Marc-Uwe Kling hat noch mehr beuteltierische Abenteuer mit seinem herrlich ehrlichen Känguru-WG-Mitbewohner zu erzählen und bringt einen neues Buch heraus. Einen ersten Ausschnitt der am 12. Oktober erscheinenden Chroniken Apokryphen gibt's auf YouTube. Eingesprochen von - selbstredend - Kling himself.

Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Triologie bleibt Triologie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet.

»Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen … und aus besagtem Geheimfach.

via Beuteltierrebellen


Der Dialog aus Marc-Uwe Klings Känguru-Chroniken, den wir ja auch bald im Kino genießen dürfen, mag inzwischen schon etwas älter sein. Und wahrscheinlich hatte ich ihn hier auch schon mal. Er passt aber gerade wieder wie die Faust aufs Auge eines Nazis.

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Und am Ende ärgert sich vielleicht auch noch die Erde grün und blau. Dann wär' doch alles wieder cool. Bis dahin gibt es aber selbst in diesem Sommer aber immer noch eine gewisse Partei, die nicht daran glaubt, dass der Mensch was mit der Klimaerwärmung zu tun hat und daher meint, dass wir mit dem ganzen Scheiß, den wir jeden Tag fabrizieren ruhig so weitermachen können. Für genau jene Menschen poste ich gerne nochmal dieses wundervolle Zitat vom Erfinder des(!) Kängurus (das euch übrigens auch ganz schön doof findet).

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Das anti-kapitalistische und anti-faschistische Känguru von Marc-Uwe Kling wird verfilmt und bekommt eine Kino-Adaption. Na wenn das mal kein Grund ist, um Freudensprünge zu machen. Wie so 'n Känguru.

Dani Levy verfilmt „Die Känguru-Chroniken“ des Kreuzberger Kabarettisten Marc-Uwe Kling und wird mit 800.000 Euro gefördert. Die Stories um ein vorlautes, linksradikales Beuteltier haben längst eine bundesweite Fangemeinde. In der Kinokomödie trumpfen das Känguru und seine Mieter-Mitstreiter aus der Kreuzberger Villa Kunterbunt gegen einen rechtspopulistischen Immobilienhai auf. (Quelle)

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Natürlich bin ich angepisst von den Krawall-Touris in Hamburg. Auch angepisst bin ich aber von Gleichsetzungen von linker und rechter Gewalt. Wobei ich diese vermummten Spacken ja sowieso nicht als Linke zähle - und die Linke sie auch nicht. Nichtsdestotrotz sehe ich nämlich immer noch lieber Autos brennen als Flüchtlingsheime. Kurzum: Linksextreme Gewalt richtet sich gegen Gegenstände und möchte ein System kaputt machen. Rechtsextreme Gewalt möchte Menschen kaputt machen.

»Ein extrem wichtiges Thema. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ob Links-oder Rechtsextremismus – da sehe ich keinen Unterschied.«
»Doch, doch«, ruft das Känguru laut dazwischen. »Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine.«


Marc-Uwe Kling, die Stimme hinter dem politisch einigermaßen korrekten Känguru und ein heimlicher Star im deutschen reddit mit den richtigen Worten an Präsident Covfefe. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob Trump denn überhaupt in der Lage ist, Ironie zu verstehen...

via KlimawandelndeRebellen


Marc-Uwe Kling, sein Känguru und Jean-Jaques Rousseau haben uns vor Trump schon vor Ewigkeiten gewarnt. So insgeheim jedenfalls.

Vielleicht war das mit den Ländereinteilungen damals ja aber auch echt eine dumme Idee und es wäre besser gewesen, unsere Nationalität einfach bei "Planet Erde" zu belassen und fertig. Wäre ja eigentlich auch viel intergalaktischer.