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Der HVV gehört ja zu den wenigen Dingen, die es regelmäßig schaffen, mich zum Fluchen bringen. Das haben öffentliche Verkehrsmittel wohl so an sich. Die BVG (Weil wir dich lieben) kann da ja zumindest im Internet noch punkten, indem sie regelmäßiger geilen Shit raushauen als sie ihre Bahn fahren lassen.
Konnte der HVV bei mir bisher so gar nicht. Bis zu diesem schnuckligen Video, das die Frage beantwortet, was eine Haltestelle eigentlich in der Zeit macht, wenn sie von einer Ersatzhaltestelle vertreten wird. Offenbar führt sie ein aktiveres Sexualleben als ich.

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Die Tourismus-Branche aus Oregon möchte anscheinend mehr Besucher und hat diese fabelhafte kleine Filmchen im Stil der Ghibli-Studios produzieren lassen. Und nun sieht der US-Bundesstaat in etwa so aus, als wäre man in einem Märchen, in dem der Autor die Drogen genommen hat, die man selber gerne hätte. Wunderhübsch. And Only Slightly Exaggerated.

„Based on actual events. More or less.“


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Ich habe gestern Chili con Carne gegessen, das ja angeblich zwei mal brennt. Einmal beim Hineinschaufeln - und einmal, wenn es denn schließlich den Ausgang auf der anderen Seite findet. Ob die Feuerwehr am Tegernsee auch solche Brände löscht, weiß ich nicht. Falls euer Baby aber wieder mal 'ne Bombe in die Windel gelegt hat, versprechen sie in diesem schicken Imagefilm, ihr Bestes zu tun. Läuft.

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Die Tinder-Omis und die unerwartete Flüchtlingsbegrüßung eines deutschen Dorfes hatten wir hier ja schon. Nun werben die Wendländer mit schlechtem Handyempfang und den verstrahlten Einwohnern (durch die gestoppten Castor-Transporten von damals). Und ich mag es ja, wenn man über sich selbst lachen kann. Sympathisch, dieses Wendländle.

Was entdecken junge Filmemacher im Wendland, wenn sie das erste Mal hier sind? Wie ist der Blick aus der Großstadt auf dieses unbekannte Landleben? So sind wir natürlich nicht, überhaupt nicht, nicht im Geringsten… oder vielleicht höchstens ein bisschen?




Das Wendland hatte offenbar Besuch von professionellen Filmemachern, die eine 4-teilige Reihe an Image-Spots für die an 4 Bundesländern grenzende ländliche Landschaft produziert hat. Die ersten zwei Kurzfilme sind bereits draußen. Und sie sind sowohl selbstironisch als auch sehr sympathisch. Bisher gibt es eine nicht ganz so wie erwartet stattfindende Willkommensbegrüßung von Flüchtlingen und tindernde Rentner.

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Wenn's nach mir geht, muss man meine zweitliebste Lieblingsstadt Amsterdam ja gar nicht mehr unbedingt bewerben. Ich mag sie ja schließlich schon (Iamsterdam). Holland.com hat es mit einem 17-minütigen Imagefilm allerdings trotzdem getan.
Und das Ergebnis macht sogar ohne Weed-Werbung das, was es machen soll. Nämlich Lust, mal wieder einen Abstecher in unser fahrrad- und tulpenreiches Nachbarland zu machen. Nächsten Sommer vielleicht? Ich nehm' euch mit.

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Der Videokünstler Sebastian Linda hat mich mit einigen seiner Werke ganz schön geflasht Und ich habe auch bestimmt schon mal gesagt, dass der Typ es filmisch unfassbar drauf hat, tat es aber soeben nochmal. Aus ersichtlichen Gründen (wie auch diesem tollen Skatereisefilm). 
Einen weiteren Beweis für meine Aussagen liefert er mit seinem neuesten Video, durch das sogar Sachsen zu einem visuellen Hochglanz-Highlight in HD mutieren kann. Und so ganz ohne Pegidioten (dafür mit Skatern, Parkour und Sonne) sieht das Bundesland dann doch nochmal einladender aus. Kann von mir aus so bleiben.


(Direktlink)
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Ein Imagefilm über die Perle im Norden, bei dem man wohl den Regen per CGI entfernt hat. Der Text und der Sprecher dürfte einigen recht bekannt vorkommen.
Ich bin übrigens vor ziemlich genau 5 Jahren selber Hamburger geworden. Und bei all den kleinen Problemchen, die man so mitkriegt und die wahrscheinlich jede Stadt irgendwie hat, bleibe ich bei meiner Meinung: Beste in Deutschland. Und das, was Denyo sagt. (Text nach 'nem Klick)


Lyrics:

Hamburg, ist die Hälfte von Zwei,
Die Schönste, die Nummer 1, das Gelbe vom Ei.

Ich schwimme durchs Land, ich tauch’ ein in die Stadt,
Mal mit der Flut, mal gegen den Strom,
Vor mir die Sonne, hinter mir der Mond,
Alles bleibt anders, doch das sind wir gewohnt.

Die Geschichte im Schlepptau, die Zukunft im Blick
Ein globaler Ort, ein lokales Wort, das hält, was es verspricht,
Eine Stadt im Aufbruch, eine Stadt von Welt
Eine Stadt die gern arbeitet, auch an sich selbst.

Wind im Rücken, Land in Sicht,
Salzige Luft, volle Segel, Lust auf Meer,
Lust auf Hinz, Lust auf Kunst,
Lust auf alt, Lust auf neu, Lust auf „oh“, Lust auf „yeah“.

Nenn es klassisch, nenn es modern, nenn es retro
Nenn es wie du willst, Hauptsache nicht geht so,
Denn irgendwo zwischen schön-schmuddelig und gut-bürgerlich,
Gibt es einen Ort, doch für den reichen diese Wörter nicht.

Der Grund, warum hier Menschen gern leben,
Weil die Leute erst fühlen, dann denken, dann reden,
Denn das Leben ist nicht dasselbe,
Hier im Norden an der Elbe.

Und weil ich's direkt danach hören musste:
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