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Das Internet traut dem Internet mittlerweile so ziemlich alles zu und die Gerüchteküche der schönen neuen Welt brodelt fleißig vor sich hin. What a time to be alive und so.

Wer sich die Challenge ausgedacht hat, lässt sich derweil nicht mehr zurückverfolgen. Einige munkeln aber schon: Es war Mark Zuckerberg persönlich. Schließlich könne künstliche Intelligenz die Bilder dank des Hashtags leicht finden und an ihnen trainieren, wie der Mensch sich über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg verändert und so die Gesichtserkennung verbessern. (Quelle)

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Neulich Jonah Hill's Childhood-Movie-Debut Mid90s gesehen und begeistert gewesen von Sunny Suljic, der scheinbar nicht nur authentisch schauspielern, sondern mit seinen 13 Jahren auch schon besser skaten kann als viele Erwachsene.
Jetzt finde ich den wunderschön Nostalgie-Trip auf 16mm sogar noch stärker, weil die Gang wie in Skate Kitchen (Rachelle) aus echten Skaterkids zu bestehen scheint. Und weil A24 sogar ein kleines Mid90s-Fingerboard gebastelt hat. Offenbar keepen die den Shit noch ziemlich real. Mag ich.
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The rains down in Africa are blessed forever now: Mitten in der Namib-Wüste im Süden Afrikas hat der Künstler Max Siedentopf eine Soundinstallation platziert, die ununterbrochen Africa von Toto spielt. Bis in die Ewigkeit, wenn alles klappt.

Mr Siedentopf tells the BBC it is set to play forever, with solar batteries „to keep Toto going for all eternity…“

„[I] wanted to pay the song the ultimate homage and physically exhibit ‚Africa‘ in Africa,“ explains the 27-year-old artist.

„Some [Namibians] love it and some say it’s probably the worst sound installation ever. I think that’s a great compliment.“

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Rumänien, Ungarn, Litauen, Taiwan, Estland, Lettland, Andorra und Madagaskar. All das sind Länder, die im internationalen Digitalisierungsvergleich weiter sind als German Neuland und sowohl besseren Handyempfang als auch schnelleres Internet zu günstigeren Preisen zu bieten haben. Falls ihr gerade schon euren "Urlaub" für dieses Jahr bucht.

via Bohemian Funkloch Ballett

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Zero fucks given by Wayne, dem Hauptcharakter und gleichzeitigem Titel der neuen YouTube-Orignals-Serie von den Drehbuchautoren der Deadpool-Movies. Und seit heute draußen. Inklusive der ersten Folge, die ihr euch kostenlos auf YouTube reinziehen könnt, um dann angefixt festzustellen, dass ihr nur weiter gucken könnt, wenn ihr einen Premium-Account habt (oder euch im Internet auskennt;). Dark-Comedy-Action mit schwarzhumoriger Mittelfinger-Attitude und knallhartem Weltverbesserungscharme.

Wayne, a 16 year-old Dirty Harry with a heart of gold, sets out on a dirtbike from Boston to Florida with his new friend Del to get back the shit-hot 79' Pontiac that was stolen from his father before he died.


Ich finde ja gut, dass ein auf Männlichkeit getrimmtes Branding wie Gillette ihr eigenes Zielpublikum ausmistet und Sexismus rasiert. Der Clip selbst war mir dann insgesamt aber doch etwas zu langweilig, weil es eben doch nur eine sehr berechnende Werbung eines Großunternehmens ist, das mit einem nicht mal sonderlich kontroversen Video viral geht (hatte leichte Pepsi-Kendal-Jenner-Feels).
Viel spannender als der Spot sind aber eigentlich auch die ebenso berechnenden Reaktionen der neandertaligen Brüllaffen, die jetzt ihre Rasierer ins Klo werfen, weil ihnen einmal jemand sagt, dass sie keine Arschlöcher seien sollen. Folglich kommen die kritischen Stimmen auch aus der eher rechten Ecke, die sich heute darüber beschwert, in einen Topf mit sexistischen Prolls geschmissen zu werden und morgen wieder allen Ausländern dasselbe vorwirft.
Aber wie sagt man so schön: getroffene Hunde bellen eben - besonders, wenn man sie mit scharfen Klingen schneidet (manchmal auch ironisch).

https://twitter.com/solomongeorgio/status/1085337160369156096

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...weiterlesen "Gillette, Sexismus und eine alles rasierende Werbung"

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Der neue Spiderman trifft während der Klassenfahrt auf Mysterio Gyllenhaal, Mads Mikkelsen spielt für Netflix den John Wick in Polar und Jordan Peele & Keegan Key sind die Bros im bisher an mir völlig vorbeigegangenen Teaser für die vierte Toy Story.
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Während der präsidiale Burger King der Vereinigten Staaten Mcdonalds-Dips im Silbertablett serviert und die Gehälter des eigenen Volkes einkassiert, um eine sinnlose Mauer zu bauen, ist im Internet ein Filmchen aus den 50ern aufgetaucht. Er zeigt eine damalige Folge der Western-Serie Trackdown, in der ein Gauner als Fake-Guru in die Stadt fährt, das Ende der Welt androht und den Bewohnern die einzige und natürlich sehr teure Möglichkeit andreht, noch zu überleben: eine sinnlose Mauer. Die Episode trägt den Titel The End of the World. Und der Name des Gauners lautet... Trump.

Krass. Anscheinend sind die Simpsons nicht die einzige TV-Show, deren Schreiberlinge offenbar im Besitz einer Zeitmaschine sind. Oder Zeitreisende produzieren einfach gerne Serien.

Narrator: The people were ready to believe. Like sheep they ran to the slaughterhouse. And waiting for them was the high priest of fraud.
Trump: I am the only one. Trust me. I can build a wall around your homes that nothing will penetrate.
Townperson: What do we do? How can we save ourselves?
Trump: You ask how do you build that wall. You ask, and I’m here to tell you.

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