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Okay, zugegeben. So richtig viel kommt nicht dabei rum - dafür pendelt es aber schön zwischen lustig und ernst hin und her. Und einige gute Lyrics sind auch am Start. Zudem steht die PARTEI ja ohnehin dafür, Inhalte zu überwinden. Schließlich ist sie ja sehr gut.

Im Raplyrics kommentieren bleibt aber dennoch Gysi der Babo:


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Kunst kommt von Kunst.

Damals - vor 24 Jahren. Eine Rapgruppe berichtet über den politischen Zustand und die Probleme in ihrem eigenen Land. Und dasselbe könnten sie auch noch heute tun. Mit dem gleichen Text. Denn geändert hat sich mit der Zeit gar nicht mal so viel... leider. Mittlerweile fühle auch ich mich ab und zu nicht zugehörig hier - wer hat nach Pegida schließlich schon Bock, sich als deutsches "Volk" bezeichnen zu lassen? Mir fällt das jedenfalls manchmal sehr schwer. 


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Gregor Gysi hat in einem ausgiebigen Interview (von RapIst) zwei Texte von meiner Lieblings-Weltuntergäng, K.I.Z., unter die politische Lupe genommen. Und zwar die beiden Songs, an die ihr jetzt auch denkt: Hurra, die Welt geht unter & Boom Boom Boom. In dem Zusammenhang hat der Babo unter den Politikern u.a. über dumme Fragen von der NPD, das Unverständnis von Reichen,  die angeblichen 5-Sterne-Flüchtlingsheime und seinen ersten (und letzten Joint) gesprochen. Und das ist nicht nur politisch ziemlich interessant, sondern auch so verdammt unterhaltsam. 
Ich finde ja übrigens immer noch, dass der Mann nach seiner Polit-Karriere, die dieses Jahr endet, unbedingt eine eigene Fernsehshow braucht. Vielleicht als Nachfolger von Jauch, Domian oder gar Raab? Naja. Vielleicht auch nicht. Aber dann bitte wenigstens als gelegentlicher Gast in Talk-Shows (wie wär's mit Schulz & Böhmermann, hm?).

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Kunst sollte man ja eigentlich nicht bewerten und einfach für sich sprechen lassen. Das gilt natürlich auch für Musik. Besonders, weil da ja tatsächlich (irgendwie) gesprochen wird. Warum also nicht einfach mal ein ganzes Gespräch auf Songlyrics aufbauen? Radio Aalto hat diese gar nicht mal so doofe Idee (mit diesem kreativen Werbespot) aufgegriffen und ein paar Radiomoderatoren miteinander Dialoge führen lassen. Auf englisch musikalisch. Und das Ergebnis kann sich durchaus hören (und sehen) lassen. Video filled (in) the Radiostar.

"The hosts of a popular Radio Aalto morning show cruise around the Helsinki metropolitan area on their way to work and literally let the music do the talking."

(Direktlink zum Vid)
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