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Eigentlich ist ein "Blackout" ja erstmal gar nicht schlimmes, weil wir wahrscheinlich alle schon mal einen Stromausfall überlebt haben, der auf deutsch nicht ganz so dramatisch und cool klingt und in der Regel ja auch maximal mal ein paar Stunden dauert. Pro Jahr hat übrigens jeder von uns durchschnittlich so 10 Minuten einen "Blackout". Und trotzdem kein Experte wirklich für möglich hält, dass das flächendeckend und dann auch noch länger als 24 Stunden passieren könnte, ist das Wort gerade immer wieder ein Klick-Garant.
Die eigentliche Faszination für den "Blackout" besteht vielleicht aber auch eher daraus, sich vorzustellen, was passieren würde, wenn alle elektrischen Geräte von heute auf morgen mindestens eine Woche nicht laufen würden oder der Strom sogar für immer weg ist. Wenn man das weiterspinnt, ist man irgendwann bei sowas wie 7 vs. Wild, aber eben für ganz Deutschland (das hatte ja auch nicht ohne Grund so viele Klicks). Oder wir leben einfach alle wieder in Höhlen, wie in den guten alten Zeiten.
Im Grunde wollen wir also vielleicht alle nur mal gerne einen richtig guten Survival-Film sehen, in dem das alles einmal komplett durchgespielt wird. Weil wir neugierig sind. Und weil wir elektrische Geräte mittlerweile in so vielen Bereichen einsetzen, dass es fast unmöglich ist, alle Auswirkungen in einen Satz zu packen.
Dafür braucht man nämlich über 200 Textseiten, die vor knapp 11 Jahren mal als Analyse für den Bundestag geschrieben wurden und laut denen sieht Deutschland nach einer Woche ohne Strom literally sehr düster aus. Wer keinen ganzen Roman lesen möchte, kann seine Neugier aber auch mit der Serie "Blackout" befriedigen, die das quasi als Drehbuch verwendet und ein paar Hacker und Moritz Bleibtreu dazu gedichtet hat.
Natürlich bricht auch auf joyn innerhalb weniger Tage fast alles zusammen und ist sehr schnell sehr apokalyptisch, aber während ich diesen Text hier so vor mich hinschreiben und beenden wollte, hatte ich tatsächlich auch gerade einen sechsstündigen Stromausfall. In den ersten 3 Stunden nur so halb, wodurch nur noch WLAN und Kühlschrank funktioniert haben (mehr brauche ich zum überleben aber eigentlich auch nicht) und als dann alles weg war, hab ich einfach geschlafen. Und ich will nicht spoilern, aber: ich habe es überlebt.

In den letzten Jahren ist die Liste meiner Lieblings-DJ-Sets nicht nur immer länger, sondern auch immer weiblicher geworden und inzwischen sind die männlichen Parts in dieser Liste aktuell sogar deutlich in der Unterzahl. Die besten 10 davon adde ich einfach mal zu dieser freshen Doku-Serie in der ARD-Mediathek, die euch 5 Episoden lang präsentiert, wie es sich anhört, wenn Frauen den Ton angeben - und zwar an Turntablen und Decks.

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...weiterlesen "ARD-Mediathek: Call me DJ | Doku-Serie über weibliche DJs"

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Good old Kneipen-Romantik is back. Gerade kann man Kneipen nicht nur in endlich wieder geöffneten Kneipen erleben, sondern auch als Serien-Stream und Kino-Film. Mit Kippe im Mund, Bierglas auf'm Tisch und 'nem Dart-Pfeil in der Hand.
Und wie nach zu vielen Kurzen könnt ihr das in dem Fall doppelt sehen. In Heikos Welt, dem bereits preisgekrönten Kultatzen-Portrait der Nordachse, dessen Titelhymne ich jetzt schon sehr mag. Und in Die Wespe, die ein bisschen wie eine Kopie davon aussieht, aber als Serie. Prost.
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Eine dieser Melodien, die Kids aus den 90's wahrscheinlich nie mehr vergessen werden und vielleicht gerade in ihrem Kopf den Text vervollständigen, weil sie sich an das Intro einer 30 Jahre alten Zeichentrickserie besser erinnern als an das, was sie letzte Woche auf Netflix gestreamt haben (so ist's zumindest bei mir).
Die Ritter des Rechts sind zurück und die Rettungstruppe 2022 besteht doch etwas überraschenderweise aus einem Meta-Remake aus 2D-Chip & 3D-Chap, Roger Rabbit und eigentlich dem gesamten Animations-Universum. Eine schöne kleine Popkultur-Parade also, verpackt in einen Charaktere hin und her flippenden Nostalgie-Remix. Und Funfact: nicht nur Balu, Pumba, Darkwing Duck und ein alt gewordener Peter Pan sind u.a. mit dabei, sogar der hässliche vom Internet gecancelte Sonic aus dem ersten Sonic-Movie-Trailer kommt nun tatsächlich in einem Film vor.

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Ein sechs Oscars reifer und sehr smarter Klassenkampf im Turbokapitalismus präsentiert in einem asiatisch absurden Mindfuck-Style. Und laut dieser Beschreibung eindeutig ein Film, der nicht nachm Bachelor und vorm Dschungelcamp auf RTL läuft, dafür aber schon sehr doll nach Arte klingt. Und genau da könnt ihr den vielleicht besten südkoreanischen Film nach Oldboy auch gerade gucken. Allerdings müsst ihr euch damit etwas beeilen. Denn Parasite ist ganz turbokapitalistisch nur eine Woche in der Mediathek abrufbar.


In den letzten Wochen habe ich mich wieder ein bisschen in die Welt der unzähligen Serien und Filme begeben, die es in diesem Internet so gibt, um mich ein bisschen von der echten Welt abzulenken. Und ich klatsche hier einfach mal ein paar meiner Highlights hin, falls ihr das auch tun möchtet, aber euch die viel zu große Qual der Auswahl mal wieder erschlägt und eure Zeit zu knapp ist, um euch durch Scheiße zu wühlen.
Eigentlich könntet ihr euch auch meine ganze Liste sparen und gleich alle Folgen von Atlanta gucken, weil es rr die beste Serie im ganzen Universum ist, aber ein paar andere Watch-Tipps hänge ich hier trotzdem mal mit ran:

Yellowjackets
Toubab
Our Flag Means Death
Doppelhaushälfte
The Bubble
Bad Trip
Severance
Russian Doll (Season 2)
Atlanta (Season 3)

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...weiterlesen "Nachgeschaut"

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Seit einiger Zeit sind Multiversen ja so richtig in und nach Marvel und Rick&Morty hat nun offensichtlich auch das Arthouse-Kino Parallelwelten für sich entdeckt: Everything Everywhere All At Once. Und weil zumindest in unserem Universum eigentlich alles von A24 sehr sehenswert ist, wird das vermutlich ein fantastischer und wunderbar weirder Film, den niemand durchblicken, aber alle mögen werden. Ich freu mich drauf.

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Keine Ahnung, wieviele Filme und Serien ich in meinem Leben schon gesehen habe (ich tippe auf insgesamt mindestens 2000), aber um diejenigen abzuzählen, in denen Menschen mit Behinderung eine Hauptrolle spielen, bräuchte ich nicht mal beide Hände. Von 2000 müssten es rein statistisch betrachtet aber praktisch an die 200 sein, wenn man bedenkt, dass tatsächlich knapp unter 10% aller Menschen eine Behinderung haben. Wir gucken uns da also alle ein ganz schön verschobenes Paralleluniversum an.
...weiterlesen "Mini-Serien-Tipp auf arte: 1 Meter 20"