1


Der gute Shahak Shapira dreht ja onlinetechnisch in letzter Zeit ziemlich auf und lässt vor allem die AfD immer wieder ganz schön alt aussehen (1933 Jahre alt sogar). Find ich gut. Als Resultat dessen bekommt er aber natürlich auch jede Menge dumme Hasskommentare ab. Grund genug, ihn bei Disslike zu Wort kommen zu lassen, um dem Mal etwas entgegenzusetzen. Humor, Eloquenz und Hitler zum Beispiel.

PS: Der Top-Kommentar aus dem Kommentarbereich des kommentierenden Kommentar-Videos

Fast so gut wie: "Nur weil etwas Fakt ist, muss es noch lange nicht stimmen!"

Quelle. Und noch eine Quelle

Der dünne blasse Junge hat einen guten Trick, um Haters abzuwimmeln. Und er scheint zu helfen. Einfach mal als Bundesministerium für Internetsicherheit und Zensur ausgeben und gucken, was passiert. ¯_(ツ)_/¯










via


Nein, nicht vom Postillon. Er ist wirklich schon wieder(!) da. Und er kann jetzt anscheinend auch dieses Social(ist) Media. 
Ein gewisser Adolf H. wurde nämlich in Regensburg wegen Volksverhetzung verurteilt. Aufgrund einiger Kommentare auf Facebook. Dort hatte Adolf H. es wohl mal wieder übertrieben und fand, dass es wichtiger sei, Asylsuchenden seinen (verbalen) Kot statt Hilfe anzubieten. So wie's aussieht hat Adi in den Jahren also nicht viel dazu gelernt (außer wie man im Internet scheiße schreibt) und ist immer noch Nazi durch und durch. Auch wenn sein Nachname höchstwahrscheinlich ein anderer ist.
An die Pegidioten hierzulande scheint er sich aber trotzdem gut angepasst zu haben. Denn vor Gericht verwendete er die gute alte "Ich bin kein Nazi, aber"-Floskel und lebt von Unterstützung (da er inzwischen offenbar auch mit dem Rauchen angefangen und auch das wieder übertrieben hat).

„Da der Angeklagte von Unterstützung lebt und eine Menge Schulden hat, wird die Geldstrafe kaum vollstreckbar sein. Und aufgrund seiner Lungenerkrankung wurde der Angeklagte als haftuntauglich attestiert. Das Urteil wird also keine spürbaren Auswirkungen haben.“ (Wochenblatt Regensburg)

.
Image by Hipster Hitler
via

Für Franzosen, Portugiesen und Italiener ist die "FDP" eine Partei voller Hurensöhne. Und sie kämpft in Deutschland darum, wieder an die 5%-Marke ranzukommen. Und nicht, dass ich sie vorher ernst genommen hätte, aber ab jetzt wird mir das auf jeden Fall nie wieder gelingen.

Ich wollte schon immer mal einen Tweet vom BKA in meinem Blog haben. Da kommt mir diese Razzia-Meldung ganz recht. 60 Wohnungen von sogenannten Hetzkommentarverfassern wurden heute Morgen durchsucht. Haupttatbestand sind strafrechtlich relevante Aussagen, die den Nationalsozialismus verherrlichen sowie das Verbreiten rechtsextremer/antisemtischer Inhalte (Link zum PDF). Das nenne ich mal einen guten Morgen. Also, für mich.
Die Definition eines solchen Kommentars hat das BKA übrigens gleich mitgetweetet:


Und damit ihr nochmal ein paar Beispiele habt:

In der ganzen Welt kämpft man gegen Terrorismus, Rassismus und Homophobie. Und wogegen sind die Deutschen aktuell so? Nun. Wir kämpfen dagegen, dass Frauen Fußballspiele kommentieren dürfen. Zumindest der dämlich Machospackenanteil unter uns, der leider gar nicht so klein zu sein scheint (siehe 800 Likes auf diesen mittelalterlichen Kommentar für diesen Artikel).

Ähnlich sah's auch auf Twitter aus. Gegen Witze hab' ich ja nix, aber dann müssen sie eben auch witzig sein - und sollten keinen langen Mariobarth tragen.

Best of Kommentare zu Kollegin Claudia #Neumann, der ersten Kommentatorin eines EM-Spiels der Männer. (via @hrinfo) pic.twitter.com/p2TzmAt3OJ

— Stefan Leifert (@StefanLeifert) 17. Juni 2016

via


Beweise dafür findet ihr millionenfach in Kommentaren auf Facebook und YouTube.

via


Schöne neue Aktion von Rechts gegen Rechts bzw Hass hilft. Aus jedem rassistischen Hasskommentar wird via Link-Antwort darauf eine 1€-Spende an bundesweite Flüchtlingsprojekte und ein Aussteigerprogramm für Nazis abgegeben. Mit von der Partie sind u.a. FC St. Pauli, HoGeSatzbau und BigFM.
Bisher kriegen die Beteiligten allerdings nur semi-gut hin zwischen menschenverachtender Hetze und Meinungsäußerung zu unterscheiden. Im schlimmsten Falle entsteht aber eben auch da eine kleine Spende. Also halbsowild. Genügend rassistische Kackscheiße wird nämlich definitiv auch gefunden. Und aus Scheiße Geld machen finde ich ja generell super.
Auf der Projektseite gibt es einen aktuellen Spendenstand, eine Timeline der permanent eingehenden Hasskommentare und weitere Infos. Das Projekt wird u.a. von Facebook unterstützt.

"Das Internet wird derzeit mit rassistischen und fremdenfeindlichen Kommentaren geflutet. Wir haben etwas dagegen. Eine ganz einfache Idee. Wir präsentieren: HASS HILFT – die erste unfreiwillige Online-Spenden-Aktion. Die Idee dahinter: Wir machen jeden menschenverachtenden Kommentar zu einer 1 EURO SPENDE. Für Flüchtlingsprojekte der „Aktion Deutschland Hilft“ und „EXIT-Deutschland“, einer Initiative gegen Rechts."

 
via

.

Eine aus einem Buchprojekt entstandene Amazonrezension (von Karsten K. aka Schlecky), aus der 4 Jahre später ein Kurzfilm über den Grill aller Grills wurde. Wow - nicht schlecht, Internetz - sowas kannst wohl echt nur du.
Und was noch wurstiger ist: das visuelle Endprodukt von Martin Mayntz und Patrick Saleh-Zaki ist tatsächlich ein filmischer Leckerbissen. Inklusive Hackfleisch. Und der perfekte Anlass, um genügend Kohle zu kaufen, um den Grill für die nächsten 6 Monate nicht mehr ausgehen zu lassen. Let's Sommer!


via

.

Der im Netz u.a. als "linksversifftes Reporterarschloch" beschimpft werdende Michel Abdollahi hat in Hamburg einigen Passanten Hate-Kommentare aus den asozialen Medien vorgelesen und ihre anschließenden Reaktion per Kamera eingefangen. Und ich mag diesen Mann und sein cleveres Engagement einfach. Einige Antwortgeber dagegen eher nicht so. 


via

Da Facebook sich ausschließlich der Sperrung von Nippeln widmet und wir auf Löschungen von Hasskommentaren (insbesondere von rassistischer Kackscheiße) wahrscheinlich noch 1-2 Leben warten müssen - hier eine alternative Lösung: der Hasskommentar-Konverter
Kreiert an einem Sonntagnachmittag von Alex (1337core) und wandelt die immer gleichen Auswürfe der besorgten Burger in lustige Sätze um. Toll. Sollte es fürs ganze Internetz geben sowas. Bisher allerdings leider nur für Chromeusers. Vielleicht kann das ja aber noch wer auf Firefox und Internet Explorer (haha, nein) ummodeln.
Bei Adolf war alles besser. -> Bei Kevin war alles besser.
Wir sind nicht das Sozialamt der Welt. -> Wir sind nicht das IKEA der Welt.
Asylbewerber sollte man alle vergasen. -> Justin Bieber Fans sollte man alle                                                                   zum Kuchen einladen.