Da in der EU scheinbar eh jeder macht, was er will, spielt die PARTEI das Spiel mal mit. Und zwar mit einem sehr guten Gegenvorschlag für das von Leyen besetzte Amt. The Hoff for President (oder meinetwegen ja auch gerne die inzwischen sehr politische Pamela Anderson, die ich sogar noch eher wählen würde)


Die PARTEI is doing it's Job. Heute im EU-Parlament zum Beispiel bei einer Rede von Martin Sonneborn, der die EU keiner Ursula in die Hand geben will und daher fordert, dass Europa nicht den Leyen überlassen werden soll. Nico Semsrott wirbt derweil für mehr Transparenz in puncto viel zu viel getätigter Lobbyarbeit. Mit einem Ganzkörperwerbebanner und einer unauffälligen Sonnebrille.

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Kate Tempests immer noch aktuelle FuckYou-Hymne an eine von Business, Selfies & Nazischeiße verstrahlte Konsumgesellschaft der Generation EU. Rundumschlagende Realness - stilsicher bebildert von Gary Motion.

Lyrics:
...weiterlesen "Europe Is Lost"


Keine Ahnung, ob dafür nur Artikel 13, FridaysForFuture und ein YouTube-Video verantwortlich sind, aber scheinbar gibt es noch Hoffnung. Das prognostizierte Wahlergebnis der jüngeren Generation sieht auf jeden Fall sehr vielversprechend aus (hier die U30-Prozentvergabe). Da haben die CDU und die AfD nämlich ganze 50% weniger Stimmen und die Partei die Partei überholt neben der FDP sogar die SPD.
Und ich finde ja den Vorschlag eines Höchstwahlalters immer noch sehr gut (die Partei schlägt 18 Jahre vor dem Tod als Maximalwahlalter vor;o), möchte aber mindestens ein Mindestwahlalter ab 16. Dringend. Allein deswegen:

Ich muss es noch einmal so betonen! from r/de


Und bei der Zerstörung von CDU, SPD & AfD bitte auch nicht vergessen, nicht die FDP zu wählen.

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Eigentlich könnte man ja meinen, es gäbe einen sehr lustigen Grund, warum ein Comedian eine Satire-Partei für die morgige Europawahl empfiehlt. Tatsächlich ist er aber sehr ernst. Und sehr gut. So wie die Partei.


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Der vermutlich ehrlichste Wahlwerbespot für die Europawahl, der euch indirekt erklärt, warum es so wichtig ist, dass wir morgen alle unser Kreuz an der richtigen Stelle machen. Denn nur so können wir nämlich bewirken, dass die EU - besetzt mit den richtigen Leuten - nicht mehr so scheiße ist, wie sie momentan eigentlich ist. Und falls ihr lediglich mehr satirische Beiträge übers EU-Parlament sehen wollt - Nico Semsrott hat versprochen, regelmäßig Videos aus Brüssel zu drehen, wenn ihr die Partei wählt. Just sayin'.

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Spannende Live-GG-Debatte zur Klimapolitik als EU-Programm von jung & naiv. Mit Luisa Neubauer (FFF), Katja Kipping (Linke), MASZ (FDP) & Albrecht von Lucke (und einer noch besseren Fragerunde). Dazu Interviews mit DiEM25, VOLT, Linke, Grünen & der Vollständigkeit halber nochmal die Partei. Falls ihr noch nicht wisst, wo ihr euer Kreuz am Sonntag setzt und euch der Partei-O-Mat nicht reicht, bekommt ihr hier nochmal etliche Standpunkte einiger mehr oder weniger wählbaren Parteien, die euch vielleicht bei eurer Entscheidung helfen.


...weiterlesen "Jung & Naiv: Klima-Debatte & Europawahl-Interviews"


Das Mysterium um die von Böhmermann geteilte URL, auf der seit ein paar Tagen ein gerade abgelaufener Countdown zu sehen war, ist gelüftet: http://dotheyknowitseurope.eu/.
Es ist kein Outing als russischer Fake-Oligarch und hat mit Nazis so gar nix zu tun. Es ist nicht mehr und nicht weniger als die Premiere des ersten paneuropäischen Songs und der Soundtrack zur Europawahl. Gesungen von Comedians aus - ihr ahnt es - ganz Europa. Und natürlich inklusive einer ganzen Menge gar nicht mal so schlechter Gags. Nicht das, was wir erwartet haben, aber dafür mit sehr schöner Message. Die 13 Minuten lange XL-Version gibt's hier.

We proudly present the first hit "Do they know it's Europe" by "Comedians for Worldpeace" powered by Neo Magazin Royale, Ta Teden z Juretom Godlerjem, Zondag met Lubach, Ben Olinger, Heti Dörges Villam Gezaval, Noin viikon studio, Alex Vizorek, Skavlan, ArmComedy, Willkommen Österreich, 5 Para a Meia Noite, Laikykitės ten, News Bar, Prime Time, Deville Late Night.
If you don’t feel like voting after hearing this song, you still have to vote (except Switzerland, Norway and Armenia). #DoTheyKnowItsEurope

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Nico Semsrott informiert euch statt mit irgendwelchen Zahlen lieber mit irgendwelchen Buchstaben und hält als zweiter Spitzenkandidat der Partei die PARTEI eine PPPPP zur EU.
Bei jung & naiv bekommt ihr außerdem nochmal ein ausführliches und angenehm ehrliches Interview mit dem angehenden EU-Kommissionspräsident im immer schwarzen Kapuzenpulli (und ihr erfahrt die sehr gute Geschichte von Sophies Unterwelt). Ein sehr guter Europaparlament-Kandidat.

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Rob Bubble hat im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung ein YouTube-Video erstellt, das euch einen guten Überblick zur EU bzw. der Europawahl am nächsten Sonntag verschafft. Inklusive einer eigenen Auswahl der wichtigsten Themen. Schönes Format (mit 'nettem One-Take am Anfang).


Die ARD spendiert zur inzwischen zum Glück sehr viel Aufmerksamkeit erregenden Europawahl eine gar nicht mal so schlechte Doku über die immer mehr zusammenarbeitende Jugend Europas. Allzu uncool scheinen die Kids Politik jedefalls gar nicht zu finden, wenn sich inzwischen sogar Beauty-Influencer politisch engagieren und Politiker wie Artikel13-Fighter Tiemo Wölken zu Influencern werden. Natürlich inklusive Europa-Hoodie, der mittlerweile ein Mode-Trend geworden ist.

Stell dir vor, es ist Europawahl – und vielen ist es einfach egal! 2014 war die Wahlbeteiligung vor allem bei jungen Menschen erschreckend gering. Ist Europa bei der Jugend out? Oder ist es so selbstverständlich, dass vielen gar nicht klar ist, wie sehr frühere Generationen für die heutige EU kämpfen mussten?

Dabei gibt es durchaus junge Menschen, die sich sehr aktiv engagieren. Teens und Twens, die überzeugt sind, dass Europa ihr Leben und das von Millionen anderen verbessert hat. Auf der anderen Seite kämpfen aber auch viele lautstark und mit Leidenschaft gegen die europäischen Einigung - weil sie um ihre nationale Identität fürchten oder schlechte Erfahrungen gemacht haben: mit der Brüsseler Bürokratie, den Auswirkungen der Globalisierung oder den brutal durchgesetzten Reformen für mehr "Wettbewerbsfähigkeit" – besonders im Rahmen der Euro-Krise. (ARD)