Eigentlich ist YouTuber Shiey gar kein YouTuber, sondern ein Urban Explorer auf der ewigen Suche nach Lost Places, der auch gerne mal illegal auf einem Güterwagon in den Urlaub reist oder Kräne besteigt. Nebenbei macht er aber auch Mucke, in der er seine Musikvideos an eben jenen versteckten Orten dreht. Und die klingt gar nicht mal so schlecht, wie mir wird, wenn der Typ kopfüber über den Dächern der Stadt baumelt.


Keine Ahnung, ob der anscheinend nicht besonders lange leben wollende Parkour-Typi namens Alexander Rusinov wirklich offiziellen Support von Russian-Monster-Beats bekommen hat oder er einfach nur deren Kopfhörer so unglaublich geil findet, dass er sie in 215m Höhe mit einem Arm an einem uralten Kran baumelnd seinen Followern zeigen möchte (natürlich ungesichert - wir sind in Russland). Aber ziemlich genau so stelle ich mir den sponsored Post eines russischen Influencers eigentlich auch vor. Fehlende Authentizität kann man ihm auf jeden Fall nicht vorwerfen.

Videobeschreibung auf YouTube (nach GoogleTranslator):

Vielen Dank an die Gruppe - https://vk.com/russian_monster_beats für Ihre Hilfe bei meinen Abenteuern auf dem Turm! Ihre Produkte sind wirklich ausgefallen, die gesamte Reise und Ihre Tracks hören Sie immer noch über Ihre Kopfhörer! P.S. Vor der Reise stellte sich heraus, dass ich im Stadiongraben zusammen mit der Aktentasche meine Gruben ertrank, aber sie erwiesen sich als stärker, als ich dachte, und das Wasser hat sie nicht beschädigt, obwohl sie sehr nass waren und ich sie später zu Hause getrocknet habe! Sie sind also immer noch wasserdicht für dich =)
Oh ja, ich habe vergessen, Dextor RIESEN DANK zu sagen, dass ich die Schachtel mit den Fledermäusen über meinem Kopf gehalten habe! Du bist nur mein Superheld *.


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Die Achse aka die Beat-Producer Farhot und Bazzazian haben vor einiger Zeit Hongkong besucht, um dort auf den Hochhäusern der Skyline ihr Logo auf riesige LED-Wände zu bespielen. Für ein Guerilla-Musikvideo auf den Dächern der Stadt (das euch vielleicht bekannt vorkommt).

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Die Roofartists vom StorrorBlog haben sich lange Zeit in Asien rumgetrieben und sind dort über die Dächer der Städte gehüpft. Business as usual für die Jungs - für mich reicht die Adrenalin-Dosis, die man allein vom Zusehen bekommt allerdings wieder völlig aus. Die kranken Dudes, ey.

There is roughly 12 years of Parkour training experience behind every athlete in team Storror. Do not attempt to perform or re-create any 'stunt' you see in this video.

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Eine etwas inszenierte Verfolgungsjagd auf den Dächern Hong Kongs von der Storror-Parkour-Gang, die vor einem angeblichen Wachmann fliehen. Die Stunts der crazy Dudes sind allerdings alle echt - und wie immer nicht zur Nachahmung empfohlen, Kinders.

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Ich weiß nicht, was ich beeindruckender finden soll: seine offensichtlich riesigen Balls of Steel oder doch seine unsagbare Dummheit? Wirklich am Leben zu hängen scheint der Typ auf jeden Fall nicht. Und ich persönlich würde das ja nicht mal für 1 Mio. Kekse, Bier und Euro machen. 
Aber er kriegt ja auch was viel Besseres dadurch: Internetfame! Dafür kann dem Tod schon mal entgegenspringen. Naja. Von mir aus kann ja jeder machen, was er will. Außer ihr macht das nach. Dann bring ich euch um (wenn ihr nicht schon tot seid).


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Es ist übrigens nicht der weltweit höchste Fernsehturm (siehe da). Aber definitiv hoch genug, um auf keinen Fall ohne Sicherung raufzuklettern. Jedenfalls, wenn ihr noch ein bisschen leben wollt. Der Typ hier (von den Urban Endeavors) hat's allerdings trotzdem gemacht. YOLO und so. 
Ihr solltet es allerdings dennoch auf keinen Fall nachmachen. Man kann dabei nämlich ganz einfach sterben, sagt er. Moment mal. Er sagt das zu uns? Müssten wir das nicht eigentlich ihm.. - ach, egal. Er wird schon wissen, was er tut.
"After 3 months of steady research and training we determined this tower was deactivated and safe to climb, and that I was fit to climb it. The ascent took 2.5 hours and the descent 1.5 hours. This was the most unreal thing I've ever done. From my findings this is currently the World's Tallest Freeclimb of an Antenna at 475m. Do not mess around on these towers! It's easy to die from things you can't see like radiation and electrocution."


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Der Fotograf, Filmemacher und Freerunner Johannes Krenzer hat eine Vorliebe für das Stadtleben ohne Stadtleben. Dabei faszinieren ihn vor allem Orte, an denen sich sonst niemand aufhält (weil Zutritt verboten und so). Zusammen mit ein paar Kumpels bestieg er vor einigen Wochen den ca. 200m hochhäusigen Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt.
Und auch wenn sie sich mit der Aktion nicht nur Freunde gemacht haben (Polizei und Security fanden das nämlich eher so geht so), ist die 10-minütige Doku drumrum wirklich sehenswert. Gefällt mich. 

"Als Fotograf und Filmemacher, mit Schwerpunkt auf urbanen Motiven und inspiriert durch Parkour & Freerunning, ist eine meiner Leidenschaften das Urban Exploring: Die Erkundung der Stadt auf sehr physische und abenteuerartige Weise. Diese Dokumentation zeigt die Faszination dieses Phänomens. Wir achten stets darauf keine Fremdes Eigentum zu zerstören und keine Spuren zu hinterlassen."

(Direktlink zum Vid)
via Internet


Trainsurfing ist jetzt nicht unbedingt neu. Videos von verrückten Russen wohl auch nicht. Und auch die Trainroof-to-Trainroof-Action hier ist bereits 2 Jahre alt, dafür aber auf YouTube zumindest einmalig (sagt jedenfalls der Titel des Videos). Und ich bin immer wieder überrascht darüber, wie kreativ Menschen sind, wenn es darum geht einen neuen Weg zu finden, mit dem man sich eventuell umbringen kann.
Vielleicht wollten die lebensmüden Typen in dem Clip ja aber auch nur ein Stück vom Klickzahlenkuchen solcher Videos abhaben und sind deshalb auf den fahrenden Zug mit aufgesprungen.


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Das Team von Beyond Slow Motion hat sich den talentierten englischen (und schon ewig dabei seienden, aber nie wirklich bekannt gewordenen) Freerunner Daniel Ilabaca geschnappt und ihn ein bisschen durch L.A. jumpen und klettern lassen. Herausgekommen ist ein Video, das euch Ästhetik und krasse Körperbeherrschung in einem (und in schicker Zeitlupe) serviert. Kann man so machen.

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Will Sutton ist nicht der erste, der sich an Freerun-Action im Stile von Mirror's Edge heranwagt (siehe hier). Aber in seiner Version gefällt mir besonders die Location, die dem Original schon sehr, sehr ähnlich aussieht. Außerdem bekommt man hier schon mal actionmäßig vor Augen geführt, was die GoPro 4 denn so kann. 
Und ich bin währenddessen weiterhin gespannt (und habe Angst) auf den ja schon angekündigten zweiten Teil, der hoffentlich ähnlich gut wird wie sein Vorgänger (wird er nicht).

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Das Team von OnTheRoofs ist im fernen Hong Kong auf einen Wolkenkratzer gestiegen (mal was Neues..) und hat dort oben kurzerhand die Anzeigetafel (heißt das überhaupt noch so?) gehackt, um so auch noch ein Video ihrer Kletter-Action abspielen zu lassen.
Ich glaub allerdings nicht so richtig, dass das technisch alles so locker easy möglich ist, und vermute daher eigentlich irgendeine Marketing-Aktion. Falls ich mich aber irre (und das kommt oft vor), ist das 'ne ganz schön geile Sache. Und falls nicht, eigentlich auch (nur halt weniger cool).

During our last visit in Hong Kong, not only did we take a lot of awesome pictures, but we also made a video which was shot a few hours before our flight to Tokyo. The venue is the very heart of Hong Kong, a skyscraper with a huge billboard. 

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