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Das Internet von damals, in dem weder Social Media noch Cookie-Hinweise existierten, gibt es nun auch im zeitreisenden Simulator. In Hypnospace Outlaw kehrt ihr in den wilden Westen des WorldWideWebs zurück. Ihr müsst Viren und Adware bekämpfen, jagt File-Sharing-Diebe und könnt euch total verpixelte Katzen-Wallpapers runterladen. Internet like it's 1999.

Hypnospace Outlaw is a '90s internet simulator in which you scour Hypnospace's wide variety of weird and wonderful websites to hunt down wrongdoers, while also keeping an eye on your inbox, avoiding viruses and adware, and downloading a plethora of apps that may or may not be useful.

As part of your job as a Hypnospace Enforcer, you'll be watching out for copyright infringement, internet bullying and more, with reports and rewards coming direct from the Hypnospace Patrol Department to your inbox. In your spare time, you can customize your HypnOS desktop however you see fit, with a variety of downloads, wallpapers, screen savers and helper bots to keep you company.



Das WorldWideWeb kommt nun auch in das Alter der Midlife-Crisis und feiert dieses Jahr dank Erfinder Tim Berner-Lee seinen 30. Geburtstag. Er vernetzte damals Computer, um Informationen besser zugänglich zu machen, hat das erste Mal HTML benutzt und neben einem programmierten Webserver auch noch Browser-History geschrieben. 3 Grundsteine für das Internet von heute, was wir alle so sehr lieben (und manchmal hassen).

Happy birthday 30 Jahre WorldWideWeb. Danke @timberners_lee für eine der besten Erfindungen der Menschheit. Es liegt an uns, ob wir diese Erfindung zum Wohle aller gestalten.

Daher bleibt unser Motto: Fight for your digital rights - heute, morgen, immer und überall! (netzpolitik)

In einem offenen Brief steht Berner-Lee dem heutigen Internet zwar auch kritisch gegenüber - glaubt aber, dass wir selbst entscheiden, ob wir aus dieser Technik einen Fluch oder eben einen Segen lassen werden. Und ich würde das ziemlich genauso unterschreiben. The Internet is awesome. Let's don't fuck it up.

"Die Leute ärgern sich über Werbeanzeigen oder darüber, dass sie nicht wissen, was wahr ist. Sie können nicht richtig zusammenarbeiten oder sie sind in den Silos verschiedener sozialer Netzwerke gefangen und können nicht miteinander reden. Viele Menschen, die Presse und Beobachter sind der Meinung, das müsste doch eigentlich besser gehen.

Unternehmen müssen mehr tun, um sicherzustellen, dass ihr Gewinnstreben nicht auf Kosten von Menschenrechten, Demokratie, wissenschaftlichen Fakten und öffentlicher Sicherheit geht.

Der Kampf für das Web ist eines der wichtigsten Anliegen unserer Zeit. Angesichts der Artikel über den Missbrauch des Webs ist es verständlich, dass viele Leute sich sorgen und unsicher sind, ob das Web wirklich einen positiven Einfluss hat. Aber es wäre defätistisch und einfallslos anzunehmen, dass das Web in seiner heutigen Form in den nächsten 30 Jahren nicht zum Besseren verändert werden kann."

- Tim Berner-Lee (tagesschau)

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Don Hertzfeldt's oscar-nominierter Internet-Cartoon "Rejected" wird erwachsen und hat zum 18. Geburtstag eine HighQuality-Restauration als Blu-Ray-Edition bekommen. Still funny shit.

Falls jemand Musik für eine Warteschleife am Telefon sucht oder ihr einfach Lust habt, die nächsten 4 Stunden einen russischen Internetklassiker im Loop zu hören, seid ihr hier genau richtig. Und wenn ihr ihn rechtzeitig wieder ausschaltet, macht er sogar gute Laune. Die kann man ja an so 'nem Montag eigentlich immer irgendwo gebrauchen.

Dieses Video wurde vor 21 Jahren gefilmt, vor 7 Jahren hochgeladen und seit ziemlich genau heute gehört es zu denen, die ich mag. Und vermutlich bastelt mindestens einer in diesem Internet gerade ein Meme daraus. Russian McLovin.

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Falls ihr aus irgendeinem Grund mal wieder per Video bewundern wolltet, was denn passiert, wenn Almans Sonderangebote entdecken. Bitte schön: Opa Horst aus Brandenburg beim Kauf aller vorhandenen Klopapierrollen (ja, alle).

"Wolln'se damit 'n Laden uffmachen?" - "Ach watt, Scheißn will ick damit!"

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Ein grüner Trockner, ein roter Herd und ein blauer Boiler. Die drei Teilnehmer des dramaturgisch vielleicht spannendsten Rennens, das in diesem Universum Internet existiert. Inklusive einer kleinen Lektion über Karma. ¯\_(ツ)_/¯

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Das Internet. Voll super duper - und voll von Idioten. Und damit hat Robin von YouTube die beste und vielleicht auch schlechteste Erfindung unserer Zeit dann eigentlich auch schon ganz gut zusammengefasst. Als Acappella-Song. Mal zwei.
Und gerade bin ich eigentlich ganz froh, dass ich nachher im Zug sitze und kein WLAN habe (oder immer wieder abbrechendes, was noch viel schlimmer ist). Genug Internet für heute.

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Wir schreiben das Jahr 2013. Damals wurde eine der legendärsten und epischsten Rap-Battle-Runden aller Zeiten geboren. Das lyrische Punchline-Gewitter der RedRebellRecords-Gang, das nicht nur die Ohren der Gegners ausm Nachbardorf zum Bluten gebracht hat (inklusive einem Auftritt von Kollegah ab Minute 2). Eine Deutschrap-Perle, die Gänsehaut verursacht - was dann wahrscheinlich ein Ausschlag ist.

Ich weiß gar nicht genau, ob ihn überhaupt jeder von euch kennt oder was es eigentlich damit auf sich hat. All I know is: jemand hat eine fotorealistische Dickbutt-Skulptur gebaut. Und sie sieht wahnsinnig hässlich aus, aber auch irgendwie niedlich. Ein bisschen wie ein Nacktmull (lmgtfy).
Kunst im Jahre 2017 Die Dickbutt-Skulptur
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Hachja, das Internet. Ein Ort voller Kreativität, in dem jeder sich ausleben und seinen Teil dazu beitragen kann. Und genau darin liegt wohl auch das Problem. Jeder kann mitmachen. Jeder. Auch RTL-Zuschauer. Und sogar DSDS-Doofchen. 
Insofern kann ich zu diesem Clip Unfall eigentlich nur noch sagen: Internet is' grad nicht so geil, ey. Lass mal lieber ganz schnell offline gehen. 

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