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Ein neues Video vom Berliner Producer Sieren mit besonderem Feature: zum Album gibt's nämlich eine kostenlose App, die die Bilder von eurem Handy pickt und sie musikvideotechnisch live zusammenrendert. Interessiert mich als Nicht-Apple-User jetzt nicht so, dafür gefällt der Song mir aber ziemlich gut.

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RetroARTiger Cyberpunk vom deutschen Pixelmacher Valenberg (hatte ich hier auch schon) präsentiert in einem Musikvideo der Pertubators. Vergangenheit und Zukunft in einem. In der Gegenwart. Und ziemlich shick.


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Falls euch die Terminator-Verfilmungen mit Arni (und die belanglosen ohne ihn) zu fleischlastig waren - hier ist die vegetarische Version, in der kein einziges Tier getötet wird. Dafür aber jede Menge Vegetarier. Und Möhrchen. Ein Musikvideo der Republic of Rock'n'Roll - mit CyberKiller. Hasta la vista, Veggie.

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Ein bisschen crazy, aber irgendwie gut. Gilt für den Sound (Tepr - Half Below), aber, weil das Auge ja bekanntlich mithört, auch fürs Video (von ELMØ).

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Ein neuer Song samt Video von Adam Angst, den ich vorher noch nie gehört habe. Ist auch nicht so wirklich meine Musik. Aber der Text ist tatsächlich sehr sehr stark (weshalb er auch hier drunter zu bewundern ist). 
Fasst auch das Jahr 2015, das ja auch bald zu den letzten 5 Jahren gehört, da es überraschenderweise doch dem Ende hingegen geht, politisch ziemlich gut zusammen. Und das im Internet-Modus gemachte Video, das auch noch das Internet zusammenfasst, rundet die Sache für mich dann perfekt ab. Auf das wir nächstes Jahr mal über den Tellerrand gucken - und Essen finden.

Lyrics:
Es ist das jahr 2015 und die Welt spendet Applaus.
Doch worum es gerade geht, wissen wir selbst nicht so genau.
Denn was hat sich verändert in den letzten 5 Jahren?
Also schauen wir uns die Scheiße doch mal an.

700.000 zahlt BMW der CDU,
plötzlich stimmt Frau Merkel neuen Abgas-Normen nicht mehr zu.
Obama ist noch da und Guantanamo auch.
Da wird schließlich nichts gemacht, außer viel Strom verbraucht.
Die NSA hat seit Jahrzehnten jeden abgehört
und wir taten überrascht und waren ne Woche lang empört.
Und dann flog Innenminister Friedrich rüber, alle horchten auf.
Er kam wieder mit nem Zettel, da stand "Fuck you" drauf.
Und Putin rennt durch Wälder und killt Bären zum Vergnügen
und gibt grünes Licht, um Homosexuelle zu verprügeln.
Gesetze werden über Nacht erlassen und diktiert,
doch die NPD zu verbieten ist sehr kompliziert.

So lange hier keine Sirenen erklingen,
keine Soldaten durch unsere Fenster springen,
keine Nachbarn nachts über Grenzen fliehen
und unsere Kinder nicht mit Splittern von Grananten spielen,
ist das meilenweit weg, geht uns das gar nichts an.
Denn das Fernsehen spricht wie immer nicht von diesem Land.
Und wie jedes Jahr, am Silvesterabend
trinken wir auf unser Leben unterm Tellerrand.

Das war noch lange nicht alles.
In Kairo und Kiew treibt man Menschen in die Enge.
Polizisten ticken aus und schießen wahllos in die Menge.
in nordkorea ist ein großes Kleinkind an der macht,
das nen Atomkrieg provoziert und denkt,
es wär ne Kissenschlacht.
Der Hunger in der Dritten Welt hat keine Relevanz,
aber wichtig sind uns Petitionen gegen Markus Lanz.
Asylbewerberheime sind doch sicher, alles klar...
43 Anschläge, und das in einem Jahr.

So lange hier keine Sirenen erklingen,
keine Soldaten durch unsere Fenster springen,
keine Nachbarn nachts über Grenzen fliehen
und unsere Kinder nicht mit Splittern von Grananten spielen,
ist das meilenweit weg, geht uns das gar nichts an.

Weil ja ein Einzelner nichts verändern kann.
Da muss man dringend was tun, zumindest irgendwann.
Es lebe das Leben unterm Tellerrand.

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Eigentlich nur ein Trap-Song. Aber beim Video zu Getter's Head Splitter saß wahrlich ein Meister der Schnittkunst am Werk. Liam Underwood nämlich. Und er mag offensichtlich Farben. Und Burger. Und die 90er. Und wahrscheinlich war er auf irgendwelchen Drogen, die ich auch gern mal hätte.
Whatever. Ich find' das Endergebnis nicht nur wegen der vielen Burgers auf jeden Fall sehr lecker - sowohl für Ohren als auch für Augen. Yummy.

Joe Connor hat ein langweiliges Musikvideo zu Kelvin Jones' Call You Home gedreht. Dann hatte er aber die Idee, es auf einem Fernseher ablaufen zu lassen, der (fast) im Weltall schwebt. Und nun ist sein Musikvideo gar nicht mehr langweilig, sondern großartig. Toll, dass man auch ohne großes CGI mal so schöne Bilder hinbekommt. 
Für den Dreh wurden übrigens sogar 2 TVs into Space geschossen - beide sind beim Aufprall auf die Erde gestorben (R.I.P.).
Yup, that really is a TV in space, for real. I created this video by sending a vintage Sony TV into orbit on a weather balloon provided by Sent Into Space, surrounded by cameras so as to capture this spectacular footage hovering above the Big Blue Marble itself. More precisely, it took two launches - both from Snowdonia in Wales, with two identical TVs, with each launch providing the opportunity to rig the GoPros in different positions. 

I'm pleased to say that all TVs in this music video were harmed as they crash-landed back to earth. We sent the TV off from Snowdonia and it landed in Bury, Manchester - taking in my hometown of Warrington on the way which can be seen in the promo. I'm proud to say that the TV got 99.997% above the atmosphere, just 0.003% below the Armstrong line - surely the highest TV in history.

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Supergenielas Musikvideospiel, in dem ihr mit eurer Maus (oder meinetwegen auch mim' Touchpad) zum Star werden könnt. Und gleichzeitig seht ihr, wie sich andere in eurer Situation, benommen haben. Insgeheim ist das nämlich ein kleines interaktives Sozial-Experiment, in dem man das Verhalten von Massen studieren kann. Oder es ist einfach nur ein großartiger Musikclip zu Light Light's Kilo, wie ihr wollt. Ist auch egal, denn es macht sooderso fun. Und wenn ihr auch Bock habt, mitzumachen - there you go: donottouch.org

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