Apropos Games als Mutter aller Probleme hinstellen (eigentlich Gamification, aber den Unterschied kennt Horst Seehofer nicht): Dasselbe Land, das auf der Gamescom mit der Bundeswehr wirbt, fürchtet, dass man durch Killerspiele unter bestimmten Bedingungen zu einer echten Waffe greifen könnte. Genau mein Humor.

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Im Amiland finden sie Games gefährlicher als echte Waffen und in Deutschland möchten sie Gamern echte Waffen in die Hände drücken, um die Bundeswehr "cooler" für die Kids zu machen. Alle bekloppt.

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Ehrlich gesagt, überrascht mich ja mittlerweile nix mehr. Aber ein rechter Bundeswehrsoldat, der sich als Flüchtling "getarnt" haben soll, um einen islamistischen Terrorakt vorzutäuschen, ist selbst für die immer absurder werdende Realität verdammt hart. Ist aber auch echt gemein von diesen Flüchtlingen, dass sie nicht mehr Terroranschläge ausüben. So kann man die ja gar nicht richtig hassen. Tja. Dann übernehmen die Nazis eben den Job. Die lassen sich ja ohnehin viel besser hassen. Und währenddessen schimpft wahrscheinlich gerade ein IS-Terrorist über Nazis: "Sie klauen unsere Jobs !!!!1"

Ich finde es ja ziemlich paradox, dass bei jedem zockenden Amokläufer wieder eine elendige Killerspiel-Debatte aufgemacht wird - die Bundeswehr aber gleichzeitig gezielt versucht, Gamern eine echte Waffe in die Hand zu drücken. Und zwar massiv.
Im Sommer hatten sie einen eigenen Stand (samt Panzer) auf der Gamescom und ließen YouTubers für sich werben, nun starten sie sogar eine eigene YouTube-Serie inklusive Plakatwelle, um zockende Kiddies zu catchen. So von wegen: Real Headshots - that's cool!
Und weil ich das alles so scheiße finde, bekommt ihr hier exklusiv die ersten 3 Folgen der Rekruten. Und zwar in einer Special-Edition der Titanic. Denn die ist wirklich zum Schießen. ( ͡° ͜ʖ ͡°)