1

Der in Hamburg lebende Künstler, Journalist & Moderator Michel Abdollahi hat auf Facebook einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin bzw. die Bundesregierung verfasst, den ich genau so unterschreibe und gerne auch hier teile.
Ein Rundumschlag, der alles, was in Deutschland aktuell schief läuft mit starken Worten zusammenfasst. Es wird Zeit, auf die zu hören, denen die "Besorgten" Sorgen machen.

Verehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Bundesregierung,

ich bin in großer Sorge um das Land und die Bevölkerung. Die Stimmung auf der Straße wird zunehmend bedrohlicher. Mich erreichen täglich dutzende Nachrichten von Menschen, die in Deutschland aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer Herkunft herabwürdigend behandelt werden.
...weiterlesen "Michel Abdollahis offener Brief an die Bundesregierung"

.

Der im Netz u.a. als "linksversifftes Reporterarschloch" beschimpft werdende Michel Abdollahi hat in Hamburg einigen Passanten Hate-Kommentare aus den asozialen Medien vorgelesen und ihre anschließenden Reaktion per Kamera eingefangen. Und ich mag diesen Mann und sein cleveres Engagement einfach. Einige Antwortgeber dagegen eher nicht so. 


via

.

Nachdem der gute Michel Abdollahi einen ganz Monat freiwillig in einem Nazidorf verbracht hat, ist er nun zurück in Hamburg und beglückwünscht im Bürgerhaus in Wilhelmsburg AfD-Wähler zum Neueinstieg der AfD in die Kulturpolitik (klingt wie der Postillon, aber true story). 
Und ich möchte, dass die alle verschwinden aus der Stadt, in der ich wohn'. Aber keine Sorge ihr besorgten Burgers, ich bleibe tolerant und hasse euch alle gleich doll - egal, wo ihr herkommt (ganz besonders aber die alte AfDame am Ende).


"Bislang hatte die Alternative für Deutschland (AfD) in Hamburg für Kulturpolitik nichts übrig. Doch plötzlich erwacht rechts außen ein Interesse an der Kunst. Denn die AfD hat Kultur entdeckt, die ihr nicht passt: Musik von Bands wie Slime, den Goldenen Zitronen oder Feine Sahne Fischfilet. Und weil die in den vergangenen Jahren beim Dockville aufgetreten sind, würde die AfD dem renommierten Musikfestival am liebsten den öffentlichen Geldhahn abdrehen. Für Reporter Michel Abdollahi Grund genug, mit der "Alternative" für Deutschland auf "Kulturfühlung" zu gehen." (NDR)

PS: Meine "Armverletzung" ist übrigens doch eher ein Armbruch, was ich gestern - 4 Tage später - erfahren hab. Demnächst wird es hier also wahrscheinlich eher "arm" an Beiträgen. But: I'll be bäck und so.

via 

.
Ist ja schon ein bisschen gruselig, dass man diese Idioten nun scheinbar absolut gar nicht mehr unterscheiden kann. Erst recht, wenn sie so niedliche Krümelmonsterpullis tragen und aussehen wie der typische linke Öko-Typ aus der 5er-WG nebenan. Aber auch ein bisschen lustig, weil da ja scheinbar dann doch jeder tragen kann, was er will. Open-Minded-Nazis sozusagen. 
Schade nur, dass die Sympathie, die man dafür irgendwie aufbringen könnte dann sofort wieder ins krasse Gegenteil umschwenkt, sobald einer von ihnen den Mund aufmacht.
PS: Der Moderator (Michel Abdollahi) ist der Knaller!

Update: Down on YouTube, up on NDR-Mediathek.
via