigantische Maschinen mit dieser Message zusammenfasst: Wir haben ein Monster erschaffen.

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Die kleine Audrey singt sich beherzt wie Zack de la Rocha damals die Seele ausm Leib und zeigt sich dank Begleitung von Papa von ihrer funkigen Punk-Metal-Seite. Das vielleicht härteste Rage-Against-The-Machine-Cover, das es jemals gab. ?

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Ihr habt es vielleicht mitbekommen. Nach gestreamten Konzerten vor leeren Hallen sind nun anscheinend Autokinos das nächste große Ding für Künstler bzw. gerade vor allem die Musikbranche. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll, weil es umwelttechnisch jetzt nicht unbedingt die geilste Lösung ist und für mich da fast noch weniger Stimmung rüberkommt, als auf Zoom-Parties vorm Rechner daheim, wo ich wenigstens ein paar fröhliche Gesichter sehe.
Ich glaube allerdings auch, dass Live-Unterhaltung bzw. Kunst und Kultur wesentlich wichtiger ist, als wir alle denken und aktuell viel öfter debattiert werden sollte. Ich persönlich sehne mich jedenfalls viel mehr danach als jetzt in irgendwelche Geschäfte zu rennen, wo ich eigentlich gar nix brauche. Mir macht einkaufen gehen nämlich keinen Spaß. Null. Zumal das mitten in einer Wirtschaftskrise vielleicht nicht die idealste Beschäftigungstherapie für alle ist.
Dann doch lieber erstmal Hupkonzerte, die ich mir dank Arte allerdings schön von zuhause aus reinziehe. Neben Alligatoah könnt ihr übrigens auch Sido und erste (leider sehr atzige) Club-DJs vor blinkenden Karrosserien bewundern. Ich gönne der Kulturbranche jedenfalls hart, dass sie dadurch ein bisschen länger leben kann, hoffe aber trotzdem sehr, dass wir in den nächsten Monaten vielleicht noch eine bessere Lösung für solche Events finden.
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Eine Musikerin (makeshift.macaroni) tut in diesen pandemischen Zeiten das, was sie am besten kann: Musik. Und mit diesem unglaublich gefühlvoll vorgetragenen Song fängt sie vor allem lyrisch sehr treffend ein, wie uns allen wohl gerade zumute ist.

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Pimf hat abseits der ülichen Punchlines gegen den bösen Virus einen Corona-Rap-Track geschrieben, den ich ehrlich gesagt sehr viel mehr fühle als die meisten entweder satirisch angehauchten oder mit Durchhalte-Phrasen ausgestatteten Texte der gerade daueraufploppenden Quarantäne-Songs aus den Wohnzimmern aller Rapper bzw. Musiker. In diesem Song gibt's stattdessen nämlich einfach mal Real-Talk.
Übrigens halte ich Angst für eine sehr natürliche Reaktion, weil es eine Art aufmerksamer Überlebensinstinkt ist, der auf einen Acht gibt. Das kann in Zeiten wie diesen ja durchaus nützlich sein. Und zur Not kann man sich ja immer noch mit hoffentlich guter Musik ablenken. Zum Beispiel mit dieser Coroni-Playliste, wo ich diesen Song auch mal reingepackt habe.

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Vor gerade mal 5 Wochen war ja ich noch auf einem Konzert. Schon damals war mir aufgrund von Corona ein bisschen mulmig, dort hinzugehen, weil es aber nur ein kleines Konzert für ausgewählte Gäste war und ich die Tickets geschenkt bekommen hatte, ging ich hin. Und auch wenn ich es heute wohl never ever wieder so machen würde, haben es zumindest meine Ohren keineswegs bereut.
Gespielt hat dort nämlich das Ding ausm Sumpf, das kurz danach die komplette gerade erst gestartete Tour absagen musste. Ihr wisst, wieso. Und genau dieses Ding sitzt nun auch in Quarantäne und hat wohl das beste daraus gemacht, was so ein Musiker aus dieser Situation eben machen kann. Ein natürlich live-gestreamtes Konzert - und einen eigenen Quarantäne-Song, den ich gerade in meine nicht exponentiell, aber durchaus wachsende Coroni-Playliste gedingst habe. This puts the Tanz in Distanz.

Alle sagen jetzt die ganze Zeit: haltet die Ohren steif. Bleibt gesund. Ich sag das auch. Aber wir waren ja noch nie in dieser Situation. So krass. Vor zwei Wochen: Mein Album kam raus. Und jetzt: 30 Konzerte abgesagt. Wir sind jetzt zuhause. In Quarantäne. Ausgangssperre. Und ich bin mit dem „Nichtstunkönnen“ komplett überfordert.

Am Mittwoch kam die Idee meinem Blues musikalisch ein Zuhause zu geben. 14 Mukker*innen und ein Cutter aus meinem Freundeskreis fanden sie gut. Und unfassbarerweise können wir euch heute schon Song und Quarantäne-Video präsentieren. Ich bin nicht nur über das Ergebnis beglückt, sondern vor allem von der Message, die diese Gemeinschaft mit ihrer Energie und ihrer Kreativität in diesen Zeiten sendet. Danke, Leute, dass ihr dabei seid. Lieber Schwarm, checkt sie alle bitte aus, sie sind großartig.

Auch wenn wir hier gerade in Quarantäne sitzen, würden wir euch hiermit gerne anstecken! Genießt die Zeit, macht, was euch in den Sinn kommt, oder macht einfach nichts. Denkt an die, denen es gerade schlecht geht, ob gesundheitlich oder finanziell.

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