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Unter Wissenschaftlern längst ein alter Hut: "Folgen der Erderwärmung sind nur durch Nuklearkrieg zu übertreffen". Anscheinend ist der Klimawandel sowas wie die Abschlussarbeit eines Politik-Studenten namens Menschheit, der 62 Semester Zeit bis zur Abgabe hatte, die er ausschließlich zum Party machen verwendet hat und dann alles in einer Nacht schreiben muss. Nur eben, dass die Zukunft der ganzen Erde davon abhängt. Puh.

https://twitter.com/ghensel/status/1161904862860369920

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Eine fanatisch fantastische Fan-Hymne. Geschrieben von einem Fan (von Alligatoah und seinem terroristischen Alter Ego Kaliba 69). Und sie hat mich gerade zu einem Fan gemacht. Von Taby Pilgrim. Durch Musik inspirierte Musik über die manchmal wahnsinnig große, einseitige und ständig stalkende Liebe für eure größten Idole. Mit einem Musikvideo, das nicht wie ein Fan-Video aussieht, sondern wie das (Misery-Pendant) einer frisch geborenen Künstlerin.

Ich überlebe gearde so, mach eure Gunst zu Brot
Ich werde Überlebenskünstler, nur die Kunst ist tot
Ich steppe ein in euer Game und werde Fanarzisst
Ich mach das alles für den Fame - und danach werd ich Terrorist


...weiterlesen "Fan-Art: Taby Pilgrim – Hauptsache Content"

Woodstock ist zur Legende einer ganzen Generation geworden, der Höhepunkt der Hippiebewegung. Bislang unveröffentlichte Szenen von 1969 zeigen, wie ein Festival einer zerrissenen Gesellschaft zeigte, wie ein Miteinander möglich ist.

Heute vor genau 50 Jahren (vom 15. - 17. August 1969) war das wohl legendärste Festival aller Zeiten gerade im vollen Gange. Woodstock. Ein 3-tägiger Party-Rausch, der bis heute sinnbildlich für eine Flowerpower-Bewegung steht und Symbol einer ganzen Generation geworden ist, die sich mit den Lebenseinstellungen Love, Peace & Harmony und Sex, Drugs & Rock'n'Roll ganz gut zusammenfassen lässt.
Damit ihr den Spirit von damals zum langsam endenden Festivalsommer ein bisschen mitfühlen könnt: in der ARD-Mediathek läuft eine nostalgisch schöne Doku über die feucht-fröhlichere Feierei der Hasch rauchenden Matsch-Massen rundum Jimi Hendrix, Santana, Joe Cocker, Creedence Clearwater Revival & Jefferson Airplane. Ich mach's exakt ein halbes Jahrhundert nach Woodstock übrigens heute genauso, indem ich mich für die nächsten 3 Tage bei einer möglichen Schlammparty auf 'nem Festival in Hamburg zudröhne. Mit Musik natürlich. Und eventuell reingeschmugglten Joints. Ein bisschen Hippie muss schließlich schon sein.

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Nein, kein weiterer Trashfilm auf Tele 5, sondern nur eine kurze mit Rick&Morty-Vibes ausgesattete Geschichte über die Bestie Mensch. Aus der Sicht von zwei traumatisiert durchs All fliegenden Space Sharks (und Animator Stefan Schumacher). ✨

After crash landing on Earth, Trevor and Gleb, two charismatic alien-sharks from outer space are forced to explore an unfamiliar and intimidating planet.

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Seitdem ich als Photoshop-Philipp selber mal ein Zimmer mit Pixeln eingerichtet und gegif'd habe, schaue ich ja gerne auch mal in andere animierte Räume rein und sammel sie hier im Blögchen, wenn sie mir gefallen. Die Bude von Joe Prytherch liefert quasi das Musikvideo zu Saib's Lo-Fi-Mix und ist so schön hiphoppig, dass ich sogar einziehen würde.

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Ein Beitrag geteilt von MS DOCKVILLE Festival (@dockville) am

Mein "Lieblingsschiff" legt wieder im Hamburger Hafen an und verwandelt am Wochenende die alte Schleuse in ein 3-tägiges Festival: (die) MS Dockville. Dieses Jahr sind u.a. Billy Eilish, Jon Hopkins, Tua, Mine, Juju, Two Feet & Meute mit an Board.
Ich empfehle vor Festivalbesuchen in Hamburg ja, grundsätzlich nicht die Wettervorhersage zu googlen und einfach Gummistiefel, ein Regencape und Schnaps einzupacken, um bis zum regelmäßig folgenden Regenbogen über den Bühnen in Stimmung zu bleiben. Wir sehen uns bei den Acts, die ich euch in eine dockvillige Playliste verfrachtet habe, falls ihr euch da auch irgendwo rumtreibt.


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Ein Beitrag geteilt von Haldern Pop (@haldernpop) am


Seit Jahren gehen Festivalbilder rum, auf denen die jeweils hinterlassenen Gelände aussehen wie Sperrmüllanlagen von asozialen Party-Touristen. Statistisch lässt bspw. jeder dritte davon sein oft nigelnagelneues Zelt einfach stehen. Wegen zu recht eintrudelnden Shitstorms und den vermutlich auch nicht gern gezahlten Geldern für die anschließende Aufräumkolonne trimmen immer mehr Veranstaltungen ihr Publikum darauf, ihren Krämpel gar nicht erst liegen zu lassen.
Beim Haldern Pop, das mir dieses Jahr schon mal an Herz gelegt wurde, scheint dieser Plan schon ganz gut aufzugehen. Das Ergebnis beim Sonnenaufgang am Morgen danach sieht jedenfalls ziemlich hübsch aus.

Das Haldern Pop gibt es seit 36 Jahren. Es findet auf einem alten Reitplatz in Haldern am Niederrhein, etwa 65 Kilometer nordwestlich von Essen, statt. Auf der Website des Festivals ist wohl aus diesem Grund auch ein Aufruf zu lesen: „Wer den Campingplatz vermüllt, darf sich nicht über Ärger mit den Nachbarn, die uns ihre Wiesen freundlicherweise überlassen hatten, wundern. Lasst euren Sperrmüll also bitte zuhause und nehmt stattdessen eure Gitarre mit“, steht da. Der Appell wirkte wohl. In diesem Jahr wurde kein Sperrmüll hinterlassen.

Eigentlich grasen auf der Festivalwiese in Haldern Kühe. Damit die sich wieder richtig wohlfühlen, gibt es trotzdem noch eine Aufräumaktion: Mit einem großen Magnet sollen die letzten Kronkorken und Haarspangen von der Wiese entfernt werden. (jetzt)

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Odeith, ein Streetartist aus Portugal, hat in einem verlassenen Gebäude einen hässlich hässlichen Betonklotz in einen wunderschön hässlichen Graffiti-Bus verwandelt. Mit Farbe. Ausgesprochen kunstvoller Schrott.

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