Letztens habe ich festgestellt, dass ich im selben Jahr geboren bzw. entstanden bin wie Feivel der Mauswanderer und Basil, der Mäusedektiv, die als Kind beide zu meinen ersten Lieblingsfilmen zählten. Und weil ich auch eine neugierige kleine Maus bin, habe ich mal in diesem Internet recherchiert, was für coole Zeichentrickheden denn noch so zusammen mit mir auf die Welt gekommen sind, die ich natürlich alle kenne, weil ich damals halt wirklich jede(!) gesehen hab.
Und jetzt ist mein neuer Lieblingsfakt, dass ich im gleichen Jahr aus meiner Mama gekrochen kam, in dem "Es war einmal... das Leben" Premiere feierte. Ich bin aber offenbar nicht nur das Leben. Ich bin auch ein Glücksbärchi, Son Goku, Pingu und spiele bei den Nie-Gewinn-Kickers (der Dicke im Team heißt übrigens tatsächlich auch Sascha, kann so gar kein Fußball, aber macht immer die weltbesten Einwürfe). Und da ich sonst bisher hauptsächlich Tschernobyl mit dem Jahr 1986 verbunden habe, bin ich nun eigentlich ziemlich zufrieden, zumindest zeichentricktechnisch ein ganz guter Jahrgang zu sein.
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Stell dir vor, du gehst beim Aldi in Buxtehude noch Butter und Milch holen und an der Kasse flüstert dir dann Jeremy Fragrance ein zartes "Aqua" in dein Ohr. Und dann gehst du zu Kaufland, um ein veganes Schnitzel zu kaufen während Moneyboy dir pretty Äpfel und freshen Orangensaft in dein Shoppingcar droppt. Hoffen wir mal, dass die Supermarktpreise sich durch so viel Swag und Power nicht auch noch ironisch erhöhen.
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Ein Erdbeben verwandelt 2023 in eine Trauerlandschaft. Der Februar spielt mit zitternden Händen nochmal den eiskalten Winterblues. Und Träume zerplatzen gar nicht immer wie Seifenblasen, sondern manchmal auch wie ein chinesischer Spionageballon, der von einem Kampfflugzeug mit einer 100kg schweren Rakete vom Himmel geholt wird.
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Ich mag ja weder die FDP noch Karneval, aber alle, die Friedrich "Mr. Burns" Merz zerlegen, bekommen von mir Applaus. So auch MAZ. Tja. Stell dir vor, du bist so ein schrecklicher Mensch, dass selbst Nosferatu dich alt aussehen lässt und in dir ein Monster sieht, das eine Moralpredigt verdient.
Manche Menschen sind ihrer Zeit ja einfach weit voraus und haben das Internet schon früh verstanden. So z.B. auch einige early Viral-Hits, die schon vor allen anderen durchschaut haben, was die Menschheit denn gerne so anklickt und dann einfach selbst ein Meme geschauspielert haben, das alle für echt halten. Ganz schön smart. Und erfordert auch so einiges an Comedy-Talent, würde ich mal behaupten.
Neben dem berühmten Angry German Kid, dem ich einfach mal alles Gute wüsche, haben es aber auch in noch andere "Fake-Memes" aus Deutschland geschafft, sich so gut zu inszenieren, dass selbst heute noch kaum jemand weiß, dass das alles nur gespielt ist.
Meine Favoriten in puncto Täuschungskünstler sind der Pepps-Typ, der eigentlich keine Drogen nimmt, sondern eine fiktive Videoserie aufgenommen hat und Michel & Sven, die damals von einem Studenten für ein Varieté-Theater produziert wurden. Und ich finde ja, das wären drei sehr gute Clips für ein Medien-Seminar, in dem darüber aufgeklärt wird, vielleicht doch nicht alles ausm Internet als echt anzusehen.
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Bittersweet Symphony trifft auf britische Absturzhymne eines morgendlichen Nachhausewegs nach einer durchgemachten Nacht. Und ich mag ja diesen abgefuckten, aber auch perfekt sitzenden Rap-Anstrich, die diesem bittersüßen Klassiker von The Verve verpasst wurden, der mich ja immer wieder an ein schmerzhaft schönes Album, MTV und Sarah Michelle Gellar erinnern lässt (als echtes 90's-Kid kenn ich den Original-Song natürlich aus dem Eiskalte-Engel-Soundtrack, der damals besser war als der Film selbst). Ren scheint übrigens auch sonst einen guten Geschmack in puncto Classics zu haben - hier gibt's mehr davon.
Britain, drink it down and moan about the weather
When its all said and done we’ll be in it altogether
Boys will be boys, will be like it forever
It’s a bittersweet symphony with birds of a feather
Die Welt kann so schön sein, wenn man die Welt mal ausblendet - und stattdessen eine Süßmaus anguckt, die in eine Tulpe eingekuschelt ist, um sich dort vorm Leben zu verstecken und bei der Gelegenheit ein kleines Nickerchen zu machen oder ein bisschen Blütenstaub zu knabbern. Gute Nacht, kleine Süßmaus. Wir fühlen dich alle manchmal.
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Deutsche haben durch Insekten die Bedeutung von Groß- und Kleinschreibung neu entdeckt, seitdem sie sich darauf freuen zu grillen, aber sich gegen Grillen wehren. Das Dschungelcamp, das zwischen veganer Lachswerbung und Kriegsnachrichten stattfand, ist wieder geschafft. Und 1/12 von 2023 haben wir immerhin auch schon mal überstanden.