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Arte macht selbst aus Konzertstreams ein optisches Kultur-Highlight und zu diesem bunt beleuchteten Sternenwarte-Gig bekommt ihr auch noch neonwave strahlende Clubmusik vom französischen Synthsliebhaber French 79. From the 80's to Space.

Die neue Passengers-Ausgabe bringt French 79 den Sternen näher. Tatsächlich befindet sich der Elektroproduzent zwischen den Wänden des Observatoriums der Côte d´Azur in Nizza. Schön anzusehen, großartig zu hören… eine weitere Passengers-Session, die uns direkt an das Firmament der musikalischen Sessions schickt.


...weiterlesen "ARTE Concert: French 79"

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Letztens im Internet einen radelnden DJ gesehen und nun gibt's ein Live-Set-to-Go offenbar auch in der Fußgänger-Version. Und zwar von MadTixx, der als Bauchladen-DJ livestreamend durchs Saarland steppt. Schöne Idee in festivallosen und clublosen Zeiten.
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Daft Punk haben sich leider aufgelöst, aber Justice, das andere französische Electro-Duo, das jeder kennt, exisitiert noch. Oder zumindest die eine Hälfte davon: Gaspard Augé. Und die ersten beiden Songs aus seinem Soloalbum haben nur halbe Musikvideos, klingen aber dafür schon mal auf ganzer Linie nach good oldschool Élèctro.
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K.I.Z. haben mehr als nur 1 Fan und morgen ein neues Album, 01099 bringen den nächsten Sommerhit über den Erzfeind der Capri-Sonne und Deichkind checken mal ab, was in der Realität so abgeht.
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...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: K.I.Z., 01099 & Deichkind"

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Ich verschwende meine Zeit ja gerade sehr gerne damit, Edwin Rosen zu hören, den Synth-Melancholiker, der New Wave auf deutsch wieder hörbar macht. Neben Verifiziert, Goldy.mp3 und Schmyt meine liebste musikalische Neuendteckung der letzten Monate und klingt, als wäre er aus den 80ern zu uns gereist. Stimmungsmäßig passt dieser kalte Punk-Pop auf jeden Fall immer noch zum bisher meteorologisch aber auch irgendwie gesellschaftlich kalten Sommer.

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Irgendwann zwischen Pandemie, Klimawandel und anderen Dystopie-Nachrichten habe ich einen Song darüber geschrieben, wie absurd es ist, in einer "Apokalypse" samt Luxus-Lifestyle einfach so weiterzumachen wie bisher, weil einem scheinbar gar nichts anderes übrig bleibt.
Ein Mix aus trotzender Weltuntergangsromantik, verloren gegangenem Glauben an die Menschheit und ein wenig Hoffnung, weil es eben trotzdem irgendwie immer weiter geht (die Frage ist nur, wie). Mit Musik geht es zum Beispiel hier weiter, wenn ihr mehr Songs hören wollt, die ich in den letzten langen Lockdown-Monaten so gebastelt habe: Link zu meinem Pandemix-Tape.

Wir sitzen zusamm' am Timmendorfer Strand
Und blicken romantisch in den Weltuntergang
Nach dem großn Kampf gegen den Mutant
Steckt die Welt in Brand, doch keine Angst
Wir löschen den Durst mit Sekt in der Hand
Zwischen Feuer und Flammen, da baden wir im Sand
Wir fickten die Erde und uns um den Verstand
Well done Wohlstand, die Firma dankt
Im glitzernden Glanz wird auf Trümmern getanzt
Noch ein Selfie und dann stirbt auch Instagram
Twentytwentyone, bitte rette sich wer kann
Die Titanic sank und wir doomscrollen bergab
But who gives a Fuck, gib mir lieber noch mehr Schnaps
Noch ein Glas für jeden und dann ham' wirs auch geschafft

Die Erde, sie bebt - sie spielt unser Lied
Wir freun uns lieber zu früh, als viel zu spät

Staffel-Finale Menschheit - this is die Endzeit
Du wolltest immer nur im Moment sein
Doch alles stürzt in dem Moment ein

Ja Sex ist geil, aber did you ever fucked the System
Man müsst mal was verändern, aber was man nich alles müsste
Ich wünschte, ich küsste dich in dem Moment
Wenn diese ganze Scheiße niederbrennt
Wir grillen tote Tauben während alles Feuer fängt
Auf der Motorhaube von deinem neuen Benz
Lockdown für alles, was glitzert und glänzt
Ich geb mein letztes Hemd für ein bisschen Senf
Der Himmel feuerrot, ein Meteor am Firmament
Das wars dann also mit "es war einmal der Mensch"
Shit's gettin real, es wird um Klopapier gekämpft
Aliens sehen uns an und schäm' sich nur noch fremd
Alles ist egal, ich hol' uns noch ein Getränk
Bevor wir wegsterben und das Ende noch verpenn
Wir machen noch Witze in der Apokalypse
Dystopie im Disneyland und wir die Weltuntergäng
Das Meer steigt, wir hörn den letzten Song der Band
Wir sind abgestürzt, aber dafür konsequent
Ein lauter Knall - Badaboom und Badabäng
Es ist Apokalypse – und wir die Weltuntergäng

Alles explodiert und brennt, doch uns beeindruckt nichts
Denn die Party ist erst vorbei, wenn die Party vorbei ist

Staffel-Finale Menschheit - this is die Endzeit
Du wolltest immer nur im Moment sein
Doch alles stürzt in dem Moment ein

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Schmytti performt live besser als jeder durchproduzierte Rapper auf Autotune. Tommy Cash macht jedes Musikvideo zu einem Kunstwerk. Moop Mama schwimmt für die Kultur durch die dritte Welle, würde aber lieber wieder stagediven. Muffelwild drehen einen Kiffer-Song aus CSU-Perspektive auf. Jan Delay hat kein Spaß mit Nazis, aber mit Denyo. Und Fatoni & Edgar finden das Leben ganz schön dumm.   
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...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: Schmyt, Tommy Cash, Moop Mama, Muffelwild, Jan Delay, Fatoni & Edgar Wasser"

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Gut, dass ich nicht in Neuseeland, sondern in Dauerlockdownland wohne und aus Langeweile nun so viel Mucke in meinem kleinen Kämmerchen machen konnte, dass mein Pandemie-Album stetig wächst (not sure if Zynismus or not).
Diesmal kommt ein kleiner Newmetal-Pop-Mix dazu, in dem ich P.O.D. und Owl City so verkuppelt habe, dass sie zusammen nach einem Song klingen, den ich jetzt ganz gerne live und mitgesungen von tausenden Partypeoples hören würde. Vielleicht vermisse ich Menschenmassen aber auch einfach so sehr, dass ich inzwischen gerne Chöre höre, um wenigstens meinen Ohren mal das Gefühl von zusammenkommenden Leuten zu geben. Oder ich will einfach nur dringend mal wieder auf ein Festival. Naja. Irgendwann geht das sicher auch wieder. Ganz bald und so. Bestimmt.