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»LORD OF THE TOYS« ist nicht das Porträt einer Generation – in diesem Fall könnten wir alle gleich einpacken. Vielmehr zeigt er einen abgesteckten Mikrokosmos und entwirft ein Sittenbild, das gleichwohl viel über gesellschaftliche Randgruppen und soziale Ungerechtigkeiten erzählt. Und nicht zuletzt stellt »LORD OF THE TOYS« Fragen zu pervertierter Schaulust, zur Macht der Bilder und zu Inszenierungsstrategien, die Herzberger mit seinen rechten Ausbrüchen und anderen Extremen ganz bewusst nutzt. Ein brandaktueller, wichtiger Film. (epd-film)

Lord of the Toys lief letztes Jahr in einigen Kinos und ist mittlerweile auch im Internet streamable (wenn ihr gut googlen könnt, gibt's ihn auch für lau, den Tipp habt ihr aber nicht von mir). Die beobachtende und ohne Off-Stimme auskommende Doku über YouTube-Abgründe aus dem Osten Deutschlands zeigt eine Gang aus Internet-Trollen, die zu Influencern geworden sind und ein Leben zwischen Alkoholgelage, Dosenravioli und rassistischen "Witzen" in den daraus erstellten Streams führen, die sie ihren doch zahlreichen Followern präsentieren. Der das alles begleitende Film darüber bekam erst einen Shitstorm ab, weil er kommentarlos rechtes Gedankengut streut und wurde dann dennoch mit der goldenen Taube ausgezeichnet. So weit, so kontrovers.
Schöner Plot-Twist fast 3 Jahre nach den Aufnahmen in der Doku: Zumindest YouTuber Max, der im Film noch brüllt, dass er stolzer Nazi ist, schämt sich mittlerweile sehr für viele Aussagen damals und wirkt scheinbar auch durch die Doku wesentlich reflektierter. Seine Community ist derweil froh, dass er sich von Personen aus dem rechten Umfeld inzwischen distanziert hat (im Film ist ein blondes Mädchen bei Parteitagen vom Dritten Weg, die mittlerweile bei der Bundeswehr sein soll). Mein Tipp: Schaut euch erst die Doku an und dann das dazugehörige Statement. Update: Oder auch nicht - seine 3 Kanäle sind seit heute (06.03.) zumindest alle gesperrt. Mal gucken, für wie lange.

Max „Adlersson“ Herzberg aus Dresden, 20 Jahre alt, hat entschieden sein Leben nicht mit Arbeit zu verbringen. Seitdem referiert er über Messer und alle möglichen andere Produkte, öffnet Gangsta-Rap-Fanboxen, erzählt von sich selbst, besäuft sich in aller Öffentlichkeit, pöbelt und grölt herum, erniedrigt Schwächere, reißt derbe Witze und testet jede Grenze aus, die er sieht – Max ist YouTuber und lebt davon.
Ist Max ein gewaltverherrlichender Influencer mit rechten Tendenzen oder ein gewöhnlicher Heranwachsender auf der Suche nach Halt und Identität, in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Privatleben und Öffentlichkeit zunehmend verschwinden? Womöglich ist er beides, wahrscheinlich ohne sich dessen allzu bewusst zu sein.

LORD OF THE TOYS begleitet Max und seine Clique einen Sommer lang und hinterlässt ein dystopisches Bild der ersten Generation junger Erwachsener, die ein Leben ohne Internet, YouTube und Instagram nicht kennen. Der Film portraitiert sie und untersucht die Welt, in der ihre Lebensmodelle gedeihen: den Westen im Allgemeinen und den deutschen Osten im Speziellen.

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Alles, was ich bisher vom diesjährigen ESC gesehen habe, ist dieses Video. Und zwar in allen Ecken des Internetz. Ich bekomme sonst - zum Glück - nie etwas vorher vom ESC mit und bin mir daher eigentlich schon ziemlich sicher, dass Island dieses Jahr wohl das Rennen macht. Gucken wir mal (natürlich nur unironisch ;o), ob ich als Orakel funktioniere.
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Es ist das Jahr 2000, du liest in der BRAVO etwas über Zlatko, deinem neuen Idol aus dem Big-Brother-Haus, als auf MTV gerade der neue Clip von Echt läuft. Sie singen irgendwas über das Jahr 2010, das für dich wie ein Sci-Fi-Film klingt, in dem DeLoreans fliegen oder Keanu Reeves gegen Programme kämpft.
Für deinen neuen Discman mit Anti-Shock-System hast du dir sogar das ganze Album der Bomfunk MCs gekauft, hörst aber immer nur Freestyler. Du denkst über die Zukunft nach, musst aber nach deinem ersten Liebeskummer und Fight Club erstmal mit der Gegenwart klarkommen.
Du willst mal so cool sein wie dein Held Sonic der Igel und möchtest nicht mehr als kleines Kind betrachtet werden, weil du jetzt ein New-Metal-Album gehört hast. Du glaubst, alles über Sex zu wissen, nachdem du dir nachts heimlich einen FSK-16-Film auf RTL 2 geguckt hast, wo du sonst keine Folge von Detektiv Conan verpasst.
Dein Taschengeld gibst du hauptsächlich für Dragonball-Mangas aus, nachdem du in den vergangenen Italien-Urlauben schon alle Pokémon auf deinem Gameboy gesammelt hast, die du inzwischen total kindisch findest.
Du spielst den Erwachsenen und suchst nach Jobs, zumindest für deine Sims. Dein Tamagotchi hast du aufgrund des ständigen Gepiepses aus deinem Leben entfernt, indem du es "leider" jämmerlich krepieren lassen hast und übst stattdessen gerade, wie man schneller SMS schreibt, um up to date zu bleiben.
Später wirst du dir aus dem gleichen Grund ICQ runterladen. Bisher hast du dieses neumoderne "Internet" aber noch nicht so ganz verstanden. Du musst dich stattdessen erst noch daran gewöhnen, 2000 statt 19irgendwas zu schreiben und bist immer noch total geflasht von der realistischen Grafik in deinem Lieblingsspiel Tony Hawk's Pro Skater 2.
In den USA läuft währenddessen die Serie Malcolm Mittendrin an, aus der du im Jahr 2020 ein GIF in deiner Timeline entdeckst, um wieder mal festzustellen, dass du alt geworden bist. Future is now, old man.

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Der (Werbe-)Filmemacher Ian Pons Jewell hat die Welt von morgen schon heute visualisiert. Und zwar für den britischen Webdienst Three, der schon vor Jahren mit einem moonwalkenden Pony bewiesen hat, dass er das Internetz verstanden hat und anscheinend weiß, wohin die Reise in Zukunft hingeht. In Richtung echte Emoji-Faces, Instagram für die Nase und Touri-Raumschiff namens Spacey McSpaceface nämlich. Und während sogar UK digital durch die Future surft (zumindest optisch), stoppt irgendwo in Deutschland gerade dieses Video und der YouTube-Lade-Kreis dreht sich und dreht sich und dreht sich und dreht sich...

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...weiterlesen "Hey Internet, The real Future is here 😜😬"

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Ich habe mich die ganze Zeit schon gefragt, wieso mich der Name vom Corona-Virus denn eigentlich immer an irgendeine Europop-Band aus den 90igern erinnert. Nun. Die Antwort ist ganz einfach. Es IST der Name irgendeiner Europop-Band aus den 90igern. Und die liefern mittlerweile auch meinen Soundtrack für die Apocoronalypse, die mich persönlich vor allem dadurch beschäftigt, dass ich mich inzwischen beinahe täglich frage, ob  jetzt nun das oder der Virus besser klingt. Egal. Jetzt gilt es erstmal, auch eure Ohren zu infizieren - viel Spaß mit Corona:

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Deutschrap, 2020. Ein verpixeltes Anime-Duo namens Yung Kafa & Kücük Efendi segelt in der Autotune-Submarine über Synthie-Waves an einem visuellen Mix aus Space-Diamanten, Salvador Dali und René Magritte vorbei.
Für die einen eine Parodie auf alle Cloudrappers - für die anderen der Sound der Zukunft. Die gesichtslosen Künstler mit aktuell noch geheimer Identität werden optisch vom Illustrator Scubi4K in Szene gesetzt. Das arthousige Daft Punk of Deutschrap. Zumindest vom Look her.

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Während Simon Stålenhags Sci-Fi-Bilderreihe Electric State noch als Hollywood-Film umgesetzt wird, hat Amazon Prime gerade den ersten Trailer zur Adaption seiner ersten Artworks veröffentlicht: Tales From the Loop. Ich bin großer Fan der ländlichen Zukunftsästhetik des schwedischen Künstlers und hoffe, dass das alles so gut wird, wie es aussieht.

Inspired by the wondrous paintings of Simon Stålenhag, Tales from the Loop explores the mind-bending adventures of the people who live above the Loop, a machine built to unlock and explore the mysteries of the universe – making things previously relegated to science fiction, possible.






...weiterlesen "Tales From the Loop | Erster Trailer zur neuen Amazon-Serie, die auf Simon Stålenhags Sci-Fi-Illus basiert"

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Dieser immer noch großartige Track von Bicep lässt euch zurück in die Zeit reisen, als ihr noch regelmäßig raven wart und schon etwas verballert von der durchzechten Club-Nacht den letzten Song des Abends bzw. Morgens hört.
Und das Video zum gerade mal 2 Jahre alten Rave-Hit, der wie eine Electro-Hymne aus den 90ern klingt, fängt dieses melancholisch abzappelnde Nostalgie-Gefühl nicht nur sehr gut ein, sondern ist auch eines der seltenen Exemplare auf YouTube, wo es Freude macht, die Kommentare zu lesen. Ich weiß jetzt jedenfalls, was ich am Wochenende machen werde: Diesen Song hören und gedanklich in Erinnerung schwelgend tanzen. Bis Montag. Oder für immer.

"Sounds like the end of the world in an melancolic way."

"This is one of them tunes that makes your soul shiver, I felt almost as if I was part of the 90s rave scene even though I was born in 88, fuckinell what a weird but wonderful feeling, just wow, keep on raving people :)"

"Someone said this song is Wonderwall for people who like ketamine and... they're not wrong"

"This song would have been great for T2 trainspotting"

"this song makes me feel nostalgic for a time when i wasn't alive."

"It gives me a nostalgia for all the parties I've been to, but also all the parties I've not. Spectacular."

"This video.
The comments.
My own rave memories
Tune is heaven."