Während die dpa gerade verkündet, dass Österreich alle rechten FPÖ-Minister entlässt und quasi den braunen Müll rausbringt, feiert man in Graz nochmal mit russischen Oligarchen. Diesmal aber ohne Kameras. ;o)


Die Vengaboys sind zurück. Zumindest in Österreich. Und zum Glück auch nur mit einem Song.

Whoah! We're going to Ibiza
Whoah! Back to the island
Whoah! We're gonna have a party



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Es scheint fast verdächtig eindeutig zu sein, dass wie schon gemunkelt Böhmi mit der ganzen Ibiza-Geschichte etwas zu tun hat (hier gibt's einen Countdown, der zur nächsten NeoMagazin-Folge endet, die eventuell Fragen beantwortet). Die Detektive im Internet glauben an eine Zusammenarbeit mit dem Zentrum für politische Schönheit. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie das alles ausgeht und beglückwünsche jetzt schon mal das noch unbekannte "Fake-Oligarchen"-Team, das ein ganz Land dazu bewegt hat, seine Regierung neuwählen zu müssen - ich verneige mich.

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Tja. Dumm gelaufen. Da willst du als Nazi korrupte Nazi-Ding tun, um an Geld und Macht zu kommen und dann bekommst du weder das eine noch das andere und landest gef*ckt auf PornHub. Zurecht(s).

Österreichs Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist von allen Ämtern zurückgetreten. Der 49-Jährige zog damit die Konsequenzen aus der Affäre um ein brisantes Video, das 2017 heimlich auf Ibiza aufgenommen worden war. Es zeigt, wie Strache einer angeblichen russischen Oligarchin für Wahlkampfhilfe unter anderem öffentliche Aufträge versprach, sollte die FPÖ an die Regierung kommen. (focus)

Apropos:


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Heute vor der österreichischen Botschaft in Athen


Während andere Länder darüber diskutieren, ob es nicht sinnvoller wäre, in Zukunft weniger zu arbeiten, möchten die Rechtspopulisten in Österreich den 12h-Tag und die 60h-Arbeitswoche durchdrücken. Die Menschen, die dieses Plakat vor der österreichischen Botschaft in Athen aufgestellt haben, halten da offenbar nicht allzu viel von. Zurecht.

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True Story aus Österreich: der neugewählte Bundeskanzler und Money Boy haben den selben Vornamen, sie unterscheiden sich aber natürlich vong vom Bildungsgrad her. Einer von beiden hat sein Studium abgebrochen und erzählt jetzt so viel Mist in der Öffentlichkeit, dass er Menschen dazu bringt, sich für Österreich zu schämen.
Und der andere machte an der Uni erfolgreich seinen Abschluss als Magister der Philosophie, hat sich mit einer neuen Karriere einen Namen gemacht und nennt sich Money Boy.

Magst du Nazis? (Nope) Magst du Partys? (Yup)
Magst du Hitler? (Nope) Magst du Pizza? (Yup)

Bisher voll an mir vorbeigegangen: Auch in Österreich kann nun jeder nicht heiraten, wenn man's nicht will - und nicht mehr nur, weil man's nicht darf. Und die Scheidung für alle ist damit natürlich auch drin. Sehr löblich für ein Land, in dem ein Vermummungsverbot herrscht und Schals im Winter als Gefahrenquelle ansieht.

NichtderPostillon, nein. Österreich beweist nur gerade, wie sinnvoll so ein Verhüllungsverbot im Alltag ist. Und wie wahnsinnig klug die Ösis doch sind. Wahrscheinlich freut man sich dort schon sehr auf Halloween.


Falls ihr schon immer mal wissen wolltet, was es eigentlich mit diesen österreichischen Kellern auf sich hat. Die Doku von Ulrich Seidl bietet Antworten. Denn die besucht genau jene Keller und fragt die Besitzer, was sie denn da so eigentlich veranstalten. Herausgekommen ist ein Absurditäten-Porno aus alten Nazi-Treffen, SM-Stübchen und anderen seelischen Abgründen. Und er läuft gerade in der ARD-Mediathek. Hier der Link.

Die Wahl des österreichischen Bundespräsidenten soll noch in diesem Jahr auf dem Gelände des fertig gestellten Berliner Flughafens erfolgen.

— Jan Böhmermann (@janboehm) 12. September 2016

Eigentlich sollte der Bundespräsiden in Östterreich ja längst gewählt sein. Eigentlich. Eigentlich sollte aber auch BER längst fertig sein. Eigentlich.

Vielleicht sollte man in Österreich überlegen, das Männerwahlrecht abzuschaffen.

#Österreich, was bist du nur für 1 Naziland? #bpw16

— GRÜNE JUGEND (@gruene_jugend) 22. Mai 2016

True Story, bro. Hoffen wir mal, dass die restlichen Briefwähler zumindest einen neuen Führer verhindern. Wo wir schon dabei sind...

Hat man in Österreich auch in allen Kellern nachgesehen, ob da noch Wahlbriefe liegen?

— fernsehfreundin (@fernsehfreundin) 22. Mai 2016