Busta Rhymes und Missy Elliott haben sich optisch über die Jahre etwas verändert und sehen inzwischen eher wie Peter Dinklage und Morgan Freeman aus - rappen können sie allerdings immer noch wie früher. Zumindest in diesem Superbowl-Spot aus Eis und Feuer.
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Heavy Alman-Shit: Der Pol1z1stens0hn ist wiedergekehrt, verklagt jetzt alle und sorgt für Recht und Ordnung im Spiel. Justitia übernimmt, bitches. Anzeigen sind raus.
Wer hilft den verzweifelten deutschen Rappern, die wiederholt Opfer von unterirdischen Dienstleistungen und skrupellosen Abzockern werden? Oder uns, wenn wir bei Twitter oder Facebook gesperrt werden, weil keiner mehr den Unterschied zwischen Satire und Volksverhetzung kennt? Die Medien? Die GroKo? Toto und Harry? Es muss doch irgendjemanden in Deutschland geben, irgendetwas Höheres, Mächtigeres, das einem hilft, wenn man nicht mehr weiter weiß.
Habt ihr eigentlich mitbekommen, dass 2017 eine 13-jährige Ghetto-Göre durch einen Satz in einer Ami-Talk-Show berühmt wurde ("Catch me ousside, howbow dat?") und nun als Bhad Bhabie aka Danielle Bregoli eine steile Rapkarriere hinlegt? Ich bisher jedenfalls nicht.
Und obwohl ich das alles irgendwie befremdlich finde - rappen kann das Cash-Me-Ousside-Girl. Definitiv. Immerhin hat sie seit September auch einen Major-Label-Vertrag - und statt Autos zu klauen, verdient das inzwischen "schon" 14 Jahre alte Mädchen aus Florida nun u.a. ihre Kohle mit den mittlerweile 12 Mio. Followern auf Instagram.
Läuft anscheinend bei ihr. So gut, dass sie sich einen Porsche kaufen konnte, den sie nicht fahren darf und zu Weihnachten die 60.000$-Hypothek ihrer Mutter mit den Worten "Merry Christmas, bitch" abbezahlt hat. Sehr löblich. Gucken wir mal, wie lange sie sich hält. Und wie gut.
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Pimf & Weekend fragen sich, wer eigentlich die ganze Scheiße im Fernsehen guckt, was Prinz Pi uns mit dieser seltsamen Musik sagen will und warum Til Schweiger überhaupt Filme produzieren darf. Und ich weiß es doch auch nicht.
Ich häng auf der Couch und hasse alles, was im Fernseh'n läuft
Für wen ist des gemacht? Wer schaut das bitte, wer von euch?
Wer hört Kollegah, wer geht in die Filme von Til Schweiger rein?
Ich schwör ich treff die nicht, aber das muss ja irgendeiner sein
Als Opa bekommt man ja oft automatisch Respekt zugesprochen, selten aber für den eigenen Musikgeschmack, der meist irgendwann vor 1970 hängengeblieben und noch öfter ein Schlager-Opfer ist.
Not in the UK, denn zwei Grimey-Grandpas aus London haben in einem mehr als stabilen Flow nur folgendes zu diesem Klischee zu sagen: Shut ya Meff!
Just bought my Grandaughter an iPhone
She asked for an iPhone
What's she gonna do with an iPhone?
I ain't got a clue with an iPhone
Vor etwas mehr als 10 Jahren war die weibliche Note im Deutschrap ja noch eine Rarität und es fielen immer die gleichen 2-3 Namen (Sabrina Setlur, Cora E und Kitty Kat). Mittlerweile gibt es aber sogar in Deutschland so viele weibliche MCs, die musikalisch und textlich mit ihren Skills überzeugen und abliefern können, dass man den Überblick verliert. Gute Sache.
Und anscheinend ist es allgemein gerade irgendwie ein Thema, weshalb es u.a. eine Diskussionsrunde zu Frauen im Rap gab (die aufgrund einer gewissen Person leider unglaublich anstrengend ist) und viele Listen auftauchen, von denen ich mir eine mal geschnappt und etwas editiert habe. 15 Musikvideos von 15 verschiedenen Künstlerinnen, die man sich nicht nur als Hip-Hop-Nerd durchaus mal geben kann: SXTN, Ace Tee, Eunique, Schwesta Ewa, Antifuchs, Pilz, Haiyti, sookee, Hunney Pimp, Mine, Taiga Trece, Namika, Ebow, Leila Akinyi und Nina Fiva Sonnenberg.
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