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Ein dystopisches und gar nicht mal so unrealistisches Sci-Fi-Szenario vom Future of Life Institute, das uns die neueste technische Errungenschaft der Menschheit vorstellt: Mini-Auftragskiller-Drohnen.
Ein Kurzfilm aus einer digitalen Cyber-Hölle, die so glitchy und düster ist wie eine gute Folge Black Mirror (3. Staffel, Episode 6 nämlich).

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Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, vor meinem 30. mal aufs Burning Man zu kommen. Nun. Das geht wohl jetzt nicht mehr. 
Aber da ich inzwischen clever festgestellt habe, dass dieses 30 auch nur eine Zahl und das Leben (insofern ich diesen Text schreiben kann) offensichtlich doch noch nicht vorbei ist, werde ich dann eventuell ja nächstes Jahr mal mein Glück im Ticketskampf versuchen. Immerhin hab' ich eine Reise in die USofA geschenkt bekommen - da würde sich da ja theoretisch anbieten (für 2 Personen - will jemand mit? ;). 
Vielleicht ist der Hype um das Wüstenfestival in Nevada bis dahin ja aber auch schon längst vorbei und ich cruise dort dann einfach so ein bisschen rum, wer weiß. Vielleicht wird Trump ja auch Präsident und es darf ohnehin niemand mehr einreisen, der nicht aussieht wie Trump. Naja, schau'n wa ma' und so.
Trotzdem gibt's dieses Jahr - wie jedes Jahr - ein paar kleine Eindrücke vom brennenden Män via Video. Diesmal von Phil und seiner Drohne (die Fotos sind von seiner Frau).



Photos © by Ghislaine Meicler
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Mittelalter:           1
21. Jahrhundert: 0

"A drone capturing footage of a historical re-enactment at Rusborg in Lipetsk, Russia took down a drone with a spear." (Washington Post)

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Ein Kurzfilm (von Daniel Brunet und Nicolas Douste) über eine kleine Drohne, die in die Schlacht gegen die Menschheit zieht. In einem Spielzeugladen. Und ein wenig cartoon'esk. Als Minispiel könnt ihr nebenbei Schnipsel aus u.a. Independence Day, King Kong, Star Wars, E.T., Zurück in die Zukunft & Jurassic Park suchen (pro gefundenen Film einen Kurzen ;).


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Aus der berühmten Reihe: kleiner Effekt, große Wirkung. Eine Drohnenvideo aus Australien. Zumindest sieht es so aus. Tatsächlich fliegt die Underdrone aber kopfüber (von Claire&Max) durch Frankreich, Argentinien, China, Griechenland und Sizilien. 
Und es sieht viel flashiger aus, als man denken könnte (auch wegen der spooky Musik) und verdeutlicht dazu nochmal wie praktisch doch diese Gravitationsgeschichte ist.

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Tschernobyl, wo 1986 der erste SuperGAU ausbrach und bis heute Spuren hinterlassen hat, aus der Perspektive einer Drohne. Und sie zeigt einen Ort, an dem die Zeit still stand, irgendwie aber auch nicht. Denn die Stadt ist mittlerweile auch eine Touristenanttraktion, die über die Jahre immer wieder von Fotografen "dekoriert" wurde (jedenfalls, wenn ich das richtig verstanden habe). Vielleicht sind genau deshalb die Aufnahmen aber auch so schaurig schön bis leicht arty (wie in einem Indie-Horrorfilm).

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Nein, das ist nicht metaphorisch oder wieauchimmer gemeint. Es handelt sich tatsächlich um einen pornösen Film (FSK18, Kinners!), der aus der Flughöhe einer Drohne gefilmt wurde. Und es ist vielleicht das Ästhetischste, was die Sexbranche jemals gesehen hat.

„Wir wollten die Diskurse um Privatsphäre und Drohnenangriffe aufgreifen—'Make Porn, not war'. Ursprünglich sollte es einfach nur ein witziger Kommentar zu Intimität und Voyeurismus sein, aber unsere Idee wurde schnell zu einer theoretischen Grundlage für einen Film.“ (vice)

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 Erst fliegen sie, dann filmen sie - und jetzt machen sie auch noch Musik. Mal gucken, wann die erste Drohne Präsident wird.

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 Der erst 17-jährige Mon0bLE aus England filmt gerne die Natur um sich herum. Auf reddit hat er gestern sein seiner Meinung nach bestes Video online gestellt. Und es ist schwer, ihm da zu widersprechen, denn die Aufnahmen von der Cornwall Coast in England sind wirklich verdammt gut geworden. Spätestens nach dem der hier verwendete Quadrocopter gen Sonnenutergang fliegt, wisst ihr, was ich meine. 
Dazu gibt's den wahrscheinlich jedes Video aufwertenden Soundtrack von Inception: Hans Zimmer - Time. So lässt's sich aushalten.

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 Dronen wurden ja schon öfter für schöne Filmaufnahmen benutzt. Diesmal fliegen wir mit dem kleinen Kamerahubschrauber durch die wunderblauen Eishöhlen in Alaska. Und das ohne uns einen Abzumühen oder uns vorher warm anzuziehen.
Zum Frühlingsanfang passt das alles zwar nicht so, die eisigen Naturbilder von Lion El Aton sind dafür aber ganz cool geschnitten und mit atmosphärisch passender und gar nicht mal schlechter Musik von Dream Koala unterlegt.

Music: Dream Koala - Odyssey



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