Mein Highlight aus der letzten Folge vom Deutschrap-Podcast neben der E.T.-Single, dem Haftbefehl-Folks-Cover und dem deutschen Hard-Knock-Life-Sample, das später zu einem Song für ein Flüchtlingskind wurde: Matthias Hanselmann.
Einer der allerersten Rapper aus Deutschland, der sich 1982 selbst zum King of Rap in Berlin ernannt hat. Einfach, weil es keinen anderen gab. Nach nur einem Song beendete er aber offenbar seine Rap-Karriere, interviewte 35 Jahre später Kool King of Rap Savas und hat ihm - warumauchimmer - nicht mal was davon erzählt. Dabei kann der Track sich für sein Alter sogar hören lassen. Nachdem er auf Insta hochgeladen wurde zumindest. Danke Falk.


Schwiegertochter gesucht statt Mutter gefikkt. Deutschrap hat einen neuen Endgegner. Ingo heißt er, kommt straight outta RTL und hat zum flowtechnischen Support auch gleich noch zwei coole Feature-Gäste mit auf seinem Track: Mama und Papa.


Ein Newcomer aus Hamburg mit freshem Style, der aus dem Umfeld von Ace Tee kommen soll. Und es würde mich nicht wundern, wenn der Song hier auch ein kleiner Hit wird. Ify Knows. Weißte bescheid.


Neue und ziemlich gute Folge vom Deutschrap-Podcast mit Falk Schacht & Jule Wasabi (und Felix Krull), den ihr diesmal nicht nur hören, sondern auch sehen könnt.
Neben dem Storch-Bushido-Tweet finde ich vor allem die Diskussion rundum die aktuelle Zensur-Maßnahmen von Google bzw. YouTube spannend, die keine Monetarisierung jeglicher anstößigen mehr Inhalte erlaubt. Der erste Schritt in Richtung Belanglosigkeit, der auf hiphop.de nun dazu führt, dass in Songtexten Wörter weggepiepst werden. Und ich dachte ja, damit hätten wir Ende der 90er schon abgeschlossen. Schon wieder so ein Comeback, das nicht hätte sein müssen.


Savas fährt die alte Schiene wie Thomas die Lokomotive. Und Sido setzt die Maske wieder auf. Der erste Song vom Kollabo-Album der zwei Berliner Rap-Legenden aus dem Royal Bunker ist ein klassischer Raptrack ohne Singsang-Hook und anderem Schnickschnack. Und ich bin gerade ein bisschen geflashbackt. Fast wie damals auf MTV.

Ein eigenes RoundUp. Hat auch lange kein Rapper mehr hier geschafft. Da ich den Coolen von der neuen Schule aber auch einfach gerne beim Scheiße labern zuhöre, bekommt ihr vom von mir ernannten King of Punchline-Quiz neben einer Playlist auch noch sein Album-Snippet mit dazu, in dem er eben genau das tut: Scheiße labern. Und zwar auf höchstem Niveau. Oder tiefstem - so richtig sicher bin ich mir bei ihm da nie. Immerhin zieht der Typ ja auch Joints durch die Nase. ¯\_(ツ)_/¯


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Ich mag ja Kunst, die zwischen Genie und Wahnsinn hin- und herpendelt und sich sowohl in die Kategorie Hochkultur als auch in die Trash-Schublade stecken lässt. Irgendwo da lässt sich vermutlich auch der Täubling einordnen, der mit seiner wunderschön hässlichen Hasenmaske aussieht wie ein abgefuckter Cro auf Crack (oder das Bunny aus Donnie Darko in gay) und textlich nach einer Mischung aus Taktlo$$ und Kafka klingt.
Und wenn euch das alles nicht reicht, hier ein Musikvideo von ihm, in dem er Erdbeeren mit seinem Pimmel zermatscht (hier die unszensierte Version bei xhamster):

Sein erstes Album erschien im April bei den Rap-Underground-Experten von Sichtexot, auf dem auch der Song dieses phänomenalen Videos von vor 6 Jahren drauf ist:


Geiler Beat, geile Künstler-Kombi, geile Message. Ali A$ und die Mädels von SXTN haben sich in bayrische Trachten geworfen und senden via HeimatTV ihren deutsch-deutschen Deutschrap ins Ausland.
Endlich mal ein politischer Song, der auch musikalisch ganz gut abgeht. Und ordentlich Realtalk zur Flüchtlingsdebatte gibt's auch: "Ohne eure Waffen wären wir gar nicht hier!"


Gut, dass wir das nun auch endlich mal geklärt haben.

via


Irgendwas mit Hurensöhnedudeldödel, Skrrrk, Ich ficke die Bitches, unverständliches Genuschel, meine Crew deine Crew blahblahblahblah, Rattattatat, Banane, Sheeesh und ganz viel übersteuertem Autotune. So in etwa. Jedenfalls laut der, wie ich finde, ganz gut getroffenen Parodie von Luksan, die wohl ca. auf die Hälfte aller Deutschrapsongs gerade passen dürfte. Und nicht vergessen: nur eine Parodie. ;o)


Mit bestem Gruß an Falk Schacht bzw. den Deutschrap-Podcast Schasabi, von dem die Tipps hier eigentlich stammen. Ein bisschen Underground mit Oldschool-Flavor von Tetsuo und Lord Folter & und ein bisschen mainstreamigeren Cloud-Rap von Ufo. Weil die Mischung es ja macht und so.


Schönes neues Talkformat bei Puls. Falk Schacht und Jule Wasabi plaudern ab jetzt jeden Sonntag ein Stündchen über die aktuellen Vibes und den neuesten Gossip im Deutschrap.

Schacht & Wasabi ist der Podcast über deutschen Rap – jede Woche unterhalten sich die beiden HipHop-Journalisten über die Themen, Trends und Tweets der Deutschrap-Blase. Sie bohren dicke Bretter, diskutieren Nichtigkeiten und geben einen Blick hinter die Kulissen des Rap-Zirkus in Deutschland.

PS: Und wer kein Rap mag, Fest & Flauschig geht seit heute auch wieder weiter.