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Teiil 2 (Teil 1 hier) bzw. noch mehr Output vom Besuch der RBMA in Tokyo. Diesmal auch wirklich ausschließlich Musik. Und zwar die vom Producer Daisuke Tanabe, der euch mit Entspannungsklängen aus dem weit entfernten Japan via Live-Beats versorgt. 
Ist zugegeben ein bisschen experimentell (und wirklich sehr ruhig) und dem ein oder anderen vielleicht auch ein bisschen zu arty, aber wenn man sich drauf einlässt, kann man sich damit durchaus 'ne schöne Zeit machen.
Und wer es ein wenig konventioneller (und 'n Tick schneller) haben möchte, kann einfach zum Stream von Hiroaki OBA switchen. Hier entlang:

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Fa11s 1hr da5 le5en könn7, se1d 1hr w4hr5chein1ich men5ch1ich und habt dem w³ zum zehnmillionsten Mal glaubhaft bewiesen, dass ihr klüger surfen könnt als Roboter. Herzlichen Glückwunsch. Und auf die nächsten 20 Millionen dummen Worte, die wir sinnlos aneinandergereiht eintippen werden (müssen).

Music: College & Electric Youth - A Real Hero (aka der eine Song aus Drive, der andere hier)


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Okay, das ist eigentlich wieder nur einer von Tausendmillionen Werbeclips für ein weiteres (höchstwahrscheinlich doofes, keine Ahnung) Free-to-Play-Game, das keiner braucht. Das Video ist aber CGI-technisch so gut produziert, dass ich es für mich als ein aus einem Paralleluniversum (oder aus der Zukunft) stammendes Game of Thrones interpretiert habe. Nur, dass hier eben alles irgendwie ein bisschen größer ist (und damit sind nicht nur die Brüste von Kate Upton gemeint)
Und ich habe gerade sehr viel Lust bekommen (und nein, damit haben die Brüste von Kate Upton wieder nix zu tun), dass die nächste Staffel endlich los geht. Winter is schließlich coming und ich brauche noch irgendwas serienmäßiges (außer Zombies) zum Gucken, falls das mit dem Winterschlaf dieses Jahr wieder nichts wird (Guck-Tipps gerne in die Kommentare).

(Direktlink zum Vid)
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Die Red Bull Music Academy tourt gerade durch Tokyo und hat aktuell einige Events als Stream auf YouTube gestellt. Im Vordergrund stehen dabei natürlich Artists aus Japan (oder zumindest mit japanischem Hintergrund). Neben einiger Live-Sessions (bekommt ihr in Teil 2) diverser Producer sind das vor allem Vorlesungen, in denen die Künstler sich und ihre Musik vorstellen. Und eine davon hält glücklicherweise eine meiner Lieblingsproducerinnen: TOKiMONSTA
Okay, ich hätte mir auch lieber ein einstündiges DJ-Set von ihr gewünscht, aber das ist auch okay. Und in der 70-minütigen Unterrichtsstunde gibt's ja immerhin auch ein paar (wunderschöne!) Hörproben. Auch wenn das aufgrund der Länge wahrscheinlich nur was für Geeks (wie mich) ist.

Und wer von der japanischen Beatmakerin ein paar musikalische Eindrücke zur Überzeugung braucht, bitte schön:


Moneyboy aka der Swagger vom Dienst (aka Sheeeesh!) kommentiert Kommentare (über sich) für Disslike. Und ich glaube, dass das Team von HyperboleTV diesmal besonders viel Spaß an den mal mehr & mal weniger intelligenten Ergüssen (zum Boy - nohomo/prohomo) im Netz hatte. Und einige davon sind tatsächlich gar nicht mal so unlustig. Brrrrravo Internet.

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Der Berliner Producer Sieren mit einem schicken Set, das gleichzeitig den Anfang einer Compilation-Serie des Labels Injazero Records einleitet. Eine Stunde voll mit herrlichen Ambiente-Sounds, Bass und Klicklacks. Und eignet sich ideal zum Sonntagmachen.

Tracklist (nach the Klick):

1) Kiyoko – Archway [Samurai Horo]
2) Synkro – Falling [Apollo Records]
3) Foals – Spanish Sahara (Sieren Edit)
4) Roof Light – Around Here [Styrax]
5) Ultraista – Gold Dayz (Maribou State Remix) [Free DL]
6) Unknown Track [Dub]
7) Leon Vynehall – Butterflies [Clone]
8) Fybe:One – HeartBeats ft. Deft [Shades Recordings]
9) Me Succeeds – Rongorongo (Arp Aubert Remix) [Ki Records]
10) Kiasmos – Thrown [Erased Tapes]
11) Fybe:One ft. Zelda Marshall – Trace (Sieren Remix) [Shades Recordings]
12) Garden City Movement – Move On [BLDG]


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Wunderschön bunte Gemälde von Nate Siggard & Nina Topinkon (Mono Amor), die mittels Projectionmapping zum Leben erweckt wurden. Ein kleiner verspulter Trip in die Kunst von Morgen (so stell ich mir jedenfalls die Zukunft vor, glaub ich).

"Each painting is created in a state of flow achieved through complete freedom of expression over the course of hundreds of hours. Once finished the painting is digitally recreated and altered to be projected back onto itself, revealing a hidden dimension previously constrained within our collective imaginations. Through this process we invite you to forget what you think you know, and experience the joy and wonder which await you once you free your mind to infinite possibility and rediscover your authority as creator of your reality."

(Direktlink zum Vid)
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In Zeiten, in denen sogar geplant wird Aquaman auf die Leinwand zu bringen, weil inzwischen so gut wie jeder einigermaßen coole Comic-Superheld schon verfilmt wurde, sind Superkräfte ja längst nichts Neues mehr. Tatsächlich ist es ja schon (fast) so weit, dass man - zumindest im Bewegtbildformat - mehr auffällt, wenn man KEINE Superpowers hat. 
Der Kurzfilm Singular (von Juan F. Orozco) setzt diesen Gedanken in die Tat um und kreiert euch eine Welt, in der absolut jeder spezielle Fähigkeiten hat. Jeder - bis auf der ein Typ, der nichts kann - und genau dadurch zu etwas ganz Besonderem wird.

"In an America where everyone has superpowers, Andy, the only kid who doesn't have one, struggles to escape a group of bullies led by Sofia, who just wants to make Andy's life more miserable than it already is. But what begins as an ordinary 'everyday' beating ends up spiraling out of control, putting our hero in a life-or-death situation where courage, leadership and sacrifice will guide Andy -- and Sofia -- to discover the true meaning of "being special." 

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Einer der vielleicht besten Aktionen des Jahres, bei der Nazis nun endlich auch mal etwas Gutes tun (wenn auch nicht ganz so beabsichtigt, aber genau deshalb ist es ja so toll). Rechts gegen Rechts - oder wie ich es beschreiben würde: dumme Menschen helfen anderen dummen Menschen weniger dumm zu sein. Und ich mag an der Mini-Doku über das Projekt besonders die stilsicheren (und titanic'esken) Banner-Schriftzüge.

 

 

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Eigentlich sind Fail-Videos ja nicht so ganz mein Ding, aber mit dem kleinen bösen Klempner und seinem fies dreinblickenden Bruder Luigi als trollendes Upgrade finde ich das ja durchaus amüsant. Auch wenn die Idee natürlich nicht wirklich neu ist (siehe Blanka). Die 8-bittigen Sounds von damals sind aber trotzdem total toll. Auch noch im zweiten Teil.
Und weil ich den ersten Part vom superbösen SuperMario hier gar nicht hatte:

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D&AD ist eine Art Verbund aus Künstlern, die sich für Kreativität in puncto Werbung einsetzen und jedes Jahr Awards für dementsprechend gutes Marketing verleihen. Zum 50-jährigen Bestehen hat das brasilianische Lobo-Studio (Graphics & Animation) eine Best-Of-Compilation der besten Spots (aus dem D&AD-Archiv) gebastelt, allesamt neudesignt und in dieses freakige Video gepackt. Ein ziemlich bunter Mix aus u.a. Action-Jean-Claude-Van-Damme, singenden Wackeldackel-Robotern, einem Papp-Transformer & Dumb Ways To Die.

 

 

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 Ich hab vorgestern während eines Gesprächs über Rosetta & Co(met), die Marsmission und Elijah Wood (der spielt hier & jetzt aber ausnahmsweise mal keine Rolle) gemerkt, wie schlecht ich eigentlich Entfernungen und Größenordnungen im All (und eigentlich auch sonst) einschätzen kann. 
Das Bild (größer klicken und kurz warten, weil 27MB) von Roberto Ziche verdeutlichte mir allerdings nochmal sehr schön, wie die ganze Sache mit unserem Sonnensystem denn so aussieht. Auf dem könnt ihr euch von links nach rechts und von oben nach unten (rechte Schrift = Entfernungen) einen Eindruck über Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun verschaffen. Rechts neben dem blauen Neptun kann man übrigens mit Müh und Not noch die Zwergplaneten (die eigentlich keine oder keine mehr sind, irgendwie) PlutoHaumeaMakemake und Eris erkennen.

PS: Mickey-Mouse-Pro-Tipp: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel (ursprünglich mal neun Planeten). Für die Reihenfolge und so.
PS2: Nein, ich werde kein Space-Blog. Das ist nur eine Rosetta-Phase..

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