Der Wahl-EU-Mat ist da und hat nach meinem Durchgang empfohlen, dass ich die Partei die Partei wählen soll. Er scheint also sehr gut zu sein. Um den zweiten Platz schlagen sich bei mir übrigens die Grünen, das Bündnis Grundeinkommen und DiEM25 mit allesamt 88,2%. Und mit der FDP habe ich noch weniger gemeinsam als mit der CDU/CSU. Ich mag mein Ergebnis.

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Nico Semsrott ist auf dem besten Wege ins EU-Parlament und widmet sich diesmal nicht den Nicht-Wählern, sondern einer oftmals viel schlimmeren Gattung: den Letztwählern. Und er stellt nicht ganz zu unrecht die Frage, warum offensichtlich politisch engagierte Kids kurz vorm 18. Geburtstag nicht wählen dürfen während nach oben hin alles offen und selbst verbitterte senile Tattergreise im Endstadium noch das Recht dazu haben, diese durchaus komplexe Entscheidung für ein ganzes Land mitfällen zu können. Die klare Forderung daher: ein Höchstalter für Wähler (und meinetwegen auch Politiker) sowie eine Obergrenze für Rentner - oder Wahlrecht ab 16.
Neben diesem sehr guten Wahlwerbespot für die Partei die Partei gibt es aber noch einen anderen guten Grund, Nico zu wählen. Er hat nämlich versprochen, regelmäßig kleine Filmchen aus dem EU-Parlament zu produzieren, um den absurden Alltag dort zu dokumentieren. Ich möchte das.

Alte Menschen wählen veraltete Werte. Stoppt die Letztwähler und wählt DIE PARTEI!

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Die Partei möchte Europa(wahlen) wieder positiv besetzen. Mit dieser dem Rechtsruck in Europa entgegnenden Liste: Bombe, Krieg, Göbbels, Speer, Bormann, Eichmann, Keitel, Heß, Sonneborn & Semsrott. Und ich will ja nicht sagen, dass die Satire-Partei eine ernste Wahl sein kann (okay, eigentlich will ich ziemlich genau das), aber von der Partei hat noch nie jemand für Artikel 13 gestimmt und stattdessen machte ein Europaabgeordneter der Partei die entscheidende Stimme aus, als im Parlament Seenotrettung durch regierungsunabhängige Organisationen gerade so nicht verboten wird.
Bonusüberzeugungspunkte für mich: Sonneborn hat den FridaysForFuture-Kids Entschuldigungsschreiben mit der Unterschrift eines EU-Parlamentariers geschrieben und außerdem versprochen, "lustige" Videos aus dem Parlament zu drehen, wenn Nico Semsrott als zweite Wahl dazukommt.


Das NeomagazinRoyale hat Europa eine neue gemeinsame Hymne spendiert und lässt den Spirit der United States of Europe wieder auferleben. Als supermächtige Länder-Crew, die ihre Kräfte addieren wie die Avengers. Für ein weltoffenes und grenzenloses Zusammenarbeiten - und gegen einen nationalen und grenzdebilen Patri(di)otismus. Denn eigentlich ist die Plattform Europa ja ganz geil, sie wurde halt in letzter Zeit nur schlecht "konfiguriert", um mal die Worte von Julia Reda zu klauen. Und das muss geändert werden (#GehtWählen). Ich schlage deshalb diesen Song als Gewinner für den Eurovisionsongcontest - dann können wir uns den Contest selber nämlich auch gleich sparen. Das wäre ja auch schon ein Fortschritt für Europa. 🇪🇺

Your heart is broken, hopes are shattered, look back at what once mattered.
The love of your life, all of your dreams are history!
But the Avengers of Dignity, Guardians of Liberty
won’t let you drown in the sea of misery.
Marchons! Marchons! Rise from the ruins all over again!
And again! And again! Take a leap of faith into the light!
A rocky journey to the stars! This time I will do you right!
I don’t want a union! I want it all!
What do you stand for? What do you fall for?
Supernatural, supranational love

U.S.E. imagination: One big badass federation!
U.S.E. true desire: Set your aching heart on fire!
U.S.E. boiling blood, pour it in our melting pot.
U.S.E. love galore! Confess! What are you longing for!?

Get up! Get up! Get up! United States! United States of Europe!

Julia Reda, die trotz all ihrer tatkräftigen Bemühungen den Beschluss der umstrittenen EU-Urheberrechtsreform gestern nicht mehr verhindern konnte, hat offenbar bereits vor 5 Jahren einen Tweet geschrieben, der die Userfreundlichkeit der EU leider auch heute noch perfekt zusammenfasst (#ThankYouJulia). Und das nicht nur in technischer Hinsicht. Das Gute ist aber: Fehler im System kann man korrigieren. Zum Beispiel, indem wir keine beschissenen Programmierer wählen.

 

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Mona Lisa hat schon wieder genug vom künstlerischen Dasein in der Hauptstand und braucht nach knapp 2 Wochen Berlin erstmal Urlaub (wahrscheinlich zu hart gefeiert). Falls noch jemand vorhatte, ein Selfie von ihr zu knipsen und sich nun wundert, hat sie freundlicherweise einen überdimensional großen Zettel da gelassen. Sie macht einen Europa-Trip. Na dann. Hau rein, Mona. Gute Reise und so.

#FreiheitBerlin for Europe

Die weltberühmte Mona Lisa – Sinnbild der europäischen Kulturgeschichte – war zu Gast in Berlin. Direkt an der East Side Gallery blickte die übergroße Mona Lisa von einer Hausfassade auf Berlin und machte sichtbar auf Europa aufmerksam. Nach 516 Jahren verlässt sie ihre Landschaft am Wasser und geht anlässlich der Europawahl (23. bis zum 26. Mai) auf Europareise. (seiberlin)

 

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M & M. Arm in Arm. Am Tag der "letzten Versöhnung". Und in Zeiten, in denen überall eigentlich nur noch von "Spaltung" geredet wird und alle sich diskutierend an die Gurgel gehen eine noch viel schönere Geste als sonst. Hug-Life for the european win. ✌️


In diesem Jahr stehen in Europa u.a. Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden an. Künstler aus den USA und Großbritannien haben sich zusammengetan, um vor dem zu warnen, was bei ihnen bereits schief gelaufen ist.

"Bitte geh' dieses Jahr wählen, damit es nicht noch mehr Trumps und Brexits gibt."

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Die AfD würde inzwischen sogar Menschen erschießen lassen, wenn es denn sein müsste - die NPD schiebt derweil lieber sich selbst ab - von der rechten Seite bekommt man hierzulande fast jeden Tag irgendeinen neuen politischen Bockmist mit (leider). Aber auch in anderen Ländern Europas, wie Frankreich und Polen gibt es mittlerweile einen klar erkennbaren Rechtsruck. 30 Minuten mehr Info dazu bekommt ihr in der aktuellen Ausgabe von arte's Yourope.

Kroatien, Frankreich, Dänemark und demnächst womöglich auch Großbritannien - wo immer Menschen in Europa in diesen Monaten die Wahl haben, entscheidet sich die Mehrheit von ihnen für die rechte - oder zumindest rechtskonservative - Option. Die furchtbaren Attentate von Paris haben diesen Prozess beschleunigt, nicht nur in Frankreich. Dabei ist es egal, ob es sich um Parlaments- oder Kommunalwahlen handelt oder ob es um die europäische Annäherung geht, wie Anfang Dezember 2015 in Dänemark. „Yourope“ fragt in vier Ländern nach: Was bringt auch junge Europäer dazu, sich kurzfristig für die eigene Nation zu entscheiden - und langfristig gegen die anderen? Und was bedeutet der politische Rechtsruck in Frankreich, Kroatien, Österreich und Polen für Europa?

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Die parkourenden Jungs von Street Media sind 50 Tage lang quer durch Europa gereist und haben dabei knapp 15.000 km hinter sich gelassen (die meisten davon springend). Den schicken Trailer dazu hatte ich hier vor einiger Zeit ja auch verbloggst.
Und ja, ich weiß - schon wieder so ein Video, in dem irgendwelche Typen durch die Gegend rennen und hüpfen. Aber hey - man kann sagen, was man will - aber das ist videotechnisch wieder mal auf 'nem extrem hohen Level und macht beim Zuschauen einfach unfassbar Bock (dem Intro gönne ich sogar 'nen Oscar!).
Außerdem hab' ich die Typen extra gefragt, ob sie das Ding auf Vimeo hochladen können (danke dafür!), weil YouTubeGErMAny die Musikauswahl der Crew nicht besonders mochte. Ich allerdings schon, weshalb ich die einzelnen Songs hier direkt nochmal mit aufliste:

Splintdrift - Preachers Theme 
OZZIE - Warrio's Castle 
A$ap Rocky - Ghetto Symphony   
CVLTVRΣ - ΣCKZT∆SΣ∆ 

(Direktlink zum Vid)
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