Further Progress
Dan Perjovschi ist Künstler, malt minimalistische Tags, Cartoons und Karikaturen an die Wände von Museen und trifft gerne den Punkt. Meistens mit einer guten Portion Zynismus und Sozialkritik.
Was er von diesem Ding namens "Internet" hält, verrät er euch im Bild oben, das aus einer Graffiti-Gallery in Basel stammt. WorldWarWeb.

Ed Banger Records pumpt den Flötensound in einem wunderschön weirden und trottelig-trashigem Musikvideo von Vladimir Cauchemar. Ein fast schon hypnotisierend wirkendes Gesamtkunstwerk, das wie ein hörbares Meme ist und durchaus das Potenzial hat, der neue Soundtrack des Internetz zu werden. Oder zumindest der von meinem Wochenende.

Twitter hat verdoppelt und hebt das Zeichen-Limit von 140 auf eine 280, was offenbar nur so bedingt gut in der Twitteria ankommt. Und ich weiß auch noch nicht so ganz, ob ich's ziemlich cool oder derbe scheiße finden soll, tendiere aber doch eher zu TeamArte.
Neben allgemeiner Aufregung und der grandiosen Tweet-Kunst vom deutsch-französischen Sender gab's aber auch ein paar Stimmen, die über die vom Twitter-Gott gegebenen Zeichen nicht erzürnt waren. Zum Beispiel die Polizei, die jetzt endlich ordnungsgemäßes Beamtendeutsch niederschreiben kann. Welch erfreuliche Nachricht.


Ein paar gar nicht mal so uninteressante Vorträge vom Zündfunk Netzkongress. Mit dabei Shahak Shapira, der edgy über Virals talkt; eine Lobeshymne über das so oft verteufelte Smartphone von Dirk von Gehlen und Mads Pankow (aka ein alter Uni-Kollege von mir) über künstliche Kreativität, die nicht unbedingt immer künstlich und kreativ ist.
Falls ihr mehr davon wollt - eine ganze Playlist mit mehr als 50 Videos gibt's auf dem YT-Kanal vom BR. ...weiterlesen "Zündfunk Netzkongress 2017: Edgy-Talk, Lob des Smartphones & Künstliche Kreativität"


Das Internet gibt's inzwischen auch offline zu sehen. Und zwar dank Streetartist Lushsux, dessen Bilder wir hier ja schon öfter hatten (siehe Illegal-Border-Wall-Rick). Endlich kann man seine Sucht nach Memes also auch ohne WLAN-Verbindung befriedigen. Zumindest, wenn ihr da landet, wo Lushsux schon war.


...weiterlesen "Street@rt-Memes by Lushsux | Das Internet an die Wand gemalt"

Ich weiß gar nicht genau, ob ihn überhaupt jeder von euch kennt oder was es eigentlich damit auf sich hat. All I know is: jemand hat eine fotorealistische Dickbutt-Skulptur gebaut. Und sie sieht wahnsinnig hässlich aus, aber auch irgendwie niedlich. Ein bisschen wie ein Nacktmull (lmgtfy).
Kunst im Jahre 2017 Die Dickbutt-Skulptur
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Wegen zu vieler Memes verlassen werden und dann ein Musikvideo darüber mit Memes machen. This is how the Internet sounds, Deborah.

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Eine Survival-Training aus 3 Schritten. Für den Fall der Fälle, das ihr draußen einen Moment ohne Internet überleben müsst. Und nicht vergessen: zur Not einfach mit dem Google-T-Rex spielen bis die Verbindung wieder steht.

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Auf einem Smartphone surfen kann ja jeder. Ein waschechter Hipster geht nur mit Wählscheibentelefon ins Internet. Des Retrolooks wegen. Zudem hat es aber auch noch einen technisch sehr versierten Inkognito-Modus.

"A group of students from the Copenhagen Institute of Interaction Design have used a vintage telephone to create a screen-free experience of the internet. 

Designed to make the "intangible processes of the internet tangible", the Internet Phone lets users "call" websites using a traditional rotary handset – which requires each digit to be selected with the turn of a wheel."

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3 fuckin' Milliarden. Fast die Hälfte aller Menschen auf der Welt hat also bereits einmal auf das Video zu Despacito geklickt. Und wenn man bedenkt, dass ungefähr 50% der Menschheit überhaupt einen Internetanschluss haben, müsstet ihr das laut Statistik auch mindestens einmal getan haben.
Ich habe es ja geschafft, den angeblichen Sommerhit 2017 noch nicht einmal in meinem Leben hören zu müssen. Bis jetzt. Und nach nicht mal 30 Sekunden bin ich dann allerdings vor lauter Belanglosigkeit abgeschweift, habe es unbewusst weggeklickt und bin in einem meiner anderen Tabs versunken. Tja. Passt dann aber auch gut in die Liste der 20 meistgeklickten Videos, von denen 18 Musikclips sind, die allesamt nichts für meine Ohren sind.

Das Originalvideo verlinke ich euch an dieser Stelle nicht, hat ja schon genug Klicks - dafür bekommt ihr die spanische Parodie, die in den ersten 40 Sekunden alles sagt, was gesagt werden muss: