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https://twitter.com/SophiePassmann/status/1297930361951879168

Pandemien verursachen scheinbar Zeitsprünge, denn wir haben mittlerweile den 178. März und in nur 4 Monaten steppt auch schon der maskierte Weihnachtsmann in die neue Normalität. Bis dahin machen wirs wie in Hamburg und lassen nach dem Oktoberfest hoffentlich auch Karneval schön sein, damit Corona wenigstens einmal etwas Gutes in Deutschland bewirkt hat. Wobei ich persönlich selbst Alman-Feste ertragen würde, wenn 2020 dadurch einfach vorbei wär. Twittwoch #35.

https://twitter.com/AtzumerJunge/status/1297872047880712194

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https://twitter.com/charmehaar/status/1296124890949591040

...weiterlesen "Twittwoch #35"

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Flimmernde Fernseh-Drums, kreisende Ventilator-Gitarren und abgescannte Barcode-Synthies. Tokyo 2020 sieht nicht nur so cyberpunkig aus, wie man sich Tokyo 2020 in irgendwelchen Sci-Fi-Animes der 80er vorgestellt hat - es hört sich auch so an. Oldschool-Future-Vibes von den Electronicos Fantasticos.
 

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Vor etwas mehr als zwei Jahren habe ich hier mal ein Comedy-Talk-Format vorgestellt, in der mit damals noch relativ unbekannten StandUp-Newcomern gequatscht wurde, die heute zu den neuen Stars der Szene geworden sind. Neben Felix Lobrecht war dort auch ein gewisser Till Reiners, der es mittlerweile bis in die heute-Show geschafft hat und letztes Jahr ein knackig frisches Solo-Programm auf YouTube gedroppt hat, das ich mir sogar mehrmals mit verschiedenen Freunden reingezogen habe und tatsächlich jedes Mal gelacht hab'.
Und um den berühmten Kreis zu schließen: inzwischen hat er selber ein Talk-Format namens Jokes, in der er mit Comedians quatscht, die im Gegensatz zu den Mario Barths und Dieter Nuhrs da draußen wirklich lustige Comedians aus dem angeblich so humorlosen Deutschland sind. Mit dabei sind u.a. sympathische Menschen wie Florentin Will, Hazel Brugger und Rocko Schamoni.

Was passiert, wenn ein Stand-Up-Comedian die Bühne verlässt? Und noch wichtiger: Was passiert davor? Wie formt sich eigentlich Humor und was ist die Geschichte hinter den Pointen? In "JOKES" beantwortet Comedian Till Reiners wöchentlich gemeinsam mit seinen Kolleg*innen genau diese Fragen. Wir werfen einen genauen Blick hinter die Kulissen der Comedy-Welt.

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Der Nachfolger vom inzwischen leider beendeten Aufwachen-Podcast, der jede Woche alle wichtigen TV-Nachrichten für euch schaut, damit ihr das nicht machen müsst, um dann das Best-Of mit euch durchzubingen und alles in 3 bis 4 Stunden zusammenfassend zusammenfassend zu bequatschen: Der Alias-Fernsehpodcast hält euch up to date, was News über Politik & Co angeht. Und das ist gerade in Zeiten sehr praktisch, wo so viel passiert, dass man alleine kaum noch mit dem ganzen Nachrichten-Overkill hinterher kommt.

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Eine von vielen Grausamkeiten, die die Pandemie verursacht hat war ja, dass auch Lanz mit seiner Talk-Show die höchsten Quoten seit Jahren hatte, weil es anscheinend einen so großen Wissensdurst gab, dass jede Sendung mitgenommen wurde, in der über Corona gesprochen wurde. Auch ich habe das im März und April noch freiwillig beinahe täglich über mich ergehen lassen. Vermutlich auch aus Mangel an Alternativen. Denn Talk-Shows im Fernsehen sind eigentlich immer sehr dröge, wenn bekannte Experten eingeladen werden und über komplexe Dinge ausgefragt werden - oder aber die Gäste sind völlig belanglos.
Beim Kommentatoren-Talk von radioeins ist dagegen beides mal nicht der Fall und vielleicht ist sie neben der Quarantäne-Show von Florian Schröder gerade zu meiner neuen Lieblings-Talk-Show geworden, was mit Sicherheit auch an der entspannten Biergarten-Atmosphäre liegt (mit Abstand natürlich), die man meinetwegen auch ohne Corona beibehalten kann. Endlich mal ein Expertentalk mit etwas Entertainment. Und noch besser: ohne Markus Lanz.

Auf radioeins diskutieren: Tina Hildebrandt von der ZEIT, Hajo Schumacher von der Berliner Morgenpost, Susanne Vieth-Entus vom Tagesspiegel, der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit, der Sozialwissenschaftler Harald Welzer sowie Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

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Eigentlich möchte vermutlich niemand durchs hinfallen auffallen und erst recht kein Skater. Wenn man das aber so verdammt elegant tut, wie Na-Kel Smith (Mid90's) das eben tut, ist das durchaus schön anzusehen. Denn er landet immer auf den Füßen. Wie eine Katze. Die Skateboard fährt. Und ich glaube, in einem Jahr wie diesen ist es vielleicht nicht die schlechteste Idee, sich mal anzuschauen, wie man sich denn eigentlich "richtig" auf die Schnauze packt.
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Mehr als die eigentliche Corona-Panik beschäftigt mich gerade die Tatsache, dass wir in kalten Jahreszeiten fast einzig und allein auf diese Antwortmöglichkeiten beschränkt sind, wenn wir uns bald alle fragen, wo denn überhaupt unser Sozialleben in den nächsten Monaten stattfinden soll. Ich finde ja, 2020 wäre es mal an der Zeit einen Ort zu schaffen, an dem man Freunde treffen kann, ohne dafür bezahlen bzw. etwas konsumieren zu müssen. Und wenn möglich auch ohne, dass man dabei im Winter erfriert.

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In Deutschland wird dieses Jahr anscheinend schon wieder übers BGE gesprochen, nachdem die Regierung nun offenbar eine Langzeitstudie mit freiwilligen Teilnehmern startet, die monatlich jeweils 1200€ bekommen. Und auch beim Y-Kollektiv hat man sich dem Thema mal wieder gewidmet.
Ich bin ja schon seit Ewigkeiten Fan von der Idee und halte das BGE seit 2020 sogar für bitter nötig. Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, wie man nach dem ganzen Hickhack mit den Corona-Hilfsgeldern und dem vielen Kurzarbeit-Gedöns noch gegen das Bedingunglose Grundeinkommen sein kann, dass uns fast alles davon komplett erspart hätte, weil sowieso schon jeder finanziell so weit abgesichert wäre, dass ein Lockdown gar nicht so dramatisch für alle ist.
Das hätte weitaus weniger Stress für alle Beteiligten bedeutet und ich glaube sogar, dass wir das Virus stärker hätten eindämmen können, weil einfach weniger Menschenleben von der Wirtschaft abhängig wären, die uns ja überhaupt erst zu Lockerungen gezwungen hat. Das BGE würde uns also auch krisenfester machen. Nicht umsonst gab es schon zu Beginn des ganzen Corona-Mists im März eine große Petition dazu mit fast 500.000 Unterschriften.