Das splash-Festival feiert am Wochenende Jubiläum und hat es nicht nur geschafft, ein Viertel Jahrhundert alt zu werden, sondern auch den Osten zum industrie-romantischen Austragungsort für das größte HipHop-Festivals Europa zu machen. Grund genug, der Pilgerstätte für alle Rap-Fans mal eine angemessene splash!-Doku zu spendieren, die sowohl mit einem nostalgischen als auch mit einem modernen Rap-Auge auf die HipHop-Festival-Kultur blickt (nklusive Off-Stimme der legendären Deutschrap-Queen Visa Vie). Und Grund genug für mich, nochmal ein paar meiner liebsten splash!-Sets hier hinzuballern. Happy Birthday, splashi.
Schlagwort: Deutschrap
I believe in Gerda
Gerda versteht ihr Handwerk. In einem Schloss in Brandenburg sitzt sie an einem Tisch und schwebt. Die Luft ist schwer und dumpf, wie die Beats von The Alchemist und Conductor Williams. Auf dem Tisch stehen mehrere Synthesizer, eine alte MPC und zwei Platt enspieler. Ihre Posaune liegt auch herum. Es wurde viel geraucht in diesem Schloss. Das Zimmer selbst hat etwas Magisches. Hier entstehen die Beats von Gerda, die allesamt so klingen, als wären sie aus einem Guss und als könnten sie ganze Playlisten füllen . Beats, die durch ihre hypnotische Kraft eine Stimmung entstehen lassen, in die man sich eingraben und versenken möchte. Beats mit einem ganz speziellen Sound. Dem Sound von Gerda. (HHV)
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Tua in Farbe
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Paula Hartmann – Nie verliebt

Eigentlich ist sie Schauspielerin und lief zuletzt sogar auf Netflix über eure Screens, falls ihr die deutsche HipHop-Serie Almost Fly gesehen habt. Inzwischen macht Paula Hartmann aber auch selber Musik und ist, seitdem Haftbefehl persönlich sie weitermpfohlen hat auch eine ziemlich große Nummer im Rap-Game geworden. Zurecht.
Denn ihre Texte klingen echter als die der meisten Rapper und pendeln melancholisch frisch angestrichen zwischen dreckiger Straßenromantik und upgefucktem High-Society-Life hin- und her. Selbst das märchenhafte Artwork ihrer ersten Platte "Nie verliebt" versprüht samt charmanten Retro-Kinder-Kassetten-Stil altbekannte Oldschool-Vibes. Für mich neben den großen Alben von Nina Chuba und Peter Fox die aktuell beste HipHop-Platte.
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Deutschrap goes 80’s 🌈📀⚡
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Deutschrap gibt es erst seit den 90ern so richtig und hatte deshalb damals leider nicht das Vergnügen, auf Beats aus einem Jahrzehnt vor seiner Zeit zu landen. Und weil der 80's Flashback Sampler (mit u.a. Dendemann & Jan Delay, aber auch Harris & H.P. Baxxter) leider nur noch zu Teilen im Netz zu finden ist, habe ich selber auch mal ein paar frische Hip-Hop-Acapellas mit Instrumental-Classics aus den 80ern aufgemischt. Oder wie man damals wahrscheinlich gesagt hätte: Sprechgesang mit fetzigen Rhythmen, knalligen Beats und abgespaceter Elektronikmusik.
Ich bin 1000Sascha
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Seit Ewigkeiten schreibsel ich hier über alles, jenes, dies, das und verschiedene Dinge. Im August werden es sogar schon 10 fuckin ganze Jahre, durch die ich mich gerade sehr alt fühle. Geschrieben habe ich immer unter dem Namen Tausendsascha, den ich seit jeher ein wenig für mich verpachtet habe. Funfact nebenbei: ich heiße tatsächlich nur Sascha, weil meine Mama damals oft die Schwarzwaldklinik und das Traumschiff geguckt hat und Sascha Hehn ziemlich heiß fand (ursprünglich wurde Sascha Hehn übrigens berühmt durch seine bestimmt sehr tiefgründigen Rollen in deutschen Erotikfilmen wie bspw. "Hausfrauen-" oder "Schulmädchen-Report").
Wie dem auch sei, eigentlich stand Tausendsascha immer dafür, dass ich mich nie festlegen wollte, was ich so mache und deswegen einfach viele verschiedene Sachen mache, die ich dann nur ein bisschen mache. Damit es nicht langweilig wird und so. Und ja, okay, tausend verschiedene Dinge sind es vielleicht nicht geworden, aber es ist zumindest nicht nur "das bisschen" 10 Jahre bloggen.
Ich habe nämlich noch ein anderes Ventil, indem ich den Mist aus meinem Gehirn manchmal sogar rhythmisch ins Internet kacke. Einige noch überlebende Dinos, die hier schon seit der Steinzeit mitlesen, kennen mich wahrscheinlich schon, ich stelle mich hiermit aber trotzdem nochmal vor: Ich bin 1000Sascha.
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Tim Plus – Nächster Halt
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Videobattleturniernostalgie
Einiges davon ist aber nicht so gut gealtert und ein paar Lines würde man heute tatsächlich selbst in einem Rap-Battle nicht mehr bringen, weil wir uns gesellschaftlich anscheinend doch schon ein bisschen weiterentwickelt haben (eigentlich ja auch irgendwie ein gutes Zeichen). Und wahrscheinlich muss man dabei gewesen sein, um das zu mögen, weil's viel zu viele Insider gibt, die außerhalb dieser Bubble niemand rafft. Abgesehen davon hör ich einige Runden inklusive etwas mitschwingender HipHop-Nostalgie aber bis heute noch sehr gerne. Hier mal eine kleine BestOf-Playliste mit meinen früheren Favoriten:
