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Denn er wirbt für das Transportmittel der Zukunft, das in dem Fall kompakt, elegant und stylisch lackiert ist: Ein E-Bike. Und zwar das vom niederländischen Radel-StartUp VanMoof, dessen etwas anderen "Verkehrs-Spot" ich eigentlich nur gesehen habe, weil er im französischen Fernsehen verboten wurde. Das geht aber anscheinend nicht nur mir so. Mttlerweile haben u.a. deswegen 1,7 Mio. Menschen ein Fahrrad-Werbevideo auf YouTube gesehen. Ich mag den Streisand-Effekt (und diesen Song).

Die Begründung der Werbeaufsicht: Der Spot erzeuge ein „Klima der Angst“ und „diskreditiere“ die Automobilindustrie. [...] Und VanMoof? Das Startup macht das Beste aus dem Verbot und geht in die Offensive. Diese unerwartete Promo nutzt man doch gerne aus. In einem Blogpost schreiben die Niederländer*innen, wenn Unfall-Archivaufnahmen aus der echten Welt Angst schüren würden, „dann sollte vielleicht jemand versuchen, etwas an dieser Welt zu ändern … Indem man eine alternatives Transportmittel anbietet oder so“. (business-punk)

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https://twitter.com/rim_aj/status/1277739365851172866

Eben auf Twitter den hoffentlich noch nicht endgültigen Untergang eines demokratischen HongKongs angeschaut, dann von einem neuen Grippevirus mit Pandemie-Potential abgelenkt worden und danach diesen Song retweetet, einen lästigen Ohrwurm bekommen und endlich mal wieder eine gute Nachricht gelesen: die Hälfte des kürzesten und längsten Scheiß-Jahres, das gleichzeitig superaufregend und megalangweilig ist, haben wir geschafft! \o/

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Die neue Verordnung ist da! Aber sie wirft doch Fragen auf: Ich stelle mir das mal so vor: 1.000 Leute kommen zu meiner Veranstaltung und wir machen mit 1,5m Abstand Abendkasse mit einer Schlange von hier bis nach Wedel. Geht also nicht, na, dann eben online Vorverkauf und volle Abfrage der Daten. Sympathisch! Ich muss den Leuten aber sagen, dass drinnen nicht getanzt werden darf und auch den Musiker_innen, dass sie sich nicht zu ihrer Musik bewegen dürfen, is ja auch tanzen. Im übrigen kann die Band auch nicht in den Backstage und auf Toilette, weil der in der Regel eh nur 2m im Quadrat groß ist und das Klo die Hälfte. Alternativ und um das Tanzen zu vermeiden, bestuhle ich meine Veranstaltung im Freien, dann kann ich 1.000 Leute festnageln, natürlich mit 2,5 Meter Abstand zur Bühne. Tja, aber wo denn eigentlich in Hamburg? Auf den letzten Freiflächen stehen doch jetzt Autos fürs Autokino, das neue Ding, das keiner will. (Rockcity Hamburg auf Facebook)

In Hamburg lesen sich die aktualisierten Corona-Regeln nicht unbedingt wie eine Party, auf die ich gern gehen würde (oftmals herrscht sogar Tanzverbot), gleichzeitig sind sie aber wohl durchaus vernünftig. Es gibt nur leider immer noch ein Problem: Draußen, wo die Gefahr einer Infektion um ein vielfaches geringer ist, fehlt immer noch der Platz. Und ich sag's ja seit Monaten. Wenn ich eine Stadt wäre, würde ich sämtliche Parkplätze samt Autos radikal rausschmeißen, einzelne Spuren zu Fahrradwegen umfunktionieren und etliche Straßen ganz vom Verkehr abriegeln, um der Kulturbranche den Platz zu geben, den sie jetzt braucht. Die Gatsrobranche und überhaupt fast alle in der Stadt übrigens auch.
Leider bin ich aber keine Stadt, sondern wohne nur in einer, die das wie anscheinend alle deutschen Cities wohl erst am Ende des Sommers checkt. Wenn die einmalige Draußen-Option im Oktober ins Wasser fällt und die Hälfte pleite ist (aber dafür können ja alle 5.000€ durch die Mehrwertsteuersenkung sparen, man muss sich nur einen neuen Ferrari kaufen). Naja. Immerhin kann man noch tanzen wie Lars Eidinger in Deichkind-Videos. Allein.

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Eine Airline bekommt 9 Milliarden dafür, dass sie nicht fliegt. Pflegeheime (allerdings auch nur in der Altenpflege) bekommen ca. 1000€ für ihre Mitarbeiter zugesteckt. Und das Krankenhauspersonal, das uns eigentlich bisher durch diese Pandemie gewuppt hat, bekommt nichts außer Applaus. Klingt für mich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz so logisch, scheinbar regelt die Bundesregierung aber ähnlich toll wie die olle unsichtbare Hand des Marktes.

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Die 27. Twitterwoche im Jahr 2020. Nachdem die Wälder brannten sind in der Arktis mittlerweile 45°C, im 3. Monat der Pandemie gibt's global mehr als 10 Mio. Infizierte und nach weltweiten Protesten gegen Polizeigewalt gingen dann alle erstmal in die Sommerpause.
12 Monate später. Es ist das Jahr 2021 und wir dürfen endlich alle gemeinsam feiern bis zum umfallen, aber alle Kulturveranstaltungen sind leider längst pleite gegangen und ganz Deutschland ist zugeparkt mit Autos während einige in verwahrlosten Flugzeugen wohnen und sich nach einer Zeit zurücksehnen, in der das Fleisch bei Aldi noch 2 Cent billiger war.

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https://twitter.com/rantmannshans/status/1276240339226017793

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...weiterlesen "Twittwoch #27"

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Wenn die Chabos nicht zum Babo kommen können, kommt der Babo eben zu den Chabos: Haftbefehl hat sein neues Album bei einem Secret Gig "im Herzen von Frankfurt" vorgestellt, indem er es live in den Hinterhof eines Plattenbaus geballert hat. Straßenrap goes back to the Roots (nature is healing;).


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Auch in den USA wehren sich die üblichen Verdächtigen trotzdem Corona gerade schon die zweite Welle surft immer noch wehement gegen das Tragen eines kleinen Stofftuchs vorm Gesicht, obwohl diese Kleinigkeit mittlerweile erwiesenermaßen uns allen hilft. Und ich bin zwar nicht so der Wirtschafsankurbeler, aber kleine Geschäfte sind mir einfach wesentlich sympathischer als der Big Player Amazon.

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