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Raving Iran - Mediathek
Endlich online: Raving Iran. Die Doku, die sich der im Iran verbotenen Techno-Szene und zwei DJs widmet, die entgegen den absurden Regeln der Regierung ihrer Leidenschaft nachgehen: Musik.
Ein Film über Kunstfreiheit, einen ernüchternden Kampf gegen ein Regime und einer, von dem die Welt immerhin mal behauptet hat, dass man niemals die AfD wählen würde, nachdem man ihn gesehen hat. Von daher: alle gucken, los! ;o)

Hier der Link zur 3Sat-Mediathek.

"Diese Art von Musik wird nicht geduldet, nur klassisches Klavier und traditionelle Musik sind erlaubt. Elektronische Musik von DJs ist generell verboten."
Das sind die letzten Worte, welche die House-DJs Anoosh und Arash im "Ministerium für Kultur und islamische Führung" in Teheran zu hören bekommen. Eigentlich sind sie hier, um ihr DJ-Kollektiv registrieren zu lassen. Damit sie öffentlich auftreten und endlich ihr Album auf den Markt bringen können. Doch sie scheitern kläglich. Der Beamte läuft davon. Das Gespräch ist beendet.
Diese Szene aus dem Dokumentarfilm "Raving Iran" zeigt, mit welcher Vehemenz Kunst im Iran unterdrückt wird. Die Filmemacherin Susanne Meures hält diesen Moment und zahlreiche andere Situationen fest.
Sie filmt Raves im Untergrund. Sie ist dabei, als Anoosh an einer Party verhaftet wird. Sie begleitet die DJs bei deren vergeblichem Versuch, ihre CD an den Mann zu bringen. Und sie ist dabei, als Anoosh und Arash zum x-ten Mal beschliessen: "Wir müssen hier weg. Hier haben wir keine Zukunft."

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K1600_Wir sind jung. Wir sind stark - Rostock LichtenhagenFast genau vor 25 Jahren kam es in Rostock-Lichtenhagen zu mehrere Tage andauernden Ausschreitung gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und ein Wohnheim für vietnamesisches Gastarbeiter.
Hunderte Rechtsextreme randalierten u.a. mit Molotow-Cocktails das sogenannte Sonnenblumenhaus während fast 3000 Zuschauer die brennende Unterkunft bejubelten und damit nebenbei die Löscharbeiten der Feuerwehr behinderten.
Das ZDF zeigt zum Jahrestag die bedrückend gut erzählte Verfilmung der schrecklichen Ereignisse von 1992, die thematisch leider immer noch aktuell sind:

Wir sind jung. Wir sind stark. Hier der Link zum eine Woche in der Mediathek verfügbaren Film.
Wir sind Jung. Wir sind Stark.

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Watchbox. Eine neue Streamingplattform, auf dem ihr jede Menge Filme und Serien kostenlos gucken könnt, da es sich durch Werbung und nicht durch Abos finanziert. Ursprünglich war das mal clipfish, weil das aber niemand so richtig geil fand, hat RTL das Ding nochmal komplett umgestaltet und nun als Watchbox relauncht.
Zum Start sollen über 1000 Filme und mehr als 3000 Serien-Episoden drauf sein und der Fokus wird anscheinend auf Indie-Produktionen liegen, was ich persönlich ja sehr gut finde. Und joa, im Angebot ist immer noch viel Müll dabei und alles ist wohl mindestens 4 Jahre alt, aber einige Sachen können sich durchaus sehen lassen. Ganz einfach. Und ganz ohne Anmeldungsgedöns. Mit einem Klick.

Hier mal die Links zu den Filmen und Serien, die ich euch so empfehlen würde. Wie gesagt alles nicht so wirklich neu und einiges kennt ihr sicher schon, einiges vielleicht aber eben auch nicht: ...weiterlesen "Watchbox | Serien und Filme kostenlos und ohne Anmeldung streamen"


Einer der besten Filme aus dem vorletzten Jahr (nicht nur für mich, auch in vielen Rankings), der es tatsächlich schafft, zum immer wieder aktuellen Thema künstliche Intelligenz nochmal etwas Neues zu erzählen. Gibt ja drölf Millionen Filme über menschliche Roboter. Ex Machina ist aber echt einer von denen, die es sich noch zu gucken lohnt. Trust me. I'm human.
Ein Sci-Fi-Psycho-Thriller des Indie-Produktionsstudios A24 (Green Room, The Lobster, Swiss Army Man), der sowohl durch das kubrick'eske Setting und die schauspielerischen Skills von Oscar Isaac als auch durch Story überzeugen kann. Deshalb vormerken: heute (aka Dienstag), 23 Uhr, läuft er im ZDF. Und danach hoffentlich auch in der Mediathek. Link folgt, wenn er folgt. Tja. Leider nicht in der Mediathek. :'o(


Lief vor 2 Jahren auf der Berlinale und ist jetzt für ein paar Tage in der Arte-Mediathek: Kreuzweg von Dietrich Brüggemann (Renn, wenn du kannst / 3 Zimmer Küche Bad).
Ein in 14 festen Einstellungen und nach den 14 Stationen des Kreuzwegs Jesu gezeichneter Film über ein 14-jähriges Mädchen, das an der streng religiösen Erziehung ihrer Eltern zerbricht und als Soldatin Gottes ihr Leben aufopfert. Ein Portrait über die Kirche, bei dem wir mit der Hauptdarstellerin durch die Hölle gehen.

Bruce Robertson – grandios gespielt von James McAvoy – verkörpert eine „Drecksau“, die ihrem Namen alle Ehren macht. Der korrupte Bulle steht kurz vor der Beförderung und um Detective Inspector zu werden, ist ihm jedes Mittel recht. 
Durch Intrigen hetzt der kokainsüchtige Cop seine Kollegen gegeneinander auf, stürzt sich mit deren Frauen in sexuelle Eskapaden und verliert ganz nebenbei total die Kontrolle über sein Leben. Als der Wahnsinn überhand gewinnt, wird aus dem exzessiven Trip eine dramatische Höllenfahrt. 

Ein korrupter Cop verliert die Kontrolle 

Drecksau ist eine schwarze Komödie über ein versautes Arschloch, das uns seine menschlichen Abgründe nur so entgegenkotzt. Der Film ist vulgär, brutal und hält am Ende eine überraschende Wendung bereit. Drecksau basiert auf dem gleichnamigen Roman von Irvine Welsh, aus dessen Feder auch Trainspotting stammt. Hier geht's zum Stream in der Tele5-Mediathek.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Mediasteak.

Es ist ja nicht nur Sommer-, sondern auch Urlaubssaison - und Sehenswürdigkeiten sind da ja immer besonders in. Auf ServusTV gibt's auch gerade eine zu sehen: Sightseers
Eine britische Horror-Romance-Comedy, in der Bonnie Tina & Clyde Chris (gesprochen von Bjarne Mädel und Anke Engelke) auf Campingtour ihre Lust wieder entdecken. Und zwar am Morden. Mit sehr viel Blut, schwarzem Humor und irgendwas mit Liebe. Hier geht's zum ganzen Film in der Mediathek (nur von 22 Uhr bis 6 Uhr, weil ab 16J).

Filmposter by filmaffinity
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„Mandy du bitch“ – ein Schriftzug, der die Kleinstadtromantik eigentlich schon ziemlich gut zusammenfasst. Aber es gibt mehr zu sehen als nur Graffiti auf grauem Spritzbeton: Deutschlandfahnen, Spaghetti-Eis und getrimmte Augenbrauen. Körper-Tuning gehört hier nämlich genauso zum guten Ton wie die Kippe zum Bier. Willkommen in Zehdenick! 
Für sein Buch Deutschboden begab sich Moritz von Uslar ins beschauliche Brandenburg, um in seiner teilnehmenden Beobachtung den „Superproll“ zu finden. Der gleichnamige Dokumentarfilm von André Schäfer begleitet von Uslar in den „Wilden Osten“ und entstanden ist ein liebevoller Film über Heimat, Hartz IV und Hackepeterbrötchen.


Autorin: Laura
Bilder: rbb/WDR/André Schäfer/FLORIANFILM
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Tele 5 ist ja immer noch sowas wie der Geheimtipp unter den TV-Sendern, auf dem man immer mal wieder etwas finden kann. Richtig schlechte Filme zum Beispiel. Ihr wisst schon, die die so schlecht sind, das sie wieder gut sind. Super (R: James Gunn (Guradians of the Galaxy)) passt da eigentlich nicht so richtig rein, uneigentlich aber dann doch perfekt. 
Die Superheldenparodie von 2010 kommt mit einem Star-Aufgebot daher und ist anscheinend sowas wie die trashigcoole FSK18-Version von Kick-Ass. Ich hab ihn noch nicht gesehen, aber jetzt, wo er in der Mediathek ist, könnte man das eigentlich mal machen. Hier der Link zum Super-Film (ich weiß allerdings nicht, wie lange der funktioniert, also beeilt euch sicherheitshalber).


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Ein gar nicht mal so schlechter Film über die jugendliche Neonaziszene aus Ostdeutschland (speziell in den 90er Jahren), der gerade in der ZDF Mediathek abrufbar ist. Und zwar HIER. Falls ihr den sehen wollt, müsst ihr euch aber beeilen. Deadline ist Montag (11.05.). Ansonsten findet man ihn aber sicher auch an anderen Orten des Internetz (und damit meine ich selbstverständlich nur amazon). Oder auf YouTube, wo ihn ein sowohl die Onkelz als auch Bon Jovi hörender Typ hochgeladen hat, der nur Videos gegen die Linke auf seinem Kanal hat (weswegen ich den Link hier auch nicht haben möchte). Womit wir wieder beim Thema wären...

Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runtergeht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. (zdf)






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Eine kleine deutsche Filmperle über die an zu vielen Möglichkeiten leidende Generation Maybe. Mit Tom Schilling in der Hauptrolle des klassischen Studienabbrechers, der im hippen Berlin verzweifelt versucht, einen Kaffee zu kriegen. Und über das Leben nachdenkt (und denkt, und denkt, und denkt...)
Und wie immer nur noch 7 Tage als Stream in der arte-Mediathek verfügbar. Wartet also nicht zu lange, sonst müsst ihr wieder auf kinox.to (oder Geld ausgeben, was sich in dem Fall eigentlich sogar lohnen würde).
via rumzappen im Fernsehen