Es gibt Sachen, die sind so verdammt schräg, dass dem eigenen Gehirn gar nichts anderes mehr einfällt außer zu lachen. Die schon etwas älteren Rejected Cartoons von Don Hertzfeld, die mich immer an die asdf-movies erinnern, gehören definitiv auch dazu. Ein wunderschön gestörter Internet-Klassiker, den ich gerad wieder für mich entdeckt hab. 

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Geschichten von Menschen, die sich durch die Zombieapokalypse kämpfen, haben wir ja schon oft genug gesehen. Jetzt kommt (von John Cody Kim) in animierter Form mal eine aus der Perspektive eines anderen Wesens - nämlich die eines kleinen pummeligen Hundes. Und die geht so: drücke Play.

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 Ich kann gar nicht beschreiben wie unglaublich egal mir ist, dass es ein neuer Call of Duty-Titel erscheint. Aber wen juckt schon das eigentliche Game, Kevin motherfuckin' Spacey aka Frank Underwood (aus House of Cards) als Videospielfigur!
Ziemlich kluger Marketingmove, der zumindest zur Hälfte funktioniert, wenn man bedenkt, dass ich mir das Ding sonst nie angeguckt hätte. Kaufen werd ich's mir jedoch trotzdem nicht. Sorry Folks.

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Vor ein paar Tagen hat mich eine Freundin gefragt, ob ich ihr ein paar Details zum Spektrum-Festival am 2. August geben kann, um zu checken, ob's sich denn lohnt. Und da sie nicht die einzige ist, die mich deswegen angehauen hat und ich ja dieses wundertolle Blog habe, dacht ich mir: "Hey, sie ist nicht die einzige, die dich deswegen angehauen hat und du hast doch dieses wundertolle Blog. Mach doch einfach ein Was-Erwartet-Dich-Auf-Dem-Spektrum-Dingens oder so." Naja - und hier sind wir nun.
So grob würde ich das Spektrum ja als ein tanzbares Hip-Hop-Festival bezeichnen. Allerdings nur ein kleines (1 Tag kurz), das auch erst zum 3. Mal stattfindet und noch vor sich hin wächst und gedeiht. Die Künstlerauswahl war bist jetzt aber immer top (und der Preis mit knapp 20€ ebenso).
Und auch dieses Jahr ist das wieder 'ne ziemlich gute Mischung. Deepe Lyrics, gesampleter Soul, dreckiger Straßensound und so gut produzierte Beats, dass sie gar kein Rap mehr brauchen, um zu zünden. In konkreten (von mir favorisierten) Künstlernamen heißt das dann: Gerard, Onra, SSIO, Sierra Kidd, XXYYXX, Haftbefehl und die Betty Ford Boys.

Vom neu dazugekommenen Headliner Neneh Cherry weiß ich zwar (trotz des scheinbar recht guten neuen Albums der Eagle-Eye Cherry-Schwester) noch nicht, was ich halten soll, für mich treten aber längst genügend andere überzeugende Gründe auf. Und damit ihr eure Augen nicht länger mit lesen belasten müsst, und endlich eure Ohren zum Einsatz kommen, hagelt es nun ein paar Songs von jenen Gründen. Selbstverständlich hab ich die Auswahl dabei so bunt gemischt wie das (breite) Spektrum selbst. Und wehe, das überzeugt dich jetzt nicht, Isa.

PS: Ja, ist noch ein bisschen hin. Aber Vorfreude ist die schönste Freude, du weeeeißt.

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 Ein sehr beeindruckend vorgetragener Poetry-Beitrag von Gary Turk, der die ganze Euphorie darüber, dass jeder mit jedem über die moderne Technik miteinander verbunden ist, ein bisschen bremst. Und das ist, denke ich, von Zeit zu Zeit auch mal ganz gut so. Auch wenn ich bezweifle, dass man jedes Mal die Traumfrau / den Traummann entdeckt, wenn man den Blick vom iPhone wegrichtet. Aber ist ja metaphorisch gemeint, weil Gedicht und so. Der Text ist zwar insgesamt vielleicht ein bisschen einseitig, spricht aber schon 'n paar ganz gute Punkte an. Außerdem reimt er sich. Und alles, was sich reimt, stimmt. Immer. 

“This media we call social is anything but, when we open our computers and it’s our doors we shut.”  

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Einige Parts oder Teaser (oder Fake-Dokus) schwirren schon seit Monaten auf YouTube herum, jetzt hat die Sundance-Doku über Aaron Swartz, The Internet's Own Boy, endlich auch einen offiziellen Trailer. Und ich will das schon 'ne ganze Weile sehen, weil ich ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan habe, was da abgeht, es aber gerne wissen will ohne mir das Ding zu sehr zu spoilern (ja, okay - ich war und bin zu faul alles nachzulesen). 
Nur so viel: Aaron Swartz war Programmierer, Hacktivist und gleichzeitig Mitbegründer vom eigentlichen Zentrum des Internetz: reddit. Der Typ ist sowas wie der Che Guevara des www - und war dort dementsprechend so angesehen wie ein Rockstar. War? Ja, war. Denn nachdem er 2013 wegen Datenklau zu 35 Jahren Haft verurteilt wurde, nahm er sich msyteriöserweise das Leben. 
Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber mir reicht das schon lange, um Bock drauf zu haben. Am 27. Juni werden meine Erwartungen dann auf die Probe gestellt bzw. kommt der Film dann raus.

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Update (01.07.): Die komplette Doku ist ab sofort frei verfügbar - hier.

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Nicht wirklich aktuell (2010), aber so cool und dynamisch animiert, dass er mich sofort hatte. Ein Duell zwischen 2 Piloten, die sich bis auf den Tod (und sogar noch weiter) bekämpfen.
Ein polnischer Kurzfilm von Damian Nenow über hasserfüllte Dämonen, die tief in uns Menschen schlummern - inklusive der Entwicklung von normal-böse zu Nazi-Zombie-böse. Ziemlich viel Wut mit im Spiel, dafür aber sehr stylisch inszeniert.

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 Ich hab keine Ahnung, warum, wieso und weshalb, aber dieses Video ist ein weiterer klitzekleiner Beweis dafür, dass man das Internet einfach mögen muss. Guten Appetit(!).. oder que aproveche.. oder, was auch immer man auf hamsterisch so sagt. 

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 Jon Lajoie gehört seit Genitalia(!) zu meinen Lieblingshelden aus dem großen weiten Internet. Und mit diesem "Werbehit" beweist er, dass er sein Handwerk in der Zwischenzeit nicht verlernt hat. 
Der Typ hat's einfach drauf stereotypischen Scheiß so zu übertreiben, dass es saudumm und hochintelligent zugleich ist.  Hoffe übrigens insgeheim, dass der Song tatsächlich irgendwann in irgendeiner random Werbung auftaucht.  
















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Ich weiß. Breaking Bad ist schon lange vorbei, und irgendwann muss man ja auch mal loslassen können. 
Aber das Breaking Bad'sche Tribute von Alexandre Gasulla ist so großartig und künstlerisch wertwoll zusammengeschnitten, dass euch das Wiedersehen von unseren alten Freunden gar nicht nicht gefallen kann. Und wenn doch, weiß ich auch nicht, was mit euch nicht stimmt.


(Direktlink zu Vimeo)via


Ein fahrendes Konzert bei Sonnenschein. Wie cool ist das denn bitte?! So Dub FX, CAde, Talib Kweli und eine ganze Meute anderer Künstler, die ich leider nicht kenne, auf einer "Bus-Jamsession" beim SXSW vor einigen Wochen. Ich wär dann übrigens soweit für den Festivalsommer. Kann losgehen.  

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