Gestern zufällig Nolan's Interstellar in der Glotze gesehen und nochmal Lust auf den optisch sehr ähnlichen Kurzfilm Wanderers von Erik Wernquist bekommen. Dabei hab' ich dann entdeckt, dass er auch ein Filmchen über die vor ein paar Tagen den Saturn erreichten Sonde Cassini im Kasten hat.
Ein visuell ebenso fantastischer Trip durch die unendlichen Weiten des CGI. Weltall-Tourismus für die Augen sozusagen. Hoffentlich wird das bald was mit diesen erdähnlichen Planeten.


Genau genommen ist der Sci-Fi-Kurzfilm "Wanderers" von Erik Wernquist (der übrigens für den Crazy Frog verantwortlich war, ein fettes "Buh!" dafür) sogar 2 3/4 Stunden kürzer als Nolan's aktueller Kinostreifen. Und eigentlich hat er auch nur insofern was mit dem Film zu tun, als dass auch hier die Menschheit nach einem neuen Zuhause (einer neuen Erde) sucht. 
Storytechnisch passiert da zwar vergleichsweise wenig - und auch Wurmlöcher sucht man vergeblich - dafür kürzt ihr zeittechnisch aber so viel ab, dass Wanderers vielleicht ja doch sowas wie ein Wurmloch durch Interstellar ist. Oder zumindest durch dessen Story (oder so ähnlich). Aber Timetravelei hin oder her, visuell kann das Ding auf jeden Fall easy schwerelos mithalten. Spacecookies für die Augen.

"Wanderers is a vision of humanity's expansion into the Solar System, based on scientific ideas and concepts of what our future in space might look like, if it ever happens. The locations depicted in the film are digital recreations of actual places in the Solar System, built from real photos and map data where available. Without any apparent story, other than what you may fill in by yourself, the idea of the film is primarily to show a glimpse of the fantastic and beautiful nature that surrounds us on our neighboring worlds - and above all, how it might appear to us if we were there."




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 Im ersten Trailer zu Nolan's heiß erwarteten Interstellar konnte man ja noch nicht so wirklich was vom Film sehen. Im zweiten sieht das alles schon ganz anders (besser) aus. Und, ja, ich meine damit vor allem das Wurmloch am Ende, das mir gerade heftig Bock auf den Film macht.
"A group of explorers make use of a newly discovered wormhole to surpass the limitations on human space travel and conquer the vast distances involved in an interstellar voyage."
Was die Szenerie angeht, find ich's ziemlich gut, dass wir uns trotz des Sci-Fi-Modus im Film in der Jetztzeit befinden. Das macht das ganze irgendwie realistischer - und da steh ich drauf. 
Bin gespannt, ob das Teil letztendlich mit ähnlich starken Plot-Twists und verrückter Logik daherkommt wie ein Memento oder ein Inception. Bis jetzt bin ich aber noch guter Hoffnung, dass das was wird - wenn auch leider erst im November.  

(Trailer auf deutsch)
 via